Irische Abtreibungsdebatte: Nachgeben, wenn's gar nicht mehr anders geht

APDie Republik Irland hat nach drei Jahrzehnten Debatte Schwangerschaftsabbrüche legalisiert. Allerdings nur in extremen Ausnahmefällen. Ein zutiefst konservativer Katholizismus prägt bis heute Gesellschaft und Politik. Nur europäischer Druck erzwingt Änderungen.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...-a-873994.html
  1. #1

    Jawollja!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Republik Irland hat nach drei Jahrzehnten Debatte Schwangerschaftsabbrüche legalisiert. Allerdings nur in extremen Ausnahmefällen. Ein zutiefst konservativer Katholizismus prägt bis heute Gesellschaft und Politik. Nur europäischer Druck erzwingt Änderungen.

    Irische Abtreibungsdebatte offenbart erzkonservative Strukturen - SPIEGEL ONLINE
    Sehr richtig!

    Wird allerhöchste Zeit, dass die Iren sich am deutschen Hedonismus (und einer "Nettoreproduktionsrate" von 0,67) ein Beispiel nehmen!
  2. #2

    optional

    ( ). Sprachlos.
  3. #3

    Der grüne Vatikan

    Kaum zu glauben, dass ein Volk sich freiwillig den mittelalterlichen Regeln und Vorstellungen der katholischen Kirche unterwirft und diese nicht längst mittels einer gesellschaftlichen Revolution beseitigt hat. Die katholische Kirche spielt auch hier ihre unrühmliche Rolle als repressive Macht indem sie ihre Kirchen-Moralkeule schwingt. Dabei ist es dieser Kirche vollkommen egal, ob Menschen durch ihr unerbittliches Vorgehen umkommen oder vollkommen unnötig gefährdet werden. Man muss sich das vergegenwärtigen - diese Kirche wird von vielen Staatsgemeinschaften auch noch finanziell unterstützt. Das heißt, den Terror, den sie verbreitet, wird u.a. auch von den Opfern mitbezahlt. Grotesk!
  4. #4

    dafür ist irland

    eins der wenigen länder in der eu, welches glückspiele nicht reguliert. das ist doch was...
  5. #5

    Nur die halbe Wahrheit

    "Ein Teil der Iren würde werdende Mütter weiterhin eher an einem definitiv nicht überlebensfähigen Fötus sterben lassen, wie das der Inderin Savita Halappanawar im November in der Uni-Klinik von Galway passiert war"
    Das ist ziemlich polemisch und platt formuliert, denn Savita stab nicht an dem Fötus sondern an einer Infektion, die definitiv von außen kam. Der Fötus hat die Infektion nur begünstigt, meines Wissens nach durch eine frühzeitige öffnung des Muttermundes, was im übrigen bei jeder normalen Geburt passieren kann.
    Warum wird eigentlich immer noch der Artikel aus der "Irish Times" zitiert und nicht auf irgendwelche Untersuchungsberichte verwiesen? Medizinisch müsste der Fall doch inzwischen gut untersucht und geklärt sein. Ich denke dass das was uns die meisten Medien hier präsentieren nicht voll der Wahrheit entspricht, sondern sehr auf eine bestimmte Meinung reduziert ist.
    Im übrigen bin ich kein Katholik und auch nicht konservativ, mich kotzt es nur tierisch an wie unsachlich hier ein bestimmtes Thema gekapert wird um Meinungsmache gegen irgendetwas ungeliebtes (In diesem Fall die Kirche) zu betreiben.
  6. #6

    Erschreckend

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Republik Irland hat nach drei Jahrzehnten Debatte Schwangerschaftsabbrüche legalisiert. Allerdings nur in extremen Ausnahmefällen. Ein zutiefst konservativer Katholizismus prägt bis heute Gesellschaft und Politik. Nur europäischer Druck erzwingt Änderungen.

    Irische Abtreibungsdebatte offenbart erzkonservative Strukturen - SPIEGEL ONLINE
    Es gab schon immer Ungleichgewichte in der EU. Irland war das damalige Problemkind. Lange hat die "Annäherung" gedauert. Aber was soll's ( neudeutsch:yolo) man muss nur lange genug warten, dann werden schon alle wollen.
  7. #7

    Regierung und Kirche wissen halt...

    ...was gut ist für ihre Schäfchen.

    Man denke nur an die vielen Gewissenskonflikte, die Frauen, die abgetrieben haben durchleiden müssen.

    Und die Gestorbenen kommen doch eh ins Paradies, wenn sie bei dem Versuch, Leben zu geben ihres genommen bekamen.

    Oder so ähnlich...

    Allerdings muss ich sagen, dass die Iren zwar weiterhin stark gläubig sind, die Kirche nach ausgiebig ermittelten Missbrauchsfällen aber stark an Einfluss verloren hat.
  8. #8

    Die Kirche....

    ...nicht der Christliche Glaube, ist für unendlich viel Leid und Unheil verantwortlich. Und viele "Würdenträger" wissen das aber -machen unbeirrt weiter.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Republik Irland hat nach drei Jahrzehnten Debatte Schwangerschaftsabbrüche legalisiert. Allerdings nur in extremen Ausnahmefällen. Ein zutiefst konservativer Katholizismus prägt bis heute Gesellschaft und Politik. Nur europäischer Druck erzwingt Änderungen.

    Irische Abtreibungsdebatte offenbart erzkonservative Strukturen - SPIEGEL ONLINE
    Das zeigt eindeutig, was diejenigen im Schilde führen, die mehr Akzeptanz für Religion in unserer Gesellschaft fordern. Sie haben uns über Jahrhunderte gezwungen, nach ihren Vorstellungen zu leben, und sie werden es wieder tun, sobald sie können.