Urteil: Chipkonzern muss Rekordstrafe für verletzte Patente zahlen

1,17 Milliarden Dollar muss der Chipkonzern Marvell zahlen, weil er zwei Schutzrechte einer amerikanischen Universität verletzt hat. Es ist schon jetzt eine der höchsten Patentstrafen aller Zeiten - und sie könnte sogar noch viel höher ausfallen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-874735.html
  1. #1

    Wenn sie Pleite gehen, ist niemandem geholfen

    Auch in der Natur lebt man vom Geben und Nehmen, ohne den anderen auszulöschen. Ob die Juristen die Grenzen bedacht haben? Juristen sind oft wirklich lebensfremd.
  2. #2

    Da hätte man gerne mehr über die juristischen Grundlagen erfahren, denn auch hierzulande glauben ja manche Konzerne, sich die Forschungsleistungen von Hochschulen "kaufen" zu können - per Geheimvertrag. Allerdings kuschen hierzulande bisher manche Gerichte vor den Konzernen, siehe den Fall der Kölner Uni/Bayer AG versus Coordination gegen Bayer-Gefahren vor dem Verwaltungsgericht Köln vor ein paar Wochen.
  3. #3

    Ich denke in Deutschland...

    gehört der Uni alle Patente der an der Uni erlernten Inhalte. Deswegen werden weiterführende Studien dann in sogenannte Institute ausgegliedert, welche in privaten Händen wie z.B. BAYER,etc. liegen. So dürfen sich dann Unternehmen Patenbesitzer nenner obwohl der dummer Steuerzahler 95% des Schulweges bezahlt hat. Das ist wie mit der friedlichen Nutzung der Kernenergie: Forschung von öffentlichen Geldern bezahlt kostet 1000 mal so viel wie der Bau der Kraftwerke, welche dann Strom produzieren und an die Steuerzahler teuer verkaufen - also doppelt und dreifach gezahlt , der Max Mustermann!