Euro-Krise: Währungsfonds drängt Frankreich zu hartem Sparkurs

Rüffel vom Internationalen Währungsfonds: Der IWF wirft der französischen Regierung vor, zu wenig für mehr Wettbewerbsfähigkeit zu tun. Die Wirtschaft des Landes werde im kommenden Jahr nur minimal wachsen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-874467.html
  1. #1

    Dominosteine

    Griechenland, Portugal, Irland, Spanien, Italien, Frankreich, ..., Deutschland. In wenigen Jahren sind wir Wohlstand und Vermögen los. Das Gute daran: Man kann wieder von vorn anfangen, zumindest diejenigen, die wirklich etwas können.
  2. #2

    Abwärtsspirale nach unten

    Wo wird das alles noch enden? Wie weit nach unten will man die Abwärtsspirale noch voran drehen? Wie wäre es einmal wenn man das Geld von denen holen würde die es auch haben? Leute wie z.B. dieser Schauspieler aus Frankreich dem der "kleine Mann" gerade sein Vermögen gerettet hat und sich jetzt vom Acker macht?
  3. #3

    Was sollte man von einem Land erwarten, das sozialistisch regiert wird? Nach dem intelligenten Sarkozy kam der Spinner Hollande.
  4. #4

    Von Frankreich lernen heißt verlieren lernen

    Eine Reise durch Frankreich zeigt dem Besucher was man alles falsch machen kann.Viel real gelebte DDR gepaart mit der Servicewüste BRD der achtziger Jahre und einem großen Schuß amerikanischer Arroganz.Die perfekte Mischung ein Land für lange Zeit in die Scheiße zu reiten.
  5. #5

    jeanne d`arc

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rüffel vom Internationalen Währungsfonds: Der IWF wirft der französischen Regierung vor, zu wenig für mehr Wettbewerbsfähigkeit zu tun. Die Wirtschaft des Landes werde im kommenden Jahr nur minimal wachsen.

    IWF: Währungsfonds bemängelt Frankreichs Wettbewerbsfähigkeit - SPIEGEL ONLINE
    die schwäbische hausfrau weiss es seit generationen.

    auf pump in saus und braus leben kann so schön sein, aber grausam wird es wenn zahltag ist.

    und der zahltag kommt, immer.

    in europa hat sich dieser zahltag bereits drohend angekündigt, griechenland ist mittendrin.

    nur wer zahlt und wie gezahlt wird bleibt offen und ist gegenstand des schweren ringes im euro-raum.

    vielleich wollen nicht wahrhaben, das die party wohl vorüber ist und noch mehr geld ausgeben, noch mehr schulden machen.

    ein graus für die schwäbische hausfrau.

    und eine egoistische verantwortungslosigkeit sondergleichen.

    bedeutet es doch den zahltag der kommenden generation aufs auge zu drücken, bloss um selbst keine nachteile erfahren zu müssen.

    die schwäbische hausfrau (in form von frau merkel) plädiert für ein "cool down", ein langsames runterfahren der ansprüche um einen brutalen zahltag ala "die kohle jetzt und sofort" abzuwenden.

    um noch zu retten was zu retten ist, müssen einige (die, die im verhältnis zu ihrer tatsächlich erbrachten wirtschaftlichen leistung am meisten gepumptes geld verprasst haben) etwas rigeroser runterfahren.

    die franzosen begreifen das noch nicht wirklich, aber die zahl mehrt sich, die vor den nackten tatsachen nicht mehr die augen verschliessen wollen und können.

    die schwäbische hausfrau wird einst als die jeanne d`arc der eurorettung in die geschichte eingehen - es sei denn sie wird vorher abgewählt und die märchenerzähler übernehmen wieder das steuer.
  6. #6

    Das alles gibt es genauso in Deutschland.

    .
    Es gibt inzwischen kein Land mehr, das nicht sein "Mezzogiorno" hätte. Ob Ost und West in Deutschland, Nord und Süd in Italien oder verarmende Regionen in Frankreich, die ökonomischen Todeszonen breiten sich aus. Überall werden die Infrastrukturen ausgedünnt oder ganz stillgelegt, Schulen und Krankenhäuser verwahrlosen, Müllberge häufen sich, Städte verfallen. Die öffentlichen Investitionen versiegen und werden auf die wenigen Zentren beschränkt, in denen sich das Kapital konzentriert. Es kommt entweder zu Binnenmigrationen wie in Brasilien, wo große Teile des Landes veröden, während sich um die Industriezonen des Südens riesige Slums gebildet haben. Oder das zunehmende regionale Gefälle führt zu Separatismus und Bürgerkrieg wie in Jugoslawien und in vielen Gebieten der ehemaligen Sowjetunion. Die Staaten versuchen immer schamloser, die "überflüssigen" Teile der eigenen Bevölkerung regional in Schach zu halten und sie einer Art von innerem Krisenkolonialismus zu unterwerfen.

    Diese Tendenz pflanzt sich aus der Peripherie des Weltmarkts unaufhaltsam in die westlichen Zentren fort. In der BRD wird nicht nur ganz Ostdeutschland zum "Mezzogiorno" und zur inneren Krisenkolonie gemacht. Auch in Norddeutschland, vor allem in den Küstenstädten, und in Teilen des Ruhrgebiets breitet sich die ökonomische und infrastrukturelle Verödung aus. Selbst in Bayern gibt es ein deutliches Gefälle; die Arbeitslosigkeit im Großraum Nürnberg und in den östlichen Grenzgebieten ist doppelt so hoch wie im Süden. Viele Menschen in den verlorenen Zonen ahnen, daß Dritte-Welt-Verhältnisse auf sie zukommen.

    Wenn der Auftrag des GG einer Angleichung der bürgerlichen Lebensverhältnisse von den Krisenverwaltern nur noch als ein wertloses Stück Papier behandelt wird, muß die Bürgerlichkeit der Lebensverhältnisse selber radikal in Frage gestellt werden. In Deutschland ist jedoch die Gefahr groß, daß in einer populistischen Scheinkritik noch einmal die nationalistischen Illusionen zur materiellen Gewalt werden, wie sich am Zulauf für NPD und DVU speziell in den Krisenregionen zeigt. Die emanzipatorische Antwort kann nicht in einem aussichtslosen regionalen Lobbyismus bestehen, der sich bereits blamiert hat. Nationalismus und Regionalismus mobilisieren gleichermaßen statt der notwendigen Systemkritik nur das blanke Ressentiment, das erst recht in die Katastrophe führt.
    .
    Robert Kurz





    Zitat von schandmaul1000 Beitrag anzeigen
    Eine Reise durch Frankreich zeigt dem Besucher was man alles falsch machen kann.Viel real gelebte DDR gepaart mit der Servicewüste BRD der achtziger Jahre und einem großen Schuß amerikanischer Arroganz.Die perfekte Mischung ein Land für lange Zeit in die Scheiße zu reiten.
  7. #7

    Weder der Euro, Noch das kapitalistsiche System

    .
    sind zu retten. Auf der kapitalistischen Titanic, steht selbst der Bordkapelle das Wasser bis zum Hals. In Deutschland, In Frankreich, in Griechenland in USA und sonstwo auf dieser Welt. alle, alle,alle sind Pleite. Für die grosse Mehrheit geht es nur noch bergab. Doch selbst auf dem Sonnendeck, wird es langsam feucht. Die bürgerliche Wohlstandsfassade von Zweit und Drittwagen von Eigenheim und Malle-Urlaub kann lediglich nur noch mit allerlei Ratenzahlungen , Zweit und Drittjobs, mit Arbeitswahn und Leistunshetze, mit Aufputschmitteln und Antidepressiva, aufrecht erhalten werden.
    Menschen aller Länder macht Schluss !!!!!!!!!!!!!!! In Frankreich hier und überall !!!!!!!!!!!!!!

    Zitat von lebenslang Beitrag anzeigen
    die schwäbische hausfrau weiss es seit generationen.

    auf pump in saus und braus leben kann so schön sein, aber grausam wird es wenn zahltag ist.

    und der zahltag kommt, immer.

    in europa hat sich dieser zahltag bereits drohend angekündigt, griechenland ist mittendrin.

    nur wer zahlt und wie gezahlt wird bleibt offen und ist gegenstand des schweren ringes im euro-raum.

    vielleich wollen nicht wahrhaben, das die party wohl vorüber ist und noch mehr geld ausgeben, noch mehr schulden machen.

    ein graus für die schwäbische hausfrau.

    und eine egoistische verantwortungslosigkeit sondergleichen.

    bedeutet es doch den zahltag der kommenden generation aufs auge zu drücken, bloss um selbst keine nachteile erfahren zu müssen.

    die schwäbische hausfrau (in form von frau merkel) plädiert für ein "cool down", ein langsames runterfahren der ansprüche um einen brutalen zahltag ala "die kohle jetzt und sofort" abzuwenden.

    um noch zu retten was zu retten ist, müssen einige (die, die im verhältnis zu ihrer tatsächlich erbrachten wirtschaftlichen leistung am meisten gepumptes geld verprasst haben) etwas rigeroser runterfahren.

    die franzosen begreifen das noch nicht wirklich, aber die zahl mehrt sich, die vor den nackten tatsachen nicht mehr die augen verschliessen wollen und können.

    die schwäbische hausfrau wird einst als die jeanne d`arc der eurorettung in die geschichte eingehen - es sei denn sie wird vorher abgewählt und die märchenerzähler übernehmen wieder das steuer.
  8. #8

    Die "Bitte" der Reichen

    ...ihre Sklaven mögen doch etwas nachsichtig sein, man füllt sich beim Ausgeben des aus dem Nichts geschaffenen Geldes langsam etwas irritiert. Schon einmal daran gedacht, dass Geld das materialisierte Macht über das Leben ist, von der sich jeder abhängig macht? Wo ist Eurer Mut?
  9. #9

    Die wundersame Rettung eines Schauspielervermögens

    Wie meinen? Welcher kleine Mann hat denn dem reichen Schauspieler sein Vermögen gerettet? Bisschen wirr, Ihre Einlassungen. Frankreich hat schon seit Jahrzehnten keine vernünftige Industriepolitik und ist mit seinen Produkten überwiegend nicht wettbewerbsfähig wie am Beispiel der Autobranche deutlich zu erkennen ist. Die französische Regierung rettet sich in Polemik und schlachtet den Weggang potenter Bürger für ihre Zwecke aus, weil sie vollkommen ratlos ist, was eigentlich zu tun wäre. Lassen Sie doch Depardieu im Land bleiben, genau wie Aznavour oder auch Johnny Halliday. Glauben Sie denn, das würde das Staatsdefizit nennenswert mindern, geschweige denn etwas an der verfehlten Industrie- und Wirtschaftspolitik ändern? In Frankreich - wo ich übrigens lebe - macht in nicht allzuferner Zeit der Letzte das Licht aus, wenn es diese Dilettanten in der Regierung endlich geschafft haben, die Arbeitslosenquote in schwindelerregende Höhen zu befördern. Sie sind ja schon kräftig dabei.