Horrende Schulden: Monti präsentiert Masterplan gegen Italiens Krise

REUTERSEr ziert sich vor dem Wahlkampf, dennoch hat Mario Monti einen ziemlich detallierten Plan für sein Land. In einem 25-seitigen Papier präsentiert der Reformer seine Strategie gegen Italiens Schuldenkrise - und erhält dafür die Unterstützung des Vatikans.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-874616.html
  1. #10

    Vatikan

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er ziert sich vor dem Wahlkampf, dennoch hat Mario Monti einen ziemlich detallierten Plan für sein Land. In einem 25-seitigen Papier präsentiert der Reformer seine Strategie gegen Italiens Schuldenkrise - und erhält dafür die Unterstützung des Vatikans.

    Monti präsentiert Masterplan für Italiens Rettung - SPIEGEL ONLINE
    Wenn Montis Politik in den nächsten Jahren in Italien genau deswegen fortgeführt wird, muss ich dem Vatikan wirklich Respekt zollen.
    Leider ist Monti ja auch im SpOn-Forum bereits Teil von Verschwörungstheorien alà NWO mit einem Bündnis aus Merkel, Monti und Co mit Goldman Sachs als Strippenzieher dahinter.
    Völliger Blödsinn, aber hier findet es tatsächlich Anklang. Ein bisschen mehr Realismus würde unserer Politik und Gesellschaft gut tun, aber inzwischen muss ja jeder so tun, als ob er im Gegensatz zur gemeinen Masse durchschaut hätte, wie die "Oberen" die Macht in der Welt errichten.

    Ich hoffe, ihr hattet alle ein Frohes Fest!
  2. #11

    Ach, Gottchen... ist ja süß!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er ziert sich vor dem Wahlkampf, dennoch hat Mario Monti einen ziemlich detallierten Plan für sein Land. In einem 25-seitigen Papier präsentiert der Reformer seine Strategie gegen Italiens Schuldenkrise - und erhält dafür die Unterstützung des Vatikans.

    Monti präsentiert Masterplan für Italiens Rettung - SPIEGEL ONLINE
    "Masterplan" wird das genannt. Da dreht es allen Genies die Synapsen zum Knoten.
  3. #12

    Scharfsinnig

    Warum nimmt Ihr nicht den "scharfsinnig" Professor-Analytiker nach Deutschland?Er tanzt sowieso nach Angelas Pfeife!In Italien leider sind die Ergebnis der Prof. Scharfsinngkeit weniger als Ernüchterung
  4. #13

    optional

    Und die Italiener haben einen Masterplan gegen Monti hoffe ich!
  5. #14

    optional

    Die Kernpunkte sind ja phaenomaenal. Das darauf bisher kein anderer Politiker gekommen ist laesst tief blicken. Vielleicht sollte man Monti mal nach D einladen, mit Mutti diskutieren lassen, und dann mal sehen was Mutti macht. Nur eins ist garantiert - sie wird niemals den Punkt 6 umsetzen.
  6. #15

    Gibt es auch einen echten Masterplan?

    Diese Ansammlung von Banalitäten und Selbstverständlichkeiten soll in Italien schon als Masterplan gelten? Und die vergangenen 50 italienischen Nachkriegsregierungen sind nur irgendwie nicht auf diese genialen Lösungen gekommen? Wow! Ich fürchte der Masterplan der Italiener sieht ganz anders aus und ich fürchte darin spielen die Wörter EZB, Gelddrucken und Nord/Süd-Transferunion die Hauptrolle.
  7. #16

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er ziert sich vor dem Wahlkampf, dennoch hat Mario Monti einen ziemlich detallierten Plan für sein Land. In einem 25-seitigen Papier präsentiert der Reformer seine Strategie gegen Italiens Schuldenkrise - und erhält dafür die Unterstützung des Vatikans.

    Monti präsentiert Masterplan für Italiens Rettung - SPIEGEL ONLINE
    Bei dem Programm fehlen doch noch die üblichen Punkte der GS-Boys:

    - Senkung der Renten und Löhne
    - Erhöhung der Mehrwertsteuer
    - Senkung der Unternehmenssteuern
    - Senkung des Spitzensteuersatzes
    - usw.
  8. #17

    Ich dachte nach den Fehldarstellungen des verlinkten Artikels wäre es inzwischen klar dass Monot nicht offiziell kandidieren darf? http://www.n-tv.de/ticker/Monti-wird-bei-Wahl-wohl-inoffizieller-Spitzenkandidat-article9837711.html
  9. #18

    Es ist wohl oft so...

    dass diejenigen ohne Macht (wo er jetzt zurueckgetreten ist) auf einmal von der Erkenntnis her weitestgehend richtig liegen, aber umgekehrt dies selten der Fall ist. Monti war ein Gewinn fuer Italien und ueber Italien hinaus in seiner kurzen Regierungszeit und ich wuensche mir dass er in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen wird. Sein Massnahmenkatalog trifft den Nagel auf den Kopf und ist mit Abwandlung und under beruecksichtigung regionaler Besonderheiten auch uebertragbar ausserhalb Italiens. Die Sozialpolitiker und Keynesianer hatten Anteil daran dass sich bisher in der Finanz- und Staatsschuldenkrise ein 1929 nicht ereignet hat und das billige Geld und die moderate Inflation haben sehr viel schlimmeres (relativ gesehen) verhindert. Aber selbst Keynes sagte dass die expansiven Massnahmen (hoehere oeffentliche Ausgaben) nur vorruebergehend sein koennen. Daher erscheint mir besser frueher als spaeter geboten dass wir in Deutschland (zumal die Steuereinnahmen des Staates nur so sprudeln) uns endlich daran machen die Ausgaben zu drosseln und dies mit etwas hoeheren Steuern kombinieren, natuerlich 'progressiv', dh hauptsaechlich auf kosten derer, die es sich leisten koennen. Bei den Ausgabenkuerzungen sollte die Anreize Arbeiten zu gehen beinhalten und die Verschwendung beim Staat unter die Lupe genommen werden. Sind die extrem guenstigen Gehalts-, Krankenversicherungs-, Berufssicherheits- und Pensionsbedingungen bei Beamten wirklich alle notwendig. Wer muss wirklich beamtet werden? Auf welche Welche Hierarchieebenen kann man verzichten. Wird irgendwo Doppelarbeit gemacht? Diese Kaste ernaehrt sich voll und ganz vom Output der Arbeitgeber und Arbeitnehmer der freien Wirtschaft, die groesstenteils hoehere Krankenversicherungsbeitraege, Berufsunsicherheit, laengerer Lebensarbeitszeit, schlechtere Bedingungen bei der Rente und vor allem kaum steigende Loehne / Gehaelter hinnehmen muessen. Es gibt eben immer weniger die zu den Einnahmen des Staates beitragen und immer mehr die Nutzniesser sind. Daher haben wir es in den letzten 30 Jahren nicht geschafft, einen augeglichenen Haushalt vorzulegen. Wir Waehler haben es in der Hand uns nicht laenger Almosen gegen Waehlerstimmen aufschwaetzen zu lassen.
  10. #19

    No brainer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er ziert sich vor dem Wahlkampf, dennoch hat Mario Monti einen ziemlich detallierten Plan für sein Land. In einem 25-seitigen Papier präsentiert der Reformer seine Strategie gegen Italiens Schuldenkrise - und erhält dafür die Unterstützung des Vatikans.

    Monti präsentiert Masterplan für Italiens Rettung - SPIEGEL ONLINE
    Der Masterplan von Monti ist ein "No brainer". Was davon kommt ist letztendlich das, was bereits ein Forist angedeutet hat.

    - Gehalts- und Rentenkürzungen
    - Kapitalflucht aus Italien
    - Arbeitslosigkeit
    - ...

    Das Beispiel für solche Maßnahmen ist Griechenland - und wehe wenn die Pläne von Schäuble Realität werden.

    Der Verteilungskampf geht weiter!