Somalia: Piraten-Geiseln nach fast drei Jahren frei

AFPVor der Küste Somalias werden kaum noch Schiffe entführt - trotzdem sind noch mehr als 100 Seeleute in der Gewalt von Piraten. 22 Crewmitglieder sind nun fast drei Jahre nach ihrer Entführung freigekommen. Über die Rettung gibt es widersprüchliche Angaben.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-874573.html
  1. #1

    Deutlich zurück gegangen

    Auch wenn es unsere Gutmenschen nicht wahr haben wollen, es scheint doch etwas genutzt zu haben, dass sich die Schiffe nun aktiv verteidigen können.
    Und dieses inzwischen auch tun.
  2. #2

    Auch wenn es unsere "Bösmenschen" micht wahr haben wollen

    Zitat von geisterfahrerii Beitrag anzeigen
    Auch wenn es unsere Gutmenschen nicht wahr haben wollen, es scheint doch etwas genutzt zu haben, dass sich die Schiffe nun aktiv verteidigen können.
    Und dieses inzwischen auch tun.
    es wäre billiger den Piraten das Geld, dass dieser Quatsch an Militäreinsatz dort kostet, einfach auszuzahlen bzw. Ihnen den Begleitschutz der Schiffe gegen diese Bezahlung anzubieten.

    Moral , Stolz und Ehrgefühl sind ja ganz nett. Aber das kommt richtig teuer.

    Auch die "ollen" Römer waren da schlauer beim Limes verteidigen. Die haben dort die Ansässigen als Bewacher ( Auxiliartruppen ) genutzt, mit den "Bösen" Handel getrieben und hatten damit ziemlich lange und "billig" Ruhe.
  3. #3

    Hallo celsius234 schön, dass sie meine Herausforderung angenommen haben.
    Wollen wir doch einfach einmal ihren Gedanken zu ende spinnen.
    Wir wollen die Somalier für einen Begleitschutz bezahlen.
    Wie weit soll das dann gehen?
    Können Sie sich vorstellen, dass die dann irgendwann mal sagen werden, jetzt ist es genug?
    Und falls sie es noch nicht wissen sollten die ollen Römer sind inzwischen unter gegangen.
    Nichts für ungut ;
  4. #4

    Traumtänzer

    Da lach ich mich ja schlapp..... Ihr Vorschlag zur Lösung der Problematik ,, Freihalten der Handelswege`` zeigt wie fern ab der Realität so mancher hier lebt. Na klar wird es hinhauen Somalische Piraten / Org. Banden / Ex Fischer und deren Hintermänner für den Passagenschutz Golf von Aden zu engagieren!!! Sie werden dann bestimmt auf Grundlage eines Arbeitsvertrages mit geregelten Arbeitszeiten und Kündigungsschutz in einer 38 Stunden Woche die Handelswege offen halten und gleichzeitig wird ein Meilenstein in der Stabilisierung der Region um Somalia gesetzt!! Das gleiche hätte doch auch bestimmt in Afghanistan 2001 funktioniert, einfach mal den Taliban ne Stange Geld überweisen und sie bitten dem Terrorpapst und seinen Jüngern mitzuteilen,das sie ihr Exportgut gefälligst innerhalb Afghanistans belassen. Ich hätte da ne andere Lösung. Die ganzen Besserwisser und Menschenkenner die ja hier immer so schnell zu so praktikablen Lösungsansätzen kommen und dabei auch immer schön über die Deutsche Außenpolitik und unsere Soldaten schimpfen , in einen Flieger zu setzen und sie dann nach Somalia in den Sudan nach Syrien und nach Afghanistan zu verfrachten wo sie dann mit den armen und so liebenswerten Piraten,Stammeskriegern , Warlords und Islamisten bei einer Tasse Tee zu einem gemeinsamen Dialog kommen um der Welt endlich ihren Frieden zu schenken. In diesem Sinne Frohe Weihnachten unseren Außendienstmitarbeitern in den Krisenherden dieser Welt.
  5. #5

    Sie werden noch erleben, dass der nächste Pirateneinsatz vor Mocambique beginnt. Die dortige Regierung soll sämtliche Fischereirechte n die Chinesen verkauft haben, Damit dürfen die kleinen Fischer an der Küste nicht mehr rausfahren und werden sicher überlegen, wie sich sich über "Wasser" halten!!
  6. #6

    ...

    Zitat von heinihuckeduster Beitrag anzeigen
    Sie werden noch erleben, dass der nächste Pirateneinsatz vor Mocambique beginnt. Die dortige Regierung soll sämtliche Fischereirechte n die Chinesen verkauft haben, Damit dürfen die kleinen Fischer an der Küste nicht mehr rausfahren und werden sicher überlegen, wie sich sich über "Wasser" halten!!
    Die Fischer aua Mozambiquewerden doch schon seit der "Befreiung" von den Portugiesen verarscht, damals fischten die Ostblockländer dort für lau. die Tiger Prawns und King Lobster wurden zu Fischmehl zermahlen unter anderem von der Flotte der DDR. Solcher Luxus auf den Tellern der Arbeiter und Bauern ging ja gar nicht!
    So ganz nebenbei, ich traf einen Docker in Durban der vor der Apartheit in das "befreite" Mozambique geflohen war, er kam zurück, Freiheit hatte er sich anders vorgestellt, unter der Apartheit in SA ging es ihm besser!
  7. #7

    Berechtigter Einwand

    Zitat von bodybodyhead Beitrag anzeigen
    Da lach ich mich ja schlapp..... Ihr Vorschlag zur Lösung der Problematik ,, Freihalten der Handelswege`` zeigt wie fern ab der Realität so mancher hier lebt. Na klar wird es hinhauen Somalische Piraten / Org. Banden / Ex Fischer und deren Hintermänner für den Passagenschutz Golf von Aden zu engagieren!!! ...
    Die Idee, welche celsius hier vorschlägt, ist durchaus diskussionswürdig. Daher ist es nicht nötig, darauf polemisch zu reagieren. Diese Praxis hat sich nämlich nicht erst seit den Römern als zumeist erfolgreich erwiesen. Genauso lief und läuft es in vielen Gegenden der Erde bis heute, einschl. unserem Europa, und ist auch als "Wegezoll", "Schutzgeld" und "Steuern" bekannt. Ich kann mir auch gut vorstellen, daß es letztlich billiger ist, für somalische "Begleitschützer" zu bezahlen, als für einen aufwendigen multinationalen Marineeinsatz, der dann doch relativ ineffektiv bleibt weil meistens zu weit weg vom attackierten Schiff. Ob das einem nun moralisch oder vom Rechtsempfinden paßt oder nicht, müssen letztlich die Schiffseigner entscheiden. Aber in solchen unsicheren Ländern und Regionen, wo Regierung und Militär sich gegen die jeweiligen Warlords welche in den Provinzen das Sagen haben nicht durchsetzen können oder wollen, muß mit denen entweder eine Vereinbarung zu beiderseitigem Nutzen getroffen oder aber mit aller Macht reingehaut werden. Und letzteres scheint ja wohl auch nicht in Frage zu kommen.
  8. #8

    Zitat von celsius234 Beitrag anzeigen
    es wäre billiger den Piraten das Geld, dass dieser Quatsch an Militäreinsatz dort kostet, einfach auszuzahlen bzw. Ihnen den Begleitschutz der Schiffe gegen diese Bezahlung anzubieten.

    Moral , Stolz und Ehrgefühl sind ja ganz nett. Aber das kommt richtig teuer.

    Auch die "ollen" Römer waren da schlauer beim Limes verteidigen. Die haben dort die Ansässigen als Bewacher ( Auxiliartruppen ) genutzt, mit den "Bösen" Handel getrieben und hatten damit ziemlich lange und "billig" Ruhe.
    Sie wollen also allen ernstes Schutzgeld zahlen. In Zukunft brauchen Piraten nur zu drohen und nach ihrer Meinung sollen wir dann gleich zahlen. Man muß schon extrem naiv sein wenn man so etwas überhaupt an denkt.
  9. #9

    Zitat von celsius234 Beitrag anzeigen
    es wäre billiger den Piraten das Geld, dass dieser Quatsch an Militäreinsatz dort kostet, einfach auszuzahlen bzw. Ihnen den Begleitschutz der Schiffe gegen diese Bezahlung anzubieten.

    Moral , Stolz und Ehrgefühl sind ja ganz nett. Aber das kommt richtig teuer.

    Auch die "ollen" Römer waren da schlauer beim Limes verteidigen. Die haben dort die Ansässigen als Bewacher ( Auxiliartruppen ) genutzt, mit den "Bösen" Handel getrieben und hatten damit ziemlich lange und "billig" Ruhe.
    Was isn das fürn Quatsch ? die Bedrohen unsere Handelswege und schiffarts wege , und sollen dafür noch belohnt werden ? Ohne diese jammerlapen bräuchten wir erst garkeinen schutz ... und deswegen soll man denen geld geben ....

    Könnte glatt von unsere Bundesregierung kommen :D

    Wegballern und gut is ....