Klänge der Natur: Das Knistern der Ameisen

Hachette Book GroupKnackende Garnelen, knisternde Ameisen, rülpsende Seeanemonen - ein Musiker macht die leisen Klänge der Umwelt hörbar. Seine Aufnahmen zeigen: Menschliche Eingriffe lassen das Konzert der Natur verstummen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-874138.html
  1. #1

    lol

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Knackende Garnelen, knisternde Ameisen, rülpsende Seeanemonen - ein Musiker macht die leisen Klänge der Umwelt hörbar. Seine Aufnahmen zeigen: Menschliche Eingriffe lassen das Konzert der Natur verstummen.

    Störung durch den Menschen lässt Tiere weltweit verstummen - SPIEGEL ONLINE
    Leute, geht mal im Dschungel übernachten. z.B in Malaysia, Taman Negara. Entweder ihr könnt da nachts schlafen oder nicht. Nicht wegen der (geringen) Tigergefahr, sondern das ganze Insektenkonzert dort. Hätte da gerne mal ein akustisches Fourierspektrum aufgenommen.

    P.S. Der Sternenhimmel dort war, nebenbei bemerkt, auch fantastisch. Und komischerweise gab's dort kaum Moskitos.
  2. #2

    Breitbandrauschen der Zivilisation

    Es ist in Deutschland sehr schrierig Flora und Fauna akustisch einzufangen, ohne ein statisches Maschinengeräusch aus der Nähe oder weiten Ferne dabei zu haben.
  3. #3

    Zitat von roymartina Beitrag anzeigen
    Es ist in Deutschland sehr schrierig Flora und Fauna akustisch einzufangen, ohne ein statisches Maschinengeräusch aus der Nähe oder weiten Ferne dabei zu haben.
    Genau. Der Mensch macht alles kaputt. Erst seine Lebensgrundlage, zum Schluß rottet er sich selber aus.
    Es ist alles ganz furchtbar, wir werden alle sterben.
    Immer schön weiter Horrormeldungen verbreiten, damit gar nicht erst Lebensfreude aufkommt. Depressive Menschen sind leichter zu regieren.
  4. #4

    hmmm

    Zitat von roymartina Beitrag anzeigen
    Es ist in Deutschland sehr schrierig Flora und Fauna akustisch einzufangen, ohne ein statisches Maschinengeräusch aus der Nähe oder weiten Ferne dabei zu haben.
    Das "statische Maschinengeräusch" kann man im Fourierspektrum ausblenden. Da gibt's nämlich wohl ne markante Hauptlinie. Zurücktransformiert bleiben dann nur noch die anderen Geräusche.
  5. #5

    ...

    Bei allen Diskussionen zu ökologischen Fragen, kommen zwei Dinge zu kurz:

    1) Die Natur kennt keinen status-quo. Es ist sozusagen NICHT natürlich, daß Ökosysteme ewig stabil sind, daß sich Lebensräume nie verändern, daß Artenvielfalt herrscht. Auch ohne den Einfluß des Menschen sterben regelmäßig fast alle existierenden Arten aus, vielleicht gehören wir auch irgendwann einmal dazu, und oft genug zerstört der Mensch nicht nur Artenvielfalt, sondern befördert sie auch genauso ungewollt.

    2) Der Mensch hat ein Recht, wie jedes andere Lebewesen auf diesem Planeten, seine Umwelt zu gestalten, unter Ausnutzung aller Ressourcen und auch dann noch, wenn andere Arten darunter leiden. DAS machen nämlich auch Termiten so und Bakterien und auch andere Säugetiere, wenn sie das können.
  6. #6

    Mit verlaub, aber Sie haben sie nicht mehr alle...

    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    Bei allen Diskussionen zu ökologischen Fragen, kommen zwei Dinge zu kurz:

    1) Die Natur kennt keinen status-quo. Es ist sozusagen NICHT natürlich, daß Ökosysteme ewig stabil sind, daß sich Lebensräume nie verändern, daß Artenvielfalt herrscht. Auch ohne den Einfluß des Menschen sterben regelmäßig fast alle existierenden Arten aus, vielleicht gehören wir auch irgendwann einmal dazu, und oft genug zerstört der Mensch nicht nur Artenvielfalt, sondern befördert sie auch genauso ungewollt.

    2) Der Mensch hat ein Recht, wie jedes andere Lebewesen auf diesem Planeten, seine Umwelt zu gestalten, unter Ausnutzung aller Ressourcen und auch dann noch, wenn andere Arten darunter leiden. DAS machen nämlich auch Termiten so und Bakterien und auch andere Säugetiere, wenn sie das können.
    Ich finde, daß Ihre Anmerkungen in die flasche Richtung zielen.

    1. Wird hier nicht über einen Status-Quo gesprochen oder auch nur annähernd gesagt, daß dieser erhalten werden soll! Vielmehr geht es darum, daß Handlungen des Menschen massive Auswirkungen auf das Ökosystem hat, und das selbst wenn augenscheinlich alles wieder in Ordnung ist, doch eine Restwirkung feststellbar ist.

    2. Ja es sind schon immer Tier- & Pflanzenarten ausgestorben, und es haben sich neue etablieren können. Auch gerade weil zuvor Nieschen durch das Austerben von Konkurenz freigeworden ist. ABER! Das Ausmaß des Austerbens hat deutlich zugenommen und ist eindeutig auf den Menschen zurückzuführen. Da braucht es mittlerweile eigentlich auch keine Diskussionen mehr drüber. Wer dies im 21. Jahrhundert noch nicht kappiert hat, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

    3. Ihre Gegenrechnung bezgl. Ausrottung von Arten und Schaffung neuen Lebensraums durch den Menschen ist zwar grundlegend nicht falschen, aber er hinkt. In der Gesamtbilanz erhalten Sie einen negativen Wert. Letztlich zerstört der Mensch mehr, als er schafft.

    4. Ihr postuliertes Recht des Menschen alle Resourcen nutzen zu dürfen ist ja wohl das Letzte! Dies entspricht einer Denkweise des 19. Jahrhunderts. Alle Resourcen nutzen, koste es was es wolle. Haben Sie überhaupt irgendetwas aus der Geschichte und den Fehleren der Menschen der letzten 100 jahre gelernt? Sie können auch schlecht die Auswirkungen des Handelns von Termiten mit denen des Menschen vergleichen. Dies sind völlig andere Dimensionen.