Pilgerreise in der Türkei: Zuflucht im Feenkamin

Gerhard Merk Ob in Tarsus, Antakya oder Kappadokien - in der Türkei wandern christliche Pilger auf den Spuren des Apostels Paulus. Das islamische Land stellt sich zunehmend auf die Touristen aus dem Westen ein. Sogar die Basilika des Apostels wurde instand gesetzt.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-871051.html
  1. #1

    nicht nur touristisch sondern auch geschichtlich und religiös sind die orte für das christentum wichtig. vor allem antakya ist für die syrisch-orthodoxe kirche von antiochien die ursprungsstadt. der sitz des patriarchen ist allerdings schon längst nicht mehr dort. er wurde vertrieben und musste nach damaskus fliehen. auch dort kann er nicht mehr bleiben. die türkei sollte sich nun als toleranter staat beweisen und der syrisch-orthodoxen Kirche und deren Patriarchen es anbieten und ermöglichen wieder an den Stammsitz zurückzukehren und Sicherheit sowie Religionsfreiheit zu gewähren.
  2. #2

    Es gibt doch ein rum-orthodoxes Patriarchat in Istanbul, in dem Patriarch Bartholomäus I. tätig ist.

    Ist das nicht die selbe orthodoxe Kirche?
  3. #3

    nein hierbei handelt es sich um die syrisch orthodoxe kirche von antiochien. in der türkei auch als "süryani" benannt. syrisch hat aber nichts mit dem heutigen Syrien zu tun sondern stammt von den alten griechen. diese hatten die aramäer als.syrer bezeichnet. dieser name ist deshalb zum konfessionsbegriff geworden. nun zurück zu den genannten reisezielen. es gibt viele stätten in der türkei, die von urchristentum zeugen. nun es lohnt sicherlich auch in die provinz mardin und die stadt midyat zu fahren. hier wird sehr deutlich wie alt die christliche religion in der türkei ist.