US-Schuldenkrise: Republikaner prophezeien Sturz in die Fiskalklippe

Getty ImagesDie Hoffnung auf eine Einigung im US-Haushaltsstreit schwindet: Erste republikanische Abgeordnete sprechen offen von einem Scheitern der Verhandlungen. Die Folge wäre ein automatisches Sparprogramm - das die Konjunktur abzuwürgen droht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-874608.html
  1. #1

    Ist auch nicht das Gelbe vom Ei

    was die Amis so machen. Eine Art hirnrissiger Konkurrenz zwischen den Parteiblöcken blockiert nun ein ganzes Land. Damit verspielt die USA (bedauerlicherweise) nicht nur seine Vormachtstellung, sondern mehr noch seine gewisse moralische Akzeptanz, basierend auf Freiheit & Demokratie, die beide so zum Zerrbild verkommen. Was dann die wahrscheinliche Rezession bringt? Wahrscheinlich nur noch mehr Chancen für China - dem wir dann mehr oder weniger ausgeliefert sein werden. Es ist nur dann eine frohe Weihnachtsbotschaft, wenn es den Amis gelingt, sich am eigenen Schopf wieder aus dem Dreck zu ziehen. Münchhausen läßt grüßen.
  2. #2

    Das Jahrhundert der USA ist vorbei.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Hoffnung auf eine Einigung im US-Haushaltsstreit schwindet: Erste republikanische Abgeordnete sprechen offen von einem Scheitern der Verhandlungen. Die Folge wäre ein automatisches Sparprogramm - das die Konjunktur abzuwürgen droht.

    Amerikas Haushalt: Republikaner fürchten Scheitern der Verhandlungen - SPIEGEL ONLINE
    Da sieht man ja um was es den Rechtsfaschisten der Reps wirklich geht, um das Ende des Staates, dann kann das Volk wieder in die Steinzeit zurückkehren, wo nur das Recht des Stärkeren und natürlich des Reicheren zählt.

    Es ist schon unglaublich, wieviel Dummheit sich in vielen hohlen Köpfen noch eingelagert hat, Obama wäre gut beraten, genau diese dummen Reps unerbittlich vor sich herzutreiben.

    Nachdem diese Fraktion der Reps, die sogenannte Tea-Party jedochmit dem Foxsender auch einen landesweiten "Nachrichtenkanal" für ihre Zwecke lügen lassen, ist hier jedoch wohl wenig Hoffnung auf Einsichtigkeit.

    Ist aber auch egal, das Jahrhundert der USA waren sowieso das 20. Jahrhundert, ist eh vorbei.
  3. #3

    Warum Waffen tragen..

    die man im Zweifel gegen mich selbst richten kann. Ich fühle mich durch eine Waffe nicht beschützt, ganz im Gegenteil. Einen guten Kommentar gibt: http://edition.cnn.com/2012/12/18/opinion/newtown-france-coste/index.html?hpt=ieu_r1
  4. #4

    schlimm, ziemlich schlimm, denn dann hilft nur noch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Hoffnung auf eine Einigung im US-Haushaltsstreit schwindet: Erste republikanische Abgeordnete sprechen offen von einem Scheitern der Verhandlungen. Die Folge wäre ein automatisches Sparprogramm - das die Konjunktur abzuwürgen droht.

    Amerikas Haushalt: Republikaner fürchten Scheitern der Verhandlungen - SPIEGEL ONLINE
    ein zünftiger Krieg oder besser "bewaffneter Konflikt", der die US - Rüstungsindustrie ankurbeln könnte.
    Der Waffenlobby gehen ja jetzt leider angesichts toter Schulkinder und
    weltweiter harscher Kritik an der Phobie eines Volkes das angeblich frei ist und mutig noch dazu, die Felle schwimmen.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Hoffnung auf eine Einigung im US-Haushaltsstreit schwindet: Erste republikanische Abgeordnete sprechen offen von einem Scheitern der Verhandlungen. Die Folge wäre ein automatisches Sparprogramm - das die Konjunktur abzuwürgen droht.

    Amerikas Haushalt: Republikaner fürchten Scheitern der Verhandlungen - SPIEGEL ONLINE
    Wo ist das Problem?
    Höhere Steuern und weniger Ausgaben ist genau das was dieses hochverschuldete Land nun braucht.
  6. #6

    Die USA...

    ...sollten froh sein dass es eine "Fiskalklippe" gibt. Wenn es geschieht, erhoeht dies zumindest Einnahmen und verringert Ausgaben. Wie der Rest der westlichen Welt haben die USA seit Jahrzehnten ueber ihre Verhaelnisse gelebt. Irgendwann holt einem eben die Wahrheit ein. Aus der Traum von Almosen gegen Waehlerstimmen. Endlich.
  7. #7

    Das System USA ist krank bis ins Mark

    die Milliardaere der Wallstreet beherrschen die Politik, kontrollieren Finanzwesen durch FED, loesen nach Belieben Weltfinanz und Wirtschaftskrisen aus an denen sie jeweils massiv verdienen, verstecken sich hinter einer Scheindemokratie um ihr Treiben ungestoert, niedrigstbesteuert fortsetzen koennen.

    Da ist eine kleine Revolution vielleicht die einzige Moeglichkeit, die Dinge ins Gleichgewicht zu bringen.
    Auch Obama konnte sich nicht gegen die Wallstreetmaechtigen durchsetzen, nur viel geredet, wenig gestalten koennen, was fuer eine gerechtere Gesellschaft noetig waere.
  8. #8

    Aha, die Experten haben wieder gesprochen

    Obama kann doch nichts besseres passieren als das Land über die fiscal cliff stürzen zu lassen. Mehr Steuern und weniger Ausgaben, hauptsächlich beim Militär. Dass die Mittelschicht dabei geschröpft wird kann er dann auf die Republikaner schieben. Steuererhöhungen für die obersten 2 % bringen genau 18 Tage Verschnaufpause beim defizitäeren Haushalt. Obama hat die Staatsverschuldung um $ 5 Billionen in vier Jahren erhöht und er macht keine Anstalten den auswuchernden Sozialhaushalt zu beschneiden. Ist es den geneigten Lesern bekannt dass gemäss den Zahlen des statistischen Bureaus von New Jersey es für einebn abhängig Beschäftigten mit $ 28000 brutto uninteressant ist, sich auf $ 58000 hinaufzuarbeiten da er netto nicht mehr nachhause bringt da all die goodies damit wegfallen ? Die USA kein Sozialstaat ? Dass ich nicht lache. .
  9. #9

    Ein Aberwitz,

    dass die Wahlverlierer immer noch meinen, im Kongress, gegen eine 2/3-Mehrheit der Bevoelkerung die Budgetpolitik der USA bestimmen zu duerfen. Das benannte "Light-Paket" wird am Defizit nichts aendern. Feigheit bestimmt also nicht nur das Handeln der Euro-EU-Politiker. Die Problembeseitigung immer in die Ferne schieben - so definiert sich Alternativlosigkeit, global..