Bürgerkrieg in Syrien: Russland warnt Assad vor Chemiewaffen-Einsatz

Corbis"Das wäre politischer Selbstmord": Mit deutlichen Worten warnt Russlands Außenminister Sergej Lawrow das syrische Regime vor Giftgasangriffen auf Rebellen. Moskau zählt im Bürgerkrieg zu den letzten internationalen Verbündeten von Präsident Baschar al-Assad.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-874582.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Das wäre politischer Selbstmord": Mit deutlichen Worten warnt Russlands Außenminister Sergej Lawrow das syrische Regime vor Giftgasangriffen auf Rebellen. Moskau zählt im Bürgerkrieg zu den letzten internationalen Verbündeten von Präsident Baschar al-Assad.

    Krieg in Syrien: Russland warnt Assad vor Einsatz von Chemiewaffen - SPIEGEL ONLINE
    Wenn ich mich nicht irre, hat Lawrow mit seiner Aussage keine Warnung ausgestprochen, sondern einfach nur eine Binsenwahrheit, ohne Drohung.
  2. #2

    Was hat Lavrov wirklich gesagt?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Das wäre politischer Selbstmord": Mit deutlichen Worten warnt Russlands Außenminister Sergej Lawrow das syrische Regime vor Giftgasangriffen auf Rebellen. Moskau zählt im Bürgerkrieg zu den letzten internationalen Verbündeten von Präsident Baschar al-Assad.

    Krieg in Syrien: Russland warnt Assad vor Einsatz von Chemiewaffen - SPIEGEL ONLINE
    Dem Artikel zufolge hat er gesagt, er habe die Zusicherung der syrischen Regierung, daß keine Chemiewaffen eingesetzt werden. Aus dem Zusatz, ein solcher Einsatz wäre politischer Selbstmord, konstruiert der Artikel eine Warnung vor einem Giftgasangriff auf die Rebellen, so als ob dieser Angriff aus Lavrovs Sicht kurz bevor stehe. Somit wird der Inhalt von Lavrovs Äußerung ins Gegenteil verkehrt.
  3. #3

    Den eigenen Stall ausmisten

    Russland hat dieses Regime seit Jahrzehnten gepäppelt und geschützt. Jetzt ist eigentlich der Momnet gekommen, wo die Russen mit einem ausreichenden Truppenkontingent einmarschieren müssten, um dort wieder Ordnung zu schaffen.
    Können sie es nicht oder fehlt ihnen der Mut ?
  4. #4

    Klarstellung

    Um mal die Lügen und die Propaganda des Artikels aufzudecken:

    Russland "warnt" Assad nicht vor einem Chemiewaffen-Einsatz, sondern zeigt dem Westen deutlich, dass es keine Option ist. Er "argumentiert" logisch, dass der Einsatz von chemischen Kampfmitteln unsinnig wäre.
    Und zwar um die westlichen Kriegstrommeln zu dämpfen.

    Er macht damit genau das Gegenteil von dem, was SPON behauptet.

    "Syriens Armee habe die zuvor in mehreren Lagern über das ganze Land verteilten Chemiewaffen an zwei zentralen Punkten zusammengetragen."
    Die reguläre syrische Armee sichert also die Chemiewaffenbestände, damit diese NICHT (von den Rebellen) eingesetzt werden. Man erinnere sich an die vom SPON gedruckten CIA Berichte, in denen behauptet wurde, Assad "plane" den Einsatz von Chemiewaffen. Tja, stellt sich heraus, dass Assad genau das Gegenteil macht und sein Volk vor diesen grausamen Waffen schützt.

    Auf den Rest gehe ich nicht genauer ein, denn was mein Schwager eines Cousins vielleicht in Syrien gesehen hat oder auch nicht, das gehört nicht in eine deutsche Zeitung.
  5. #5

    Islamo-Terroristen

    Die radikalislamistischen Terroristen rücken dank westlicher Millitärhilfe immer weiter vor, ihr Ziel ist ein Gottesstaat wie sie ihn auch in Libyen geschaffen haben - dank der NATO.
    Der Westen finanziert immer die brutalsten und gewaltätigsten Gruppen und Regime (Pinochet, Videla, Mobuto, Montt usw.), wie kommt das? Das kann doch kein Zufall sein.
  6. #6

    Zitat von LeonLanis Beitrag anzeigen
    Dem Artikel zufolge hat er gesagt, er habe die Zusicherung der syrischen Regierung, daß keine Chemiewaffen eingesetzt werden. Aus dem Zusatz, ein solcher Einsatz wäre politischer Selbstmord, konstruiert der Artikel eine Warnung vor einem Giftgasangriff auf die Rebellen, so als ob dieser Angriff aus Lavrovs Sicht kurz bevor stehe. Somit wird der Inhalt von Lavrovs Äußerung ins Gegenteil verkehrt.
    Für jemanden der noch vor kurzem die Existenz von syrischen Chemiewaffen hartnäckig leugnete, und das Ganze als eine Erfindung der USA abtat, die mal wieder, wie im Irak, einen Vorwand sucht um in Syrien "einzumarschieren", machen Sie gewaltige Erkenntnisfortschritte. Ihre Textexegese ist übrigens recht unterhaltsam, wobei es mittlerweile ziemlich egal ist, was Lavrov sagt oder nicht sagt.
  7. #7

    Ich möchte Ihnen die Worte ...

    Zitat von tkgdfk Beitrag anzeigen
    Die radikalislamistischen Terroristen rücken dank westlicher Millitärhilfe immer weiter vor, ihr Ziel ist ein Gottesstaat wie sie ihn auch in Libyen geschaffen haben - dank der NATO.
    Der Westen finanziert immer die brutalsten und gewaltätigsten Gruppen und Regime (Pinochet, Videla, Mobuto, Montt usw.), wie kommt das? Das kann doch kein Zufall sein.
    ... dieses Bloggers ans Herz legen. Er sagt es besser, als ich es könnte: So You’re Worried About Us? | Razaniyyat –
  8. #8

    Zitat von Regulisssima Beitrag anzeigen
    Russland hat dieses Regime seit Jahrzehnten gepäppelt und geschützt. Jetzt ist eigentlich der Momnet gekommen, wo die Russen mit einem ausreichenden Truppenkontingent einmarschieren müssten, um dort wieder Ordnung zu schaffen.
    Können sie es nicht oder fehlt ihnen der Mut ?
    Russland kann schon deshalb nicht in Syrien "einmarschieren" weil es keine Grenze mit Syrien hat. Würde sich Russland trotzdem irgendwie millitärisch in den Konflikt einmischen würde die NATO nicht lange zögern und Russland angreifen - wobei sich die Frage stellt ob Russland nach über 20 Jahre Oligarchie überhaupt noch in der Lage wäre zurückzuschlagen.
  9. #9

    Danke NATO

    Trotz falscher Interpretation in dem Artikel, wird es einem ganz schnell Klar, dass NATO immer wieder sich noch mehr Probleme und Feinde anschafft. Nicht vor Assad sollte man Angst haben, sondern vor dem was danach kommt. Zu schade um die Steuer, die für bessere Zwecke eingesetzt werden können.