Geiselnahme von Berlin: Bombe entpuppte sich als Mehlpaket

DPADie Geiselnahme in einer Berliner Bankfiliale ging glücklich zu Ende - jetzt teilte die Polizei Details zur Tat mit. Demnach war der Überfall dilettantisch geplant und der Täter völlig überfordert. Die angebliche Bombe eine Drei-Kilo-Packung Mehl.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-874499.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die angebliche Bombe eine Drei-Kilo-Packung Mehl.[/url]
    Klingt verharmlosend nach "NUR" eine Drei kilo Packung mehl....
    Man kann schon mit 1kg Mehl erstaunlich viel schaden anrichten. Mal nciht auf die leichte schulter nehmen, sondern besser noch mal die Schulbank drücken.... ;) PS: MacGyver lässt grüßen... Ist nicht alles Hollywood.
  2. #2

    "Ihm drohen nun mindestens fünf Jahre Haft wegen erpresserischen Menschenraubs."

    Hätte er einen Menschen ins Koma geprügelt, käme er bis zur Verhandlung auf freien Fuß, vielleicht sogar nur eine Bewährungsstrafe.

    Doch er hat den entscheidenden Fehler begangen: versucht, sich am Geld der Mächtigen zu vergreifen.
  3. #3

    Zitat von spiegel_vorhalter Beitrag anzeigen
    "Ihm drohen nun mindestens fünf Jahre Haft wegen erpresserischen Menschenraubs."

    Hätte er einen Menschen ins Koma geprügelt, käme er bis zur Verhandlung auf freien Fuß, vielleicht sogar nur eine Bewährungsstrafe.

    Doch er hat den entscheidenden Fehler begangen: versucht, sich am Geld der Mächtigen zu vergreifen.
    hätte er sein EIGENES! haus angezündet wäre er noch länger im knast
  4. #4

    Mehl! Gefahr im Staub.

    Wohl war. Vielleicht jedoch nicht ohne besondere Ingredenzien.
    Versuchen Sie mal einen Weihnachtsstollen per UPS in die USA zu schicken. Sie werden sich wundern.
    Der deutsche Christstollen ein echter Kracher.
    UPS nimmt ihn nicht an wg Explosionsgefahr, da Mehl-Inhalt.
    Das Land der unkontrollierten Waffen in Panik vor einem Kuchen. ha ha
    Ist aber so passiert.
    Er hat seinen Empfänger übrigens doch erreicht. Wir haben den Weihsto einfach mitgenommen und ab New York nach LA versendet. Da hat es dann keine Rolle mehr gespielt.
    Frohe Weihnachten allerseits.
  5. #5

    Schweinchen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Geiselnahme in einer Berliner Bankfiliale ging glücklich zu Ende - jetzt teilte die Polizei Details zur Tat mit. Demnach war der Überfall dilettantisch geplant und der Täter völlig überfordert. Die angebliche Bombe eine Drei-Kilo-Packung Mehl.

    Bombe des Berliner Geiselnehmers entpuppt sich als Mehlschachtel - SPIEGEL ONLINE
    Da hat die POLIZEI ja noch einmal Glück gehabt!

    :-)
  6. #6

    gutes Ende.....

    auch für den Geiselnehmer. Der Idiot kann froh sein, dass ihn die Scharfschützen der Polizei nicht erschossen haben. Es gibt einige Länder da wäre er nicht mit dem Leben davon gekommen.
  7. #7

    Erscheckend

    ist für mich, wie stark die Zahl der Verzweifelungstaten ansteigt. Fast jede Woche gibt es doch Berichte über Menschen, die ihre Familien auslöschen, sich selbst töten, Amok laufen und dabei Menschen mit in den Tod reißen, Selbstmörder oder solche wie dieser, der eine Wahnsinnstat begeht, die zwangsläufig zum Scheitern verurteilt ist, das musste ihm doch klar sein. Wenn er es trotzdem gemacht hat: Wie groß mag seine Verzweifelung sein?
    Was wir eigentlich den Menschen angetan?
    Sind es die Betrügereien via Kredite und Verkäufe, Abzocke von Privatunternehmen und Behörden, Streichen der sozialen Leistungen, Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Angst vor dem Abrutschen ins Elend, Beziehungsprobleme, Vereinsamung.?
    Was immer es sein mag, es ist nicht normal, dass in einer reichen GEsellschaft immer mehr Menschen offenbar nicht mehr klar kommen und in Selbstmord, Mord oder Wahnsinnstagen ihren einzigen Ausweg sehen. Offenbar erhalten sie von nirgendwo Hilfe oder psychische Betreuung.
    Worauf steuern wir eigentlich zu?
  8. #8

    Zitat von sansiro222 Beitrag anzeigen
    ist für mich, wie stark die Zahl der Verzweifelungstaten ansteigt. Fast jede Woche gibt es doch Berichte über Menschen, die ihre Familien auslöschen, sich selbst töten, Amok laufen und dabei Menschen mit in den Tod reißen, Selbstmörder oder solche wie dieser, der eine Wahnsinnstat begeht, die zwangsläufig zum Scheitern verurteilt ist, das musste ihm doch klar sein. Wenn er es trotzdem gemacht hat: Wie groß mag seine Verzweifelung sein?
    Was wir eigentlich den Menschen angetan?
    Sind es die Betrügereien via Kredite und Verkäufe, Abzocke von Privatunternehmen und Behörden, Streichen der sozialen Leistungen, Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Angst vor dem Abrutschen ins Elend, Beziehungsprobleme, Vereinsamung.?
    Was immer es sein mag, es ist nicht normal, dass in einer reichen GEsellschaft immer mehr Menschen offenbar nicht mehr klar kommen und in Selbstmord, Mord oder Wahnsinnstagen ihren einzigen Ausweg sehen. Offenbar erhalten sie von nirgendwo Hilfe oder psychische Betreuung.
    Worauf steuern wir eigentlich zu?
    Stimmt worauf steuern wir zu....das ist doch nicht möglich, dass es im tollsten Land der Welt so viele Verzweifelte und Unglückliche gibt. In einem Land das immer zuerst an andere denkt und dann an sich...irgendwann mal....wo doch jeder von irgendwo her rein kommen kann wie er will und wenn er keinen Job hat...egal...wir habens ja!
  9. #9

    Pervers

    Ganz offensichtlich hat er zu keinem Zeitpunkt der Aktion Menschenleben gefährden wollen!!! Von diesem Standpunkt aus lässt sich erkennen, WAS die eigentliche Straftat war - DAS GELD!!!! Ja, das ist nu wirklich ganz schlimm!!! Wie ein Vorposter schon schrieb: Hätte er die Geisel halb tod geschlagen, wärs nicht so schlimm...

    Perverse Zeit!