Lebensmodelle: Das Ende der Feudel-Gesellschaft

CorbisFrüher hieß der weibliche Lebensentwurf fast immer: Hausfrau. Doch Frauen sind heutzutage besser ausgebildet, ein Leben am Herd strebt praktisch keine mehr an - und viele Familien können sich das auch gar nicht mehr leisten. Nachruf auf ein Lebensmodell.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-872694.html
  1. #170

    Lüge

    Zitat von hdwinkel Beitrag anzeigen
    Im GG steht etwas von Gleichstellung von Mann und Frau....
    Gelogen: Dort steht, dass Männer und Frauen gleichbeRECHTigt sind.
    Allerdings ist eine seit vierzehn Jahren in D andauernde Diskriminierung
    höchst national - und internationalgerichtlich festgestellt: Die Diskriminierung von Männern und Vätern.
  2. #171

    Hallo Sasapi!

    Das ist ja ganz lieb von Ihnen, dass mir schreiben, der Putzfrauen-Job sei nicht so schlimm. Ich weiß, es gibt noch Schlimmeres. Nebenbei bemerkt, meine Eltern und der Staat haben mir eine durchaus teure und umfangreiche Ausbildung finanziert. Mein Fehler war nur, dass ich gerne Kinder habe, und denen auch ein schönes großes Haus bieten wollte.

    Sie sind wenigstens ehrlich und auch sehr realistisch:
    Wenn man in Deutschland Mutter werden möchte, dann muss man auch bereit sein, ein Leben lang als Putzfrau zu arbeiten!
  3. #172

    Zitat von stgt_0711 Beitrag anzeigen
    ""Das Heimchen am Herd gibt es längst nicht mehr", sagt Elke Wieczorek" und ob es die noch gibt! Ein Freund von mir hat etwas ausserhalb in einem Neubaugebiet gebaut, 80% der Frauen --> Heimchen am Herd, total abgefahren was ich dort schon erlebt habe, zurück in die 60er würde ich mal sagen, nur das die Frauen dort "Desprate Housewives" schauen und zu immitieren versuchen, nur sind sie leider nicht annähernd so hübsch. Ich dachte und hatte gehofft das diese Zeiten des "Heimchen am Herd" vorbei sind, aber nein die gibt es noch zur Genüge! Wurden die Zahlen nur in Großstädten erhoben, wie auch die Beobachtungen?? Ich kann den Artikel so nicht unterschreiben!
    Ist in meinem Neubaugebiet ähnlich - Hausfrauen en masse und die meisten finden nicht mehr auf den Arbeitsmarkt zurück, weil sie viel zu lange dem Arbeitsmarkt fern bleiben.

    Es kommt mir vor, als ob es zurück in die 50er Jahre geht.
  4. #173

    Sie glauben wohl jeder selbst gefälschten Statistik!

    Zitat von farbenfreundin Beitrag anzeigen
    In unserer Gesellschaft hat man zum Glück die Freiheit, sich seinen Lebensstil selbst auszuwählen. Das finde ich prima und deshalb verurteile ich das "Hausfrauen-Modell" nicht. Was ich jedoch echt schräg finde, dass auch im Jahre 2012 bei berufstätigen Paaren immer noch der Feudel von der Frau geschwungen wird. Frauen, lasst endlich mal die Männer putzen, waschen, kochen, bügeln - während ihr zum Fussballplatz ähm.. Wellness geht. Siehe auch Farbenfreundin » 34 zu 62
    Deutschland sollte sich lieber auf die für 2013 geplante Franzosenquote, Rumänenquote, Chinesenquote, Ägypterquote, Polenquote, Tschechenquote... vorbereiten.
  5. #174

    Familie

    Zitat von o.schork Beitrag anzeigen
    ja wir haben vom Osten gelernt. Man gebe einen berufstätigen Vater so wenigstens Geld, dass die Ehefrau gar nicht mehr anders kann, als dazu zu verdienen, dazu bauen wir Ganztagskrippen und Ganztagsschulen und nehmen der Familie die Erziehung aus der Hand. Das ganze verkaufen wir als Emanzipation. Nebenbei bestimmen wir der Staat in den Schulen und Kindergärten die Erziehungs- und Lehrinhalte, so sorgen wir für devotes Stimmvieh. Und für braves Steuervolk.
    Da gebe ich Ihnen völlig recht, Angela muß einen ziemlichen Haß auf
    Westdeutschland gehabt haben, denn da hat sie uns ja bald hingebracht.
    Ich bedaure es aufrichtig, daß die Familie heute keinen hohen Stellenwert mehr hat. Immerhin war sie einmal das Rückgrad des Staates.
    Es würden sehr, sehr viele Frauen gerne Hausfrau und Mutter sein.
    Das ist heute leider nur noch, für einer immer geringeren Anzahl von
    Frauen möglich.
    Wer hat schon gerne Kinder, die nur zuschauen MÜSSEN, weil man
    der Armutsgreze herumbalanciert.
    Mit unserer schlechten Familien und Lohnpolitik sägen wir den Ast ab auf dem wir sitzen.
  6. #175

    Hausfrauenehe

    Zitat von hdwinkel Beitrag anzeigen
    Im GG steht etwas von Gleichstellung von Mann und Frau.
    Sie selbst haben sich in die Abhängigkeit von Ihrem Mann begeben, in dem er seine Rentenansprüche erwirbt und nicht Ihre.
    Was erwarten Sie?
    Soll wieder einmal die Gesellschaft für Sie aufkommen im Fall der Fälle einer Trennung? Soll Ihr Mann gezwungen werden bei Ihnen zu bleiben? Soll er Sie ein Leben lang weiterversorgen?
    Wie hätten Sie es denn gerne?
    Abgesehen davon, dass ich eher unfreiwillig eine Hausfrau bin, möchte
    ich betonen, dass mein Mann eher von mir abhängig ist. Denn er ist
    andauernd auf Dienstreisen, dann muss ich den ganzen Laden hier
    organisieren. Mein Mann könnte sich von mir trennen, allerdings arbeite
    ich auf seinem ausdrücklichen Wunsch hin nicht. Außerdem musste ich wegen ihm in eine andere Stadt ziehen! Da ich keine
    sozialversicherungspflichtige Arbeitsstelle habe, wird er mir wohl etwas
    von seiner Rente abgeben müssen! Oder soll ich bei meinen Kindern
    betteln? Ich kann bei denen ja als Putzfrau arbeiten!

    Dann muss ich mich, nach Ihrer werten Meinung, auch noch dafür
    rechtfertigen, dass ich für meine Leistung, drei Kinder großziehen,
    großen Haushalt führen, etc...auch eine gewisse finanzielle Sicherheit
    verlange?

    Ich werde meinen Kindern dringend davon abraten, selber Nachwuchs in diese Welt zu setzen!

    Wie ich es gerne hätte? Orientieren Sie sich an den skandinavischen
    Ländern. Diese haben es am ehesten geschafft, dass Familie und Beruf
    zu vereinbaren sind!
  7. #176

    Faulheit?

    Zitat von xehris Beitrag anzeigen
    Ist in meinem Neubaugebiet ähnlich - Hausfrauen en masse und die meisten finden nicht mehr auf den Arbeitsmarkt zurück, weil sie viel zu lange dem Arbeitsmarkt fern bleiben.

    Es kommt mir vor, als ob es zurück in die 50er Jahre geht.
    Meine Frau und ich können in unserem Wohngebiet beobachten, dass gerade junge Frauen in die vermeintlich heile Familienwelt flüchten und oft nach wenigen Jahren allein sind. Auf Nachfrage hat eine Nachbarin (Mitte 20) erklärt, daß sie "keine Lust auf Arbeit" hat....
  8. #177

    Das Weltall und die Dummheit sind unendlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Früher hieß der weibliche Lebensentwurf fast immer: Hausfrau. Doch Frauen sind heutzutage besser ausgebildet, ein Leben am Herd strebt praktisch keine mehr an - und viele Familien können sich das auch gar nicht mehr leisten. Nachruf auf ein Lebensmodell.

    Immer weniger Frauen werden Hausfrau - SPIEGEL ONLINE
    Meine Schwester hat sich vor einger Zeit aus dem Beamtenverhältnis (!) entlassen lassen. Sie ist inzwischen Mutter eines Sohnes und mein Schwager arbeitet in der metallverarbeitenden Industrie (Standort ist von Schließung bedroht). Was geht in solchen Frauen vor?
  9. #178

    Gleichberechtigung

    Zitat von dasky Beitrag anzeigen
    Gelogen: Dort steht, dass Männer und Frauen gleichbeRECHTigt sind.
    Allerdings ist eine seit vierzehn Jahren in D andauernde Diskriminierung
    höchst national - und internationalgerichtlich festgestellt: Die Diskriminierung von Männern und Vätern.
    Sie haben recht, der GG Artikel erwähnt explizit die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Der GG-Artikel geht aber primär von einer Gleichstellung aller Bürger vor dem Gesetz aus...

    Die von Ihnen erwähnte Diskriminierung von Männern und Vätern ist letztendlich auch nichts anderes als die Fortführung eines in unseliger Zeit verordneten Mütterkultes in D., nachdem angeblich nur Mütter Kinder erziehen können. Exakt dieselbe Wurzel des Hausfrauenmodells.
  10. #179

    Zitat von DerVO Beitrag anzeigen
    Das wäre mir neu, dass 1,6 knapp die Hälfte von 2,9 sind.
    Das ist auch der Grund für die Finanzkrise: keiner kann rechnen.