Horrende Schulden: Monti präsentiert Masterplan gegen Italiens Krise

REUTERSEr ziert sich vor dem Wahlkampf, dennoch hat Mario Monti einen ziemlich detallierten Plan für sein Land. In einem 25-seitigen Papier präsentiert der Reformer seine Strategie gegen Italiens Schuldenkrise - und erhält dafür die Unterstützung des Vatikans.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-874616.html
  1. #1

    in der tat: als deutscher Unternehmer hoffe ich auf Reformen

    Die Vergangenheit war von der bürokratischen Mafia geprägt. so holte sich ein wichtiger Beamter der Baubehörde einfach meine edelste Araber stute aus dem stall und als ich nach einem Jahr die Papiere nicht herausgeben wollte, wurden meine Baugenehmigungen gesperrt. das Gericht war sowieso von der Mafia beherrscht.solche Zustände sind für europa nicht mehr tragbar.
  2. #2

    und erhält dafür die Unterstützung des Vatikans.

    Dann kann ja nichts mehr schief gehen. Berlusconi bekommt diese Unterstützung wohl nicht, nehme ich mal so an. Trotzdem ist der Drops noch nicht gelutscht. Der Masterplan ist ja frappierend: mehr ausländische Investoren; Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit; eine effizientere, schlankere Verwaltung.

    Das ist das Ei des Kolumbus!
  3. #3

    eine effizientere, schlankere Verwaltung

    Der ist gut. Ob Schlank, keine Ahnung, "worldwide" aber auf jeden Fall aktiv, aber effizient ist das "administrative Outsourcing" schon, von der Ent- bis zur Besorgung, alles inklusive. Lasst mal Silvio weitermachen, bei der Globalisierung findet er mit Sicherhei, was schreibe ich, ganz sicher auch Zustimmung in D.
    Bonna Notte !
  4. #4

    Italia

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er ziert sich vor dem Wahlkampf, dennoch hat Mario Monti einen ziemlich detallierten Plan für sein Land. In einem 25-seitigen Papier präsentiert der Reformer seine Strategie gegen Italiens Schuldenkrise - und erhält dafür die Unterstützung des Vatikans.

    Monti präsentiert Masterplan für Italiens Rettung - SPIEGEL ONLINE
    Letztlich drückt sich Monti um das Kernproblem: das Absenken der Verschuldung. Wenn ihm dazu nur eine Einladung an ausländische Produzenten und Touristen einfällt, so wird das nicht reichen. Denn das Eine gelingt nur mit Steuervergünstigungen und niedrigeren Löhnen, das Andere, indem man den Urlaub in Italien billiger macht. Lippenbekenntnisse wie die Bekämpfung der Steuerhinterziehung und die bessere Ausbildung der Jugend, sprich Kampf gegen Mafia und Bonzen und Geld in die Hand nehmen für bessere Schulen und Unis sind leicht abgegeben, bleiben erfahrungsgemäß aber zuerst auf der Strecke. Solange Montis Vorschläge im Vagen verhaftet bleiben, muss man sie nicht ernst nehmen. Fröhliche Weihnachten!
  5. #5

    Die Wahlen werden

    weder in Italien noch in Deutschland oder sonstwo entscheidend sein. Alle wirklich wichtigen Entscheidungen fallen in den Vorstands-Etagen der großen Konzerne und den zentralen Instanzen der Mafia. Wahlen sind nach wie vor im Wesentlichen Klamauk für's Volk.
  6. #6

    Mach' es Mario!

    Bunga-Bunga ist für die ewig Gestrigen!
  7. #7

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er ziert sich vor dem Wahlkampf, dennoch hat Mario Monti einen ziemlich detallierten Plan für sein Land. In einem 25-seitigen Papier präsentiert der Reformer seine Strategie gegen Italiens Schuldenkrise - und erhält dafür die Unterstützung des Vatikans.

    Monti präsentiert Masterplan für Italiens Rettung - SPIEGEL ONLINE
    Toll, dass der Vatikan sich auch zu Wort meldet, aber seine Meinung interessiert mich herzlich wenig. Der Klerus hat nichts mehr zu sagen und sollte sich eigentlich um andere Dinge kümmern und dasProgramm als innovativ zu bezeichnen ist ein Witz. Korruption, Steuerbekämpfung bekämpfen, die Verwaltung effizienter zu machen und was Herr noch so als innovativ findet.
    Was Herr Monti da abzieht ist auch nicht gerade toll. Einen Plan aufzustellen, sich nicht dem Wahlkampf stellen. Allerdings bei diesen Helden wäre es mir auch zu dumm mich diesen Primaten im Wahlkampf anzutreten. Daher doch wiederum verständlich des Hr Monti. Er ist auf dem richtigen Weg. Man will Veränderungen, aber ohne die dafür nötigen Opfer zu bringen. Dann doch lieber alles wie bisher und die anderen sollen dafür bezahlen. Wie sagt eine gewisse Fr. Merkel aus Berlin. Es ist alternativ los. In diesem Fall ist es Hr Monti
  8. #8

    Noch so ein Schauspieler

    Das ist kein Masterplan sondern das was jedes Land Predigt. Das Pfeifen schon die Spatzen vom Dach es geht darum wie jede Regierung das umsetzen will ohne die normalen Bürger mit steuern und Kürzungen zu massakrieren das sollten Politiker mal aufzeigen wie sie es sozial umsetzen wollen.
  9. #9

    Wenn man diesen oder ähnliche Pläne...

    ....unterstützen soll, darf man nicht um niedrigen eunkommenssegment sein, muss man einen sehr sicheren Job haben und sollte nicht alt sein. Langfristig und abgesehen vom kollateralschäden ist der plan nämlich gut.