Super-Steak aus den USA: So werden Sie zum Flankengott

Peter WagnerWürstchen mit Kartoffelsalat? Nicht schon wieder! Wer zu Heiligabend sich und seine Lieben mal mit einem feinen Essen beschenken will, das trotzdem leicht zu machen ist, sollte diese Steak-Superwaffe testen. Flank stammt aus den USA - und lässt Ribeye oder Roastbeef wirklich blass aussehen.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-873036.html
  1. #1

    Aus den USA?

    Flank steak ist - wie vieles - keine Erfindung aus den USA. In England gibt es das schon seit Menschengedenken. Woher haben Journalisten ihr oftmals dürftiges Wissen?
  2. #2

    Tipp

    Heißer Tipp. Einfach mal Balsamico beim Salat weglassen und das Gänseblut stattdessen nehmen. Ein Hit. Gerade zu Weihnachten.
  3. #3

    Preiswert?

    Zitat:
    "...Teil des Rinderbauchlappens, kostet nicht die Welt (unter 20 Euro das Kilo)...".
    Und dann klickt man auf den link zur Bezugsquelle,
    und findet da einen Kilopreis von 38,.Euro.
  4. #4

    fresst noch mehr Fleisch!

    am besten welches, das erst um den halben Planeten gekarrt werden muss.
    wie doof dürfen Menschen sein?
  5. #5

    Mein Gott...

    ...klingt das alles göttlich lecker! Aber selbst wenn ich es mir zutraue, diese Speise auch ohne Therminator, oder wie das Ding heißt, zuzubereiten, wie, um alles in der Welt, soll ich denn noch einen Tag vor Heiligabend ein Stück Flank auftreiben?? An der Fleischtheke im Supermarkt würde ich verständnislose Blicke ernten und auf dem Wochenmarkt am Fleischstand genauso! Und für den beworbenen Otto-Versand reicht die Zeit ja auch nicht mehr.
    Also bitte solche Sachen etwas früher! Frohe Weihnachten!
  6. #6

    London Broil, Flank Steak

    Endlich finde ich weiterführende informationen zu diesem in den USA sehr beliebten fleisch, danke. Es scheint ein besonderer fleisch-schnitt zu sein, in der Schweiz ist es jedenfalls unbekannt oder unüblich (die metzger hier scheinen auch keine besondere neugier zu haben). Könnte sich ändern, denn es schmeckt wirklich hervorragend. Und braucht nicht ausgefeilte rezepte. Einfach mariniert und gegrillt schlägt es alles um weiten. Nicht einverstanden bin ich mit der aussage, dass es besonders fettfrei sein soll. Die fürs flank steak typische marmorisierung ist doch wohl fett.
  7. #7

    Flank-Steak kennt bei uns hier keiner,...

    aber wahrscheinlich meinten Sie Brisket, dass (RICHTIG ZUBEREITET) als Gipfel des BBQ-Olymp gilt,
  8. #8

    Lecker Fleisch und davon viel

    Herrn Wagner wünsche ich nicht nur ein friedvolles, sondern vor allem ein kulinarisch niveauvolles Weihnachtsfest – den leisen Zweifeln im Artikel zufolge könnte es in diesem Jahr bei ihm fleischarm ausfallen, allerdings kann man ja nicht in seinen Kühlraum schauen. So bleibt der Verdacht, dass dort ein nach gekonntem Blattschuss biologisch einwandfreier Rehrücken aus den Karpaten abhängt und darauf wartet, vom Hausherrn zu Weihnachten kunstvoll malträtiert zu werden. Es könnte natürlich auch eine Büffel-Lende aus Süd-Dakota sein, aber bestimmt kein „Ochsenbauchlappen“ aus den Chicagoer Schlachthöfen, die Herr Wagner den Deutschen als Festtagsschmaus andienen will, und dann auch noch zubereitet nach der berühmt-berüchtigten „Sous-Vide-Methode“ – Zitat:

    „Im Wasserbad 2,5 Stunden garen: Wenn ein Thermalizer zur Verfügung steht, bei 58,5 Grad Wassertemperatur.“

    Angesichts dieser Prozedur erlaube ich mir in aller Bescheidenheit, Herr Wagner einen Ratschlag zu geben: Der gemeine Deutsche will zu Weihnachten etwas Leckeres essen, und zwar davon viel, und er will nicht mit amerikanischen Bauchlappen experimentieren. Was aber könnte leckerer sein als Kartoffelsalat mit Würstchen? Auch nach angestrengtem Nachdenken fällt mir nichts ein... außer statt Würstchen vielleicht Currywurst, die gleichwohl nicht recht zum Fest der Liebe passen will – vielleicht käme am Heiligabend auch Grünkohl in Betracht, und dann am ersten Weihnachtstag Gans. Doch auf keinen Fall passt Tomatenravioli als „phantastisches Heiligabendgericht“ – eine mit Verlaub grässliche Vorstellung, das erinnert mich fatal an Spontan-Ernährung aus der Dose nach Partys bis ins Morgengrauen. Und was Kartoffelsalat und Würstchen anbelangt: Beide sind eine Kunst und eine Wisssenschaft zugleich, die darzustellen ein mehrseitiges Traktat umfassen würde, mindestens, deshalb hier nur so viel: den Kartoffelsalat selber machen, und die Würstchen von einem guten Schlachter holen, selbst wenn man dafür 20 Kilometer fahren muss – Weihnachten ist schließlich nur ein Mal im Jahr.
  9. #9

    Oje

    Wieder mal ein brandgefährlicher Garzeit Tipp bei unter 60 Grad...