Vorschrift zur Steuererklärung: Lkw-Fahrer werden bis aufs Klo verfolgt

DPANach einem Toilettengang herrscht für Lkw-Fahrer künftig Beweispflicht: Laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" müssen die Trucker jede Dusche und jeden Klobesuch während ihrer Dienstzeit nachweisen können - so will es das Bundesfinanzministerium.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/l...-a-874489.html
  1. #130

    Zitat von tweet4fun Beitrag anzeigen
    In den USA kann jeder Steuerzahler einen Pauschalbetrag absetzen, egal welcher Tätigkeit er nachgeht. Dieser Pauschalbetrag ist recht großzügig angesetzt und zielt genau darauf ab, solch einen Unsinn wie den genannten zu vermeiden. Denn irgendwann wird der bürokratische Aufwand kostenmäßig höher als der Nutzen. Nur wenn die absetzbaren Ausgaben die pauschale Grenze übersteigen, werden Nachweise verlangt.

    Ein weiteres von unzähligen Beipielen, warum ich immer wieder drei Kreuze schlage, daß ich vor 25 Jahren diesem Deutschland für immer den Rücken gekehrt hatte.
    in DE gibt es tagessätze für LKW-fahrer (und andere "außendienstler"). diese sollten auch den toilettenbesuch mit abdecken denke ich. da der aufwand den nutzen nicht wert ist werden wohl die allerwenigsten diesen schwachsinn durchziehen. zumal die meisten in ihrer knapp bemessenen freizeit wahrhaft besseres zu tun haben.
  2. #131

    Des Pudels Kern

    Zitat von phocs Beitrag anzeigen
    Behörden sind keine Regierungen und daher nicht Teil des demokratischen Systems. Entsprechend geht ihnen jeder Respekt für die von ihnen verwalteten Menschen ab.

    Für ein Finanzamt / eine Stadtverwaltung / (etc) sind Menschen Untertanen, die beliebig gegängelt werden dürfen und man merkt eigentlich immer die Ausstrahlung an Verachtung, die Behörden ihrer "Kundschaft" entgegenbringen.

    Der Pissoiraufenthaltsnachweis ist da nur ein Beispiel.
    Was nutzen "demo. Wahlen" wenn sich eine Kaste das Gemeinwesen zur Beute gemacht hat. Erinnert mich an die Überlegungen aus dem Finanzministerium zum Sparen. Alle Überlegungen bezogen sich letztendlich auf die Einnahmenseite.

    Da wünscht man sich manchmal wieder Fürst und Kaiser. Für einen Zehnten würde ich aufs Ankreuzen verzichten. Nebenbei, ist es eh egal was man ankreuzt, da die Entscheidungen "Alternativlos".

    Gott zum Gruß
  3. #132

    Nachweis des Toilettengangs für LKW-Fahrer

    Wenn nicht bald sämtliche Speditionen ihren Firmensitz ins östliche Europa verlegt haben, dann könnte man die Sache ganz einfach lösen:
    Jeder Arbeitnehmer verzichtet auf sein Privatvergnügen sich auf den Weg zur Arbeit zu begeben. Der Weg zur Arbeit ist -gemäß jüngster Debatte um die Ansetzbarkeit von Fahrkosten bei der Steuererklärung- reines Privatvergnügen. Somit rate ich jedem Arbeitnehmer, an Tagen an denen ganz überraschend Schneefall herrscht, dieses Privatvergnügen einfach zu unterlassen.
    Scheißen ist auch Privatvergnügen. Also liebe LKW-Fahrer: Einfach mal auf ein bischen Vergnügen verzichten.
  4. #133

    Großzügig

    Aber wenn es sich um die eigenen Mitarbeiter der Finanzbehörden handelt, kennt der Großmut keine Grenzen.
    Die Finanzämter haben bekanntermassen eigene Einrichtungen in denen die Mitarbeiter durch eigene Dozenten ausgebildet werden. Diese Dozenten unterrichten sporadisch immer dann wenn dieses Fachwissen gerade dran ist. Ansonsten erledigen sie ganz normal ihre Arbeit wie vorgesehen.
    Aber ..........., wenn sie als Dozenten tätig werden, erscheinen sie wie durch ein Wunder plötzlich doppelt,
    denn sie bekommen für ihre eigentliche Arbeit ( als Beamte ) ihre Bezüge im vollen Umfang weiter.
    Zur besonderen Freude wird ihnen allerdings die Dozententätigkeit noch einmal " Extra " vergütet.
    Das erzählen sie einmal allen Ausbildern in den Betrieben.
  5. #134

    Offenbar zuviele Mitarbeiter

    im Ministerium, sonst hätten die doch gar keine Zeit sich um so irelevate Dinge zu kümmern. Wie die damalige Anordnung zur Berechnung des privaten Internetsurfens in Betrieben stehen Aufwand und geldwerter Nutzen in einem völligen Mißverhältnis. Wie viel bzw. wenig wird dem Staat dadurch an Steuer vorenthalten?
  6. #135

    Wie wäre es mit der Sammlung der Exkremente?

    Dem deutschen Beamten bleibt nichts verborgen. Auch nicht die Menge abgesonderter Exkremente. Man könnte alternativ zur Abgabe der Belege auch die Exkremente abgeben. Vielleicht stinkts dem Finanzamt ja dann irgendwann im Archiv. Letztlich kann man das gar nicht pauschal verwalten. Jeder Mensch ist individuell. Zum einen gibt es bekannte Erkrankungen wie z.B. Morbus Crohn. Morbus Crohn ist aber nicht gleich Morbus Crohn. Da gibt es unterschiedliche Ausprägungen und entsprechend unterschiedliche Häufigkeiten der Toilettengänge. Dann gibt es beim Menschen unterschiedlich große Blasen. Von sehr klein bis sehr groß ist alles dabei. Ich kenne z.B. jemanden, der täglich bis zu 30x Wasser lassen muss, da die Blase schlicht nicht mehr aufnehmen kann. Das gibts aber in unendlich vielen Abstufungen. Es gibt Menschen, die Probleme mit ihren Hämorrhoiden haben. Die Reizung wirkt sich auch auf den Harndrang aus. Natürlich auch in unterschiedlichster Ausprägung usw. usf. Als LKW-Fahrer würde ich da jedem Finanzbeamten, der da anfängt zu diskutieren, schnell die Grenzen aufzeigen. Frohe Weihnachten allen LKW-Fahrern!
  7. #136

    Manchen Herrschaften...

    im öffentlichen Dienst sollte man echt mal auf den Schreibtisch kacken und in den Haufen ein buntes Fähnchen mit aufgedrucktem Preis reinstecken....

    Für so nen Scheiss (Pun intended) zahlen wir hier also Steuern? Haben die Sesselpupser in den Amtsstuben keine andere Daseinsberechtigung?
  8. #137

    Es müsste doch bloss jemand mal

    vor fem Verfassunsggericht auf Gleichbehandlung klagen,
    z.B. mit Abgeordneten, dann wär aber ne Erhöhung ohne Beleg fällig.
  9. #138

    Na endlich

    das war ja wohl überfällig, es ist hier ja noch so vieles unreguliert.Wo kämen wir denn hin, wenn jeder auf's Klo geht, wie's ihm passt? Was kommt als nächstes? Befähigungsnachweis zum Führen von Einkaufswagen?
  10. #139

    Kann mir einer Verraten WARUM ...

    ... der oberste Dienstherr jener Finanzbeamten zusammen mit dem restlichen Volk aus dem Bundestag sich immer noch weigert das Anti-Korruptions-Abkommen der UN zu ratifizieren?

    Nichts gegen Bekämpfung von Beschiss im wahrsten Sinne des Wortes. 15.000 € Toilettenkosten im Jahr dürften recht viel sein wenn die beim Finanzamt eingereicht werden ...

    Aber die Kleinen gängeln und sich selbst nicht mals bereit finden verbindliche Richtlinien gegen Korruption zu unterschreiben? Geht gar nicht! Eine *Scheiß*regierung, im wahrsten Sinne des Wortes!!!!