Spieletrend "Permadeath": Man lebt nur einmal

Um den Wert eines Bildschirmlebens zu steigern, setzen immer mehr Spieleentwickler auf Permadeath - den ewigen Tod der Spielfigur. Wir haben sieben kostenlose Spiele herausgesucht, in denen es um Alles oder Nichts geht.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...-a-873051.html
  1. #1

    optional

    Ich vermisse in dem Artikel wenigstens einen kleinen Hinweis auf Diablo 3, dass aus meiner Sicht diesen Modus stark ins öffentliche licht gerückt hast
  2. #2

    Interessanter Beitrag. Diese Funktion gabs ja schon in Diablo 2 mit dem Hardcore mode. Nur ein einziges Leben zu haben schafft auf jeden Fall ne Menge Nervenkitzel.
    Ich weiß noch wie für mich eine Welt zusammengebrochen ist als mein über Level 70 Barbar auf "Hölle" im 2. Akt von diesen verfluchten Elktrokäfern gekillt wurde. :D
  3. #3

    begrenzte Reichweite

    So eine ähnliche Revolution gab es in der Spieleindustrie bereits vorher: als der Permadeath abgeschafft wurde.

    Während es einen Teil von Spielern gibt, die das Spiel als Herausforderung sehen, je masochistischer, umso besser, spielen der größere Teil aus Neugierde, um neue Geschichten und neue Perspektiven zu entdecken, manche um die perfekte Strategie zu entwickeln, manche um kurz Spaß zu haben, ohne einen Wettkampf gegen sich selbst daraus zu machen. Lucas Arts hatte damals mit einer einfachen Änderung in der Spielmechanik die Reichweite seiner Adventures vervielfacht: man konnte nicht mehr sterben, und dadurch auch gefährliche und absolut sinnlose Sachen ausprobieren. Das trug wesentlich zum Witz der Adventures bei und eröffnete ganz neue Zielgruppen für Computerspiele.

    Spiele mit Permadeath werden weiterhin ansprechend für kleine Zielgruppen sein, aber jedes Spiel für den Massenmarkt wird das eher als zusätzliche Option anbieten, einfach weil jede Art ein Spiel zu spielen seine Berechtigung hat, Herausforderung ist nicht die einzige.
  4. #4

    optional

    Der erstemal in Diablo2 kennengelernt ist es natürlich auch in Diablo 3 vorhanden. Relativ erfolgreich, obwohl 'Item-sammel'-Spiele am schlechtestens dafür geeignet sind: Man sammelt 200Stunden lang Items, stirbt und alles ist weg, Sinn?

    Ich denke insbesondere bei MMOs kann dadurch eine Steigerung des Spielspaßes erreicht werden. Selbes gilt für 'richtige' Rollplay Spiele (Gothic, Elder Scrolls & Co.) und Shooter.
  5. #5

    Zitat von xcver Beitrag anzeigen
    Ich vermisse in dem Artikel wenigstens einen kleinen Hinweis auf Diablo 3, dass aus meiner Sicht diesen Modus stark ins öffentliche licht gerückt hast
    es geht halt nur um gratisspiele, und damit uninteressante spiele.
  6. #6

    Wohl kaum immer mehr.

    Das Ganze ist wohl eher als Randerscheinung als als " Trend" oder gar " Revolution" ( neu ist diese Spielmechanik keineswegs) zu bezeichnen.In Zeiten, in denen überwiegend Nachfrage nach leicht zu erlernenden und zu meisternden Spielen ohne Frustpotenzial besteht, werden sich solche Konzepte auf Blockbuster-Niveau und in der breiten Masse wohl kaum durchsetzen, von ein paar vereinzelten Spielen wie die Diablo-Reihe einmal abgesehen.
  7. #7

    Zitat von xcver Beitrag anzeigen
    Ich vermisse in dem Artikel wenigstens einen kleinen Hinweis auf Diablo 3, dass aus meiner Sicht diesen Modus stark ins öffentliche licht gerückt hast
    1. Geht es hier um kostenlose Spiele.
    2. Sollte man sonst wohl auf Diablo 2 verweisen, denn bei Diablo 3 wurde der Modus ja lediglich übernommen.
  8. #8

    Die ersten Spielekonsolen hatte ja auch keine Speicherfunktion eingebaut. Z.B. auf dem Handheld Lynx musste man jedes Spiel immer wieder von vorn anfangen, Sega und Nintendo kamen auch erst spät auf die Idee, in die Spielekassetten eine Batterie einzubauen. D.h. wenn man das Ende eines Spiels sehen wollte, mußte man 40 Stunden fehlerlos durchspielen oder das Gerät im Pause-Modus über Nacht eingeschaltet lassen.
  9. #9

    ...

    "One Single Life" gibt's übrigens auch für Androiden!

    Nur mal so am Rande...