Euro-Krise: Wirtschaftsweiser Schmidt erwartet 2013 magere Konjunktur

dapdFührende Wirtschaftsinstitute blicken mit Sorge auf das kommende Jahr. Christoph Schmidt, Wirtschaftsweiser und Chef des RWI, mahnt: Die Euro-Krise sei längst nicht gelöst. Auch Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnt vor der Staatsschuldenkrise, die wie ein "Damokles-Schwert über Europa" schwebe.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-874624.html
  1. #1

    Es wäre ein Wunder,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Führende Wirtschaftsinstitute blicken mit Sorge auf das kommende Jahr. Christoph Schmidt, Wirtschaftsweiser und Chef des RWI, mahnt: Die Euro-Krise sei längst nicht gelöst. Auch Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnt vor der Staatsschuldenkrise, die wie ein "Damokles-Schwert über Europa" schwebe.

    Wirtschaftsweiser Schmidt erwartet 2013 magere Konjunktur - SPIEGEL ONLINE
    wenn Herr Hundt nicht seinen Kommentar abgibt.

    Schon wieder das Wort "Staatsschuldenkrise". Von den Gewinnern dieser Krise und schon gar nicht von den Verursachern redet er.

    Seine Reflexe sind doch ganz einfach, Löhne zu hoch, Steuern zu hoch und Gewinne viel zu niedrig.

    Frohe Weihnachten Herr Hundt, hoffentlich bleibt Ihnen die fette Gans nicht im Hals stecken.
  2. #2

    optional

    Ach bitte, liebe Redakteure, denkt euch einen neues Wort statt "Wirtschaftsweiser" aus. Es entleert den Weisheitsbegriff auf eklatante Weise. Das Wort ist eine verbale Zumutung.
  3. #3

    kein Wunder

    bei Dumpingloehnen kommen auch keine Steuern dem Staat zu Gute. Wer kein Geld hat kann auch nichts kaufen folglich geht die Wirtschaft zurueck- Herr Hundt darf sich bei den Verzockern bedanken und nicht jetzt jammern. Die drastischen Sparmassnahmen ersticken die Kaufkraft der hoch verschuldeten Laender. Das wird auch in Deutschland so kommen und der Export wird nach und nach einbrechen. U.S.A. hat drastische Wirtschaftsprobleme und auch der Staatshaushalt steht auf der Kippe, nur Waffen exportieren U.S.A. und Deutschland fleissig. Wir brauchen uns nicht zu wundern und was in diesem Artikel publiziert wird wissen viele schon lange. Wenn die Abgaben der Buerger noch weiter erhoeht werden bleibt fuer die Kaufkraft noch weniger. Viele werden sich weiter hoch verschulden, das wird 2012 kommen , besonders mit Herrn Schaeubles Weihnachsgeschenken. Da sieht man was falsche Politik ist. viel Spass beim Waehlen!
  4. #4

    Es braucht keine Wirtschaftsweisen zu den Prognosen

    Es genügt schon, keine Wirtschaftsdummen zu haben, wie Merkel, Schäuble, Junker, von Rompoy, etc. Wer halb Europa in Rezessionen schickt mit falscher Politik, der braucht sich nicht zu wundern, wenn der Bumerang in der BRD mit kurzer Zeitverzögerung ankommt. Aus sind es nicht die Staatsschulden, die vorgeblich die Krise auslösten, sondern es war und ist immer die Währung, welche die Verschuldung ermöglichte, ausser der Schuldengier der Schuldnerstaaten mit überbordenden Staatsanleiheemissionen trägt auch dieselbe Politik die Schuld daran, welchen den Banken den "Vorteil" keiner Eigenkapitalrücklage bot, bei Erwerb der angeblich sicheren Papiere. Die ökonomische Nichtexistenzfähigkeit der Währung trägt die Schuld an all dieser Entwicklung. Solange das von den Hassadeuren nicht korrigiert wird, sprich, neue Nationalwährungen werdne eingeführt, geht der Kurs in den Untergang unvermindert und mit immer grösserer Geschwindigkeit vorwärts.
  5. #5

    Staatschuldenkrise?

    Herr Hund verdreht wieder einmal die Tatsachen. Für mich ist das eine reine Bankenkrise. 1,67 Billionen Euro hat man bis jetzt an die Banken überwiesen. Und dieser falsche Hundt spricht von Staatsschulden das soll auf Deutsch heißen wir hätten alle über unsere Verhältnisse gelebt.

    Hätten wir doch dazumal nur die Banken pleite gehen lassen. Ich wäre locker mit der Einlagensicherung abgesichert gewesen, die private Altersvorsorge wäre halt weg gewesen aber das nennt man in der freien Wirtschaft ,Risiko. Dafür würde unsere Wirtschaft weltweit wieder auf sicheren Füßen stehen. So haben wir einen Bankensozialismus eingeführt und müssen uns auch noch von Hund verhöhnen lassen. Wir dürfen bezahlen und die Reichen hauen ab deren Vermögen wir gerettet haben wie zum Beispiel dieser französische Schauspieler, die machen sich vom Acker.
  6. #6

    Vermutlich stehen irgendwelche Tarifverhandlungen bevor. Da braucht man solche Prognosen.
    Wozu braucht die Wirtschaft positive Vorhersagen? Sie schadet ihnen mehr als sie ihnen nützt.
  7. #7

    Ratewahrscheinlichkeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Führende Wirtschaftsinstitute blicken mit Sorge auf das kommende Jahr. Christoph Schmidt, Wirtschaftsweiser und Chef des RWI, mahnt: Die Euro-Krise sei längst nicht gelöst. Auch Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnt vor der Staatsschuldenkrise, die wie ein "Damokles-Schwert über Europa" schwebe.

    Wirtschaftsweiser Schmidt erwartet 2013 magere Konjunktur - SPIEGEL ONLINE
    Hat sich schon mal jemand die Mühe gemacht, die zahllosen Prognosen der diversen "Weisen" auf ihre Erfolgsquote zu überprüfen? Ich nehme an, sie dürfte nahe der Ratewahrscheinlichkeit liegen.
  8. #8

    Auch Arbeitgeberpräsident Hundt sollte sich besser zu Weihnachten ehrlich machen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Christoph Schmidt, Wirtschaftsweiser und Chef des RWI, mahnt:
    Die Euro-Krise sei längst nicht gelöst. Auch Arbeitgeberpräsident
    Dieter Hundt warnt vor der Staatsschuldenkrise, die wie ein
    "Damokles-Schwert über Europa" schwebe.
    Staatsschuldenkrise? ... Verschuldungskrise? ... Bankenkrise?
    ... Wachstumskrise? ... Globalisiserungskrise? ... Krise des Rechts?

    Wir kommen noch alle auf den Hundt (kein Schreibfehler) ...
    Immerhin ist die Finanzkrise seit 2007 nicht gelöst, insoweit
    haben sich die im Artikel zitierten Herren ehrlich gemacht.

    Herrn Hundt könnte uns sagen, wie lange diese Exporte auf
    Bankkredit in Pleiteländer zulasten der Steuerzahler weitergehen
    sollen? Was nicht ewig weitergehen könne werde enden, so
    sagt Warren Buffett. Frau Merkel hört zu sehr auf die Banken-
    und Industrielobby.

    Deshalb wird sie als teuerste Frau aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingehen. Die von ihr zu verantwortenden Euro- und Bankenrettungs
    Maßnahmen werden den Steuerzahler Billionen € kosten. Kein
    Wunder, dass die Konjunktur darunter leiden wird. Um das zu wissen
    brauche ich keine Wirtschaftsweisen und keine Verbände,
    das sagt der gesunde Menschenverstand schon alleine alternativlos.
  9. #9

    Nix Neues!

    Der Artikel zählt banale Selbstverständlichkeiten auf, die allen klar sein müssen, die die Vorgänge der letzten zwei Jahre einigermaßen aufmerksam verfolgt haben. Trotzdem ist es gut, dass immer wieder darauf hingewiesen wird, weil der deutsche Michel die Probleme gar zu gern ignorieren und weiter schlafen möchte. Die Schuldenkrise ist natürlich nicht gelöst und das große Heulen und Zähneklappern kommt erst noch.