Karibikinsel Dominica: Die Faust ist für Freunde

Martin CyrisOhne Luxus, ohne Schnörkel und mitunter auch ohne fließend Wasser und Strom. Aber mit Mehrwert. Denn Privatunterkünfte im Kalinago-Reservat auf Dominica geben Touristen wie Einheimischen neue Perspektiven. Ein Besuch bei den letzten Indianern der Karibik.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-873447.html
  1. #1

    Alles hat zwei Seiten

    Es gibt auch hier wie immer mehrere Seiten der Medaille:
    Auf Dominica - besonders im Nordosten um Marigot, Wesley und Calibishie - werden in steter Regelmäßigkeit Touristen überfallen, vergewaltigt und ausgeraubt (natürlich nur Weiße!).

    Die Polizei bezeugt ihr Bedauern, mehr macht sie aber auch nicht. Es handelt sich um eine Insel mit etwa 72000 Einwohnern, von denen sich die meisten über wenige Ecken kennen. Das sogenannte Paradies ist keines mehr, auch wenn Bildbände einen das glauben lassen wollen.

    Nette Touristen-Attraktionen wie Wacky Rollers oder sogar die Aereal Tram haben dicht gemacht. Spinner mit Macheten lauern einem sogar auf dem Fußweg zum Emerald Pool auf... . Die Einheimischen beklagen sich, dass sie nachts die Haustüren abschließen müssen und sogar Kommunionsfeiern überfallen werden...
  2. #2

    Zitat von iskrit Beitrag anzeigen
    Es gibt auch hier wie immer mehrere Seiten der Medaille:
    Auf Dominica - besonders im Nordosten um Marigot, Wesley und Calibishie - werden in steter Regelmäßigkeit Touristen überfallen, vergewaltigt und ausgeraubt (natürlich nur Weiße!).

    Die Polizei bezeugt ihr Bedauern, mehr macht sie aber auch nicht. Es handelt sich um eine Insel mit etwa 72000 Einwohnern, von denen sich die meisten über wenige Ecken kennen. Das sogenannte Paradies ist keines mehr, auch wenn Bildbände einen das glauben lassen wollen.

    Nette Touristen-Attraktionen wie Wacky Rollers oder sogar die Aereal Tram haben dicht gemacht. Spinner mit Macheten lauern einem sogar auf dem Fußweg zum Emerald Pool auf... . Die Einheimischen beklagen sich, dass sie nachts die Haustüren abschließen müssen und sogar Kommunionsfeiern überfallen werden...

    Ich war im November 2007 auf Dominica. Ein verlängertes Wochenende mit Freunden. War billig und nicht weit von Antigua (damaliger Wohnsitz). Wir haben wenig wirklich Touristisches (ausser dem Wasserfall, dessen Namen ich vergessen habe besucht) und sind mehr um die Insel herumgekurvt, haben an diversen Cookshops und Bars in der Pampa angehalten und haben den Regenwald auf eigene Faust erforscht. Ich habe die Menschen als sehr freundlich und offenherzig empfunden. In Roseau habe ich mich aber persönlich eher unwohl gefühlt. Da hat man abends schon eine Reihe unangenehmer Gestalten gesehen. Ich kann nicht beurteilen, ob sich die Kriminalität wirklich inselweit so schlimm entwickelt hat. Aber es ist wohl wie überall in der Karibik. Wenn es wirklich dunkel wird, ist man entweder im Touristenbunker, oder wie ich zu Hause und schliesst ab.
  3. #3

    es gibt ein sicheres land in der karibik

    Zitat von expat_ja Beitrag anzeigen
    Aber es ist wohl wie überall in der Karibik. Wenn es wirklich dunkel wird, ist man entweder im Touristenbunker, oder wie ich zu Hause und schliesst ab.
    nicht überall: auf cuba ist man (und fühlt sich) sicher. zumal auf dem land.
    merkwürdigerweise wird das einzige wirklich sichere land amerikas von unseren medien immer wieder äußerst ungerecht geschmäht und unsere regierungen machen den cubanern das leben unnötig schwer - nur weil sich deren regierung weigert, dem kapitalistischen mainstreamzu folgen..

    aber nach dominika wollte ich schon immer mal - gerade wegen der letzten überlebenden kariben. dazu hat der artikel immerhin wieder lust gemacht: ich wusste gar nicht, dass man sogar bei ihnen wohnen kann. insoweit: gute promotion, gute arbeit.. :)
  4. #4

    Pottwale und Fluch der Karibik mit Johnny Depp

    Dominica ist noch ein Geheimtipp. Ich war aus beruflichen Gründen da, die Insel und Pottwale zu fotografieren. Johnny Depp hat große Teile von Fluch der Karibik dort gedreht. Er war meist auf dem Schiff, statt im Hotel. Eine Deutsche betreibt die Sister Sea Lodge, wo er manchmal abends zu Gast war. Ich mag die Wasserfälle und intakten Urwald auf der Insel.
    Anfang jeden Jahres kommen Pottwale vor die Küste von Dominica und sind recht einfach im offenen Wasser zu finden. Selbst Modeling, aber mit Photo taken under permit, war möglich. Es ist sonst eigentlich unplanbar mit einem Model und Walen Fotos zu machen. Scheinbar fühlen sich die Tiere so wohl vor der Küste von Dominica, dass selbst nervige Unterwasserfotografen, Touristen und Kreuzfahrtschiffe, deren Laune nicht drüben lässt.
    Auch zu empfehlen ist das Kubuli Bier, wegen dem frischen Wasser auf der Insel.

    http://www.gettyimages.de/Search/Search.aspx?contractUrl=2&language=de&assetType=im age&excludenudity=false&p=dominica kuhfs#
  5. #5

    Medizinische Hilfe für Dominica

    Es gibt mehrere Probleme in Dominica – ein Problem ist die medizinische Versorgung. Deswegen versucht der Verein Dominica Hilfe e.V. aus Freiburg die Situation vor Ort zu verbessern. Der Verein unterstützt seit sechs Jahren das Provinzkrankenhaus in Marigot mit medizinischen Hilfsmitteln. Spenden, sowie neue Mitglieder sind wegen der hohen Transportkosten immer willkommen. Auch in Dominica soll Frieden sein, damit man die schöne Landschaft und die netten Leute genießen kann. http://www.dominica-charity.org
  6. #6

    Waitukubuli National Trail

    Ich bin oft in Dominica und finde die Landschaft und die Menschen sehr interessant. Man muss auch wissen, was man erwarten kann, Dominica ist nicht mit Mallorca zu vergleichen, es gibt kaum große Hotels, es ist Natur Pur, aber man sollte sich vorher genau informieren. Dazu muss ich sagen, dass die Hügel und Berge auf dem Waitukubuli National Trail sehr anstrengen können. Dann raste ich gerne am Strand von Sand Bay Beach, in einem Gästehaus wie My Father’s Place Guest House in Marigot, das nur einen kurzen Fußmarsch vom Flughafen Melville Hall Airport entfernt ist. http://www.myfathersplaceguesthouse.com