Touristenschwund in Betlehem: Hoffnung auf ein zweites Weihnachten

DPAMary und Joseph bleiben auf ihren Holzkrippen sitzen, Fremdenführer in Betlehem buhlen um die wenigen Touristen. Wegen des Gaza-Konflikts haben viele Pilger ihre Reisen zum "Geburtsort von Jesus" storniert. Dabei hatte das Westjordanland auf ein touristisches Rekordjahr gehofft.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...-a-874625.html
  1. #1

    In dieses besetzte Land

    sollte kein Europäer mehr fliegen,damit unterstützt er die Besatzung und legalisiert sie dazu.Im weiteren unterwirft man sich den israelischen Besatzern,die selbst Europäer wie Feinde behandeln(Durchsuchungen wie an der czeschischen Grenze vor der Wende).Danke das muß ich nicht noch einmal haben.
  2. #2

    Geschichte verkehrt

    SPON schreibt: 'Dann griff Israel die Hamas im Gaza-Streifen an und die Hamas antwortete mit Luftangriffen. ' --- Hallo, ich verstehe Spiegel nicht mehr. Wer hat denn zuerst, und das seit Jahresanfang, Raketen von Gaza aus auf Israel gefeuert? Dass der Tourismus in Bethlehem leidet, ist für die Bevölkerung schlecht, aber die Ursache in diesem Jahr ist bei den Waffenbrüdern in Gaza zu suchen.
  3. #3

    Vergesslich, oder?

    Kein Zweifel: Israel ist der Besatzer. Dennoch darf man sich die weitere Realität nicht so zurechtbiegen, wie sie einem passt:
    Der fast permanente Raketenbeschuss Israels aus dem Gaza-Streifen heraus ist auch Teil der militärischen Realität
  4. #4

    ??

    Zitat von jogi-jogi-123 Beitrag anzeigen
    SPON schreibt: 'Dann griff Israel die Hamas im Gaza-Streifen an und die Hamas antwortete mit Luftangriffen. ' --- Hallo, ich verstehe Spiegel nicht mehr. Wer hat denn zuerst, und das seit Jahresanfang, Raketen von Gaza aus auf Israel gefeuert? Dass der Tourismus in Bethlehem leidet, ist für die Bevölkerung schlecht, aber die Ursache in diesem Jahr ist bei den Waffenbrüdern in Gaza zu suchen.

    wer kann heute überhaupt noch sagen wer/was die Ursache ist??? Vielleicht in der Neuzeit die Engländer die das Stück Land ausgesucht haben für die jüdische Bevölkerung??
  5. #5

    yoooh

    Hatte Jesus nicht die Händler aus dem Tempel geschmissen? Na dann versteh ich die Aufregung nicht! So als Gläubiger sollte man da doch keine Probleme haben...
    Ich mag es selbst als Ungläubiger (der aber auch die Rituale Gläubiger respektiert) nicht, dass Glaubensstätte für Geschäftemacherei missbraucht wird. Da werde ich immer ganz zynisch!
  6. #6

    Zitat von Lemmi42 Beitrag anzeigen
    sollte kein Europäer mehr fliegen,damit unterstützt er die Besatzung und legalisiert sie dazu.
    Na, ob den Palästinensern damit geholfen ist, wenn noch weniger Touristen kommen und somit noch mehr Leute dort arbeitslos werden ?
  7. #7

    Nicht nur die Russen...

    ...auch die allermeisten palästinensischen Christen selbst feiern erst an unserem 7. Januar, also am 25. Dezember des alten julianischen Kalenders, Weihnachten. Insgesamt ist an den orthodoxen Terminen im Heiligen Land immer deutlich mehr los, das gilt für Ostern und Pfingsten genauso.
  8. #8

    Nein

    Zitat von TeaRex Beitrag anzeigen
    ...auch die allermeisten palästinensischen Christen selbst feiern erst an unserem 7. Januar, also am 25. Dezember des alten julianischen Kalenders, Weihnachten. Insgesamt ist an den orthodoxen Terminen im Heiligen Land immer deutlich mehr los, das gilt für Ostern und Pfingsten genauso.
    Christen der orthodoxen Kirche nach altem Kalender, soweit mit r.k. verbunden eben nach unserem Kalender
  9. #9

    Ist sicherlich ein Standpunkt

    Zitat von Wunderläufer Beitrag anzeigen
    Kein Zweifel: Israel ist der Besatzer. Dennoch darf man sich die weitere Realität nicht so zurechtbiegen, wie sie einem passt:
    Der fast permanente Raketenbeschuss Israels aus dem Gaza-Streifen heraus ist auch Teil der militärischen Realität
    Terror und Mord durch israelische Siedler in den Westbanks sind tägliche Praxis. Geduldet durch Militär oder noch unterstützt in schrecklicherer
    Art. Ich verteidige nicht die Hisbolla, sie entstand Jahrzehnte nach der widerrechtlichen Besetzung arabischer Gebiete. Letztendlich auch ein Produkt dieser Politik. Denken Sie doch einmal an neuere deutsch-europäische Geschichte, an das Verhältnis zum besetzten Frankreich.Nicht gerade die Hisbolla, aber ein Widerstand in den Westbanks drängt sich zu Resistance drängt sich hier gelegentlich bei mir auf. Ehe Si nun loslegen, ja ich kenne das Land durch eigene Aufenthalte gründlich, wie auch andere arabische Staaten und ich habe mich eigentlich mehr aus Sympathie zu Israel übre lange Jahre mit der Gechichte der Region und der Staaten beschäftigt. Das ist besser als belanglos herumzuplappern.