Rüffel für die Kirchen: CSU-Minister ärgert sich über politische Prediger

Getty Images"Ich bin nicht immer glücklich mit den Botschaften von der Kanzel": Innenminister Friedrich rügt die Kirchen für politische Themen im Gottesdienst. Manch ein Prediger mache es sich zu einfach, sagte der CSU-Politiker - etwa "bei Fragen um Krieg und Frieden".

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-874539.html
  1. #1

    Deutschland braucht moralisch-integre Persönlichkeiten, keinen Friedrich..

    Die "Botschaft vom Frieden" knallhart und kompromißlos an den Mann zu bringen, wäre eine -wenn nicht die letzte- Chance der Kirchen überhaupt, bei der Bevölkerung mit 'christlichem Gedankengut' noch mal Fuß zu fassen. Daß das Überwachungs- und Ausschnüffelminister Friedrich, der auch mit dem grundgesetzwidrigen Einsatz der Bundeswehr im Ausland kein Problem hat, nicht gefällt, ist klar. Rechtskonservative Nicht-Demokraten wie Friedrich können kein Vorbild für unsere Jugend sein.
  2. #2

    Die

    Kirche hält sich m.E viel zuviel zu diesen Themen heraus! Friedrich und sicherlich viele von CDU-CSU haben mit Glauben sicherlich nix mehr am Hut. Als Weihnachtsgeschenk sollte man denen die Bibel unter den Weihnachtsbaum legen. Die 10 Gebote mißachten diese als sogn. Christen ebenso wie das GG!!!
  3. #3

    anno dazumal

    Wie könnte man besser illustrieren wie zurück geblieben CDU/CSU sind. Wenn sie sogar von den Kirchen links überholt werden.
    Friedrich und Kollegen hocken selbstgefällig auf ihrem konservativen Weltbild, in dem ein Krieg ab und zu ganz ok ist, wo es natürlich ein oben und unten gibt, und wo die Anzug Krawattenträger die rechts im Parlament lümmeln (damit den Bauch nicht so zwickt) immer recht haben. Das ist eigentlich die gleiche Mentalität wie anno dazumal, Anfang des 20. Jahrhunderts. Natürlich leicht modernisiert.
    Friedrich sollte mal ein bisschen tiefer bohren, und überlegen was die Kirchen denn meinen mit ihrer Kritik. Das hat er noch gar nicht wirklich verstanden. Will er natürlich auch nicht, sonst würde es recht unbequem. Alle wird schon werden wie Gott es will ist natürlich komfortabel.
  4. #4

    Da macht Kirche ja was richtig...

    Ich bin kein Kirchenmitglied. Aber als Politiker zu verlangen, dass die Kirche nur die der herrschenden Partei genehmen Themen anspricht und ihre Überzeugungen dafür verrät oder stillschweigt, geht ja wohl gar nicht. Die Meinungsfreiheit der Kirche steht wohl nicht so hoch im Kurs, wenn sie einem persönlich nicht gefällt.
    Ich stimme mit vielen Positionen der Kirche nicht überein, ja die Kirchen streiten sich ja auch untereinander. Aber nur weil ich ihre Positionen nicht teile, kann ich mir doch nicht erlauben, ihnen den Mund zu verbieten.
  5. #5

    Und wieder

    ein Protestant, der das System CDSU nicht verstanden hat:
    Wie sind das Zentrum, auch wenn wir Ketzern den Zugang zu unseren Parteien geöffnet haben. Und als Katholiken predigen wir selbstverständlich im Sinne der für uns wirklich wichtigen: Die Unternehmen, die diesen Clubs die Richtung (vor)geben.
  6. #6

    Das darf doch nicht wahr sein

    Ich bin in keiner Kirche oder Sekte uns auch in keinem Verein , doch was der sich da erlaubt ist ja wohl das Letzte. Natürlich soll die Kirche gegen das Morden in Afghnistan die Stimme erheben. Es wir nicht mehr lange dauern , dann wird der Kirche wieder vorgeworfen , sie habe nichts dagegen unternommen. Es ist die Pflicht der religionen , Unrecht beim Namen zu nennen und dazu zählt nunmal der Afghanistan-Krieg. Deutsche Truppen haben da nichts zu suchen ! Herr Friedrich , befassen Sie Sich mal mit dem Grundgesetz Artikel 20! Das deutsche Volk hat keinerlei Abstimmung leisten können und somit wurde nur durch die Politiker , die eine absolute Minderheit sind , die Soldaten in Auslanseinsätze geschickt. Weil bekannt war , das das Volk nicht zustimmen würde , wurde eine Volksbefragung nicht durchgeführt.
  7. #7

    C-Parteien

    Ich finde auch, die CDU/CSU sollten das "C" aus ihrem Kürzel streichen. Wenn sich die Kirchen schon aus dem politischen Tagesgeschäft heraushalten sollen, dann wohl auch die Parteien, und darüber, ob es der, die oder das Gott heißen soll. Der Glaube hat nämlich im politischen Betrieb überhaupt nichts zu suchen.
  8. #8

    Wird hier mit zweierlei Maß gemessen?

    Kritik an der Regierung wird nicht gerne gesehen, aber rechte Polemik ist freie Meinungsäußerung? Das ist ja widerlich.
  9. #9

    Ich glaube fest daran...

    das sich der Glaube der Unionspolitiker auf wenige Punkte begrenzen lässt. Nämlich das alles erlaubt ist was einen an der Macht hält und das es extrem unfair und ungerecht ist, wenn auf einen selber die von einem selber propagierten Wertvorstellungen und moralischen Regeln angewendet werden. Ansonsten kann ich mir bei dem was mir seit Jahrzehnten von der Union aufgetischt wird, nicht vorstellen das irgendein anderer Grundsatz vorhanden ist. Denn das jede Aussage, jede Festlegung und jeder Glaubenssatz je nach politischer Großwetterlage in Sekundenschnelle geändert wird ist anders nicht erklärbar.