Hacker-Debatte: Streit um Waffenteile aus dem Drucker

YouTube Das AR-15 ist ein Gewehr von trauriger Berühmtheit: Die Massenmörder von Aurora und Newtown töteten ihre Opfer mit dieser Waffe. Eine eingeschworene Gruppe von Waffenfans will Teile eines AR-15 im 3-D-Drucker selbst herstellen - in der Szene gibt es nun Streit.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-874658.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Wir demonstrieren den Unterschied zwischen dem Versprechen und der Praxis des Zugangs zu Feuerwaffen."
    Ihr demonstriert vor allem mal Unverständnis für den Geist und den Sinn und Zweck der Verfassung. Immer dieses Gewäsch von "Freiheit", als ob das hieße, dass jedem jederzeit alles erlaubt sein sollte. So war es nie gedacht.


    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Man konnte hierzulande schon immer eine Waffe herstellen. Das hier erlaubt es nur, das zu tun, ohne zu wissen, wie es funktioniert - Software und eine Maschine tun es für einen."
    Es gibt nur leider Gründe, warum das so ist. Es gibt Gründe, warum man nur einem über- und nachprüfbaren Teil der Bevölkerung Waffen herstellen lässt, ebenso wie es Gründe gibt, warum man nur einen sehr ausgewählten Teil der Gesellschaft erlaubt, Herztransplantationen durchzuführen. Elitär, ich weiß.
  2. #2

    In Deutschland frei verkäuflich...

    Hier in D. zählt so ein lower receiver im Übrigen nicht zu den wesentlichen Teilen einer Waffe und kann frei von jedem gekauft werden...
    Nur Lauf und Verschluss mal eben im Netz zu bestellen wird schwierig...
  3. #3

    ...das scheint wohl das Erstrebenswerte überhaupt zu sein - open source Waffentechnik für Alle.
    Wie wärs mal zur Abwechslung mit Essen, Gerechtigkeit und Frieden für Alle? Zu Profan? Aber wahrscheinlich kann man das genau eben mit dieser Technik erreichen - wird argumentiert werden.

    Nöh, ich bin weit davon entfernt, da irgendwas Belastbares dahinter zu vermuten - das ist nur irgendein überflüssiges Wichtigtuerprojekt von überflüssigen Leuten. Naja, wenigstens sind sie dann weg von der Straße.
  4. #4

    dass ist das,

    was ich hier immer wieder feststelle: selbst junge leute, auch "gebildet" sind auf dieser schiene, wie ihre altvorderen weichen sie keinen mm (1/25 inch) von ihren rechten, oder ihrem moralischen denken ab.
    wenn es aber um pflichten geht, wie z. B. steuern zahlen, wird von morgens bis abends nur rumgemault.
  5. #5

    Viel Wind um nichts.

    Das ist doch wieder ein PR-"Gag". Wobei er wie so oft nicht lustig ist. Wenn die Typen wirklich vorhaben, eine druckbare Waffe zu bauen, warum fangen sie dann mit einem so banalen und nicht belasteten Teil einer Waffe an?

    Weil die belasteten Teile einer Waffe einem um die Ohren fliegen.

    Da könnte ich auch behaupten, dass ich ein druckbares Auto bauen möchte, indem ich mit der Hutablage anfange.
  6. #6

    Bitte nicht verraten!

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Das ist doch wieder ein PR-"Gag". Wobei er wie so oft nicht lustig ist. Wenn die Typen wirklich vorhaben, eine druckbare Waffe zu bauen, warum fangen sie dann mit einem so banalen und nicht belasteten Teil einer Waffe an?

    Weil die belasteten Teile einer Waffe einem um die Ohren fliegen.

    Da könnte ich auch behaupten, dass ich ein druckbares Auto bauen möchte, indem ich mit der Hutablage anfange.
    In meinem Graten steht ein Wallnussbaum. Aus dem bastele ich mir frei verkäuflichen Werkzeugen einen Gewehrschaft. Mit dem Plastikteil aus dem Drucker habe ich dann bereits wichtige Waffenteile. Wenn mein MP fertig ist nehme ich den Kampf gegen schwachsinnige Pressemeldungen auf.
  7. #7

    Wenn man keine Ahnung hat....

    Langsam wird die miserable Recherchequalitaet hier auffaellig.

    Waffen darf sich hier in den USA jeder selber bauen, solange er sie nur fuer sich baut und nicht verkauft (und es keine vollautomatischen Waffen sind).

    "Registriert" wird hier auch nix - die Hersteller versehen ihre Waffen mit einer Serien-Nr. und das war es. Man kann z.B. direkt beim Hersteller anrufen und seine eigene Serien-Nr. beauftagen (Geburtsdatum oder 007....) kleiner Haendler bieten das neben der Gravur als meist kostenlose Dienstleistung an.

    Niemand, der ernsthaft eine Waffe haben moechte wuerde auf die Idee kommen, einen 3D-Drucker fuer $1000 zu kaufen und dann ein Teil herzustellen, dass man als z.B. Alu-Rohling fuer unter $100 bekommen kann (und welches dann auch nicht mach den ersten 3 Schuss auseinanderfaellt).

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das AR-15 ist ein Gewehr von trauriger Berühmtheit: Die Massenmörder von Aurora und Newtown töteten ihre Opfer mit dieser Waffe. Eine eingeschworene Gruppe von Waffenfans will Teile eines AR-15 im 3-D-Drucker selbst herstellen - in der Szene gibt es nun Streit.

    3-D-Drucker: Waffenteile aus Kunstoff, selbst gebaut - SPIEGEL ONLINE
  8. #8

    Der Receiver mit der Serien-Nr. gilt hier als die Waffe, fuer die man beim Kauf durch den Background-Check muss. Man darf es zwar legal selber bauen ohne den Check, aber dann nicht weitergeben (verschenken oder verkaufen).

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Das ist doch wieder ein PR-"Gag". Wobei er wie so oft nicht lustig ist. Wenn die Typen wirklich vorhaben, eine druckbare Waffe zu bauen, warum fangen sie dann mit einem so banalen und nicht belasteten Teil einer Waffe an?

    Weil die belasteten Teile einer Waffe einem um die Ohren fliegen.

    Da könnte ich auch behaupten, dass ich ein druckbares Auto bauen möchte, indem ich mit der Hutablage anfange.
  9. #9

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Das ist doch wieder ein PR-"Gag". Wobei er wie so oft nicht lustig ist. Wenn die Typen wirklich vorhaben, eine druckbare Waffe zu bauen, warum fangen sie dann mit einem so banalen und nicht belasteten Teil einer Waffe an?

    Weil die belasteten Teile einer Waffe einem um die Ohren fliegen.

    Da könnte ich auch behaupten, dass ich ein druckbares Auto bauen möchte, indem ich mit der Hutablage anfange.
    Das ist nur der Anfang. Teurere, professionelle 3D-Drucker sind in der Lage Metallteile zu drucken. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Geräte auch günstiger werden und sich die "ambitionierteren" Waffendrucker so was leisten können.

    Darüber hinaus forscht das US Verteidigungsministerium auch fleißig an gedruckten Waffen.