Zahlengenie aus Indien: Mathematiker verneigen sich vor Ramanujan

akg / Science Photo LibraryVor 125 Jahren wurde der indische Zahlenvirtuose Sriniwasa Ramanujan geboren. Der Autodidakt verblüffte Mathematiker mit Formeln, die er zwar selten beweisen konnte - aber sie stimmten fast immer. Bis heute entdecken Forscher in Ramanujans Schriften neue Ideen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-873462.html
  1. #1

    War es eine göttliche Eingebung?

    Statt Formeln stringent herzuleiten, notierte er sie einfach wie eine göttliche Eingebung.


    Aus der Intuition heraus handeln!!
    Intuition bedeutet, seiner Eingebung zu folgen.
    In dem Moment, in dem Dein Verstand zur Ruhe kommt, im Augenblick der Stille, findest Du Zugang zu Deiner Intuition.
    „Das eigentlich Wertvolle ist im Grunde die Intuition. (The intellect has little to do on the road to discovery. There comes a leap in consciousness, call it intuition or what you will, and the solution comes to you and you don't know how or why.)“
    Albert Einstein
    „Alle großen Entdeckungen wurden von Menschen gemacht, deren Gefühle ihrem Verstand voraus eilten."
    Der französische Mathematiker Henri Poincaré warb schon vor über einem Jahrhundert dafür: "Mit Logik kann man Beweise führen, aber keine neuen Erkenntnisse gewinnen. Dazu gehört Intuition."
  2. #2

    Als ich 25 wurde

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor 125 Jahren wurde der indische Zahlenvirtuose Sriniwasa Ramanujan geboren. Der Autodidakt verblüffte Mathematiker mit Formeln, die er zwar selten beweisen konnte - aber sie stimmten fast immer. Bis heute entdecken Forscher in Ramanujans Schriften neue Ideen.

    Genie aus Indien: Mathematiker ehren Sriniwasa Ramanujan - SPIEGEL ONLINE
    machte ich eine Party und bekam u.A zwei
    Kerzen in einem Fressneutel geschenkt,
    eine mit der Ziffer 2 drauf, eine mit 5, also 25.
    Eine Besucherin fragte meine Mutter,
    wann sie den Geburtstag habe.
    Im Oktober, da werde sie 52
    antwortete meine Mutter.

    Toll, da komm ich vorbei, und vertausch die Kerzen,
    erwiderte die Besucherin.
    Und dann wurde es schlagartig still,
    nach so einer Minute
    ja und in 11 Jahren machen wir das mit 3 und 6,
    da wird die Mutter 63 und der Junge 36,
    hätten wir auch schon vor elf Jahren machen können,
    41 und 14.
    Wir rätselten, und keiner konnte sich das erklären,
    bis meine Mutter sagte, sie sei 1936 geboren und ich
    1963, alle 11 Jahre wiederhole sich das.
    Das hat auch dem hochstudierten Teil
    der Gäset gereicht, und es ging um Andereres.

    Das habe ich vor zwei Jahren einem indischen Kollegen erzählt,
    und der sagte nach so 1,5 Minuten Bedenkzeit,
    das passiert bei allen, zwischen deren
    Geburt 27 Jahre liegen.
    (siehe Bild 4, da kommen doch viele Zahlen
    aus dieser Geschichte vor.
    )
  3. #3

    Erste Gleichung im ersten Bild ist falsch

    Rechts steht in Zähler und Nenner das gleiche, insgesamt also 1. Links steht die vierte Wurzel aus etwas, das sicher > 1 ist, also auch insgesamt >1 ist.
    Ich vermute aber mal, der Fehler liegt beim Schriftsetzer, nicht bei Ramanujan.
  4. #4

    Fehler in der Fotostrecke

    Als ich auf das erste Bild auf der Fotostrecke sties da war ich sehr erstaunt, da es für mich unmöglich schien, dass bei der ersten Formel ein Bruch mit einem größeren Zähler als Nenner (linke Seite) gleich einen Bruch mit gleichen Zähler und Nenner werde (=1) (rechte Seite). Wenn man das schnell nachrechnet erkennt man sofort, dass auf der rechten Seite im Nenner eigentlich eine Subtratkion stehen müsste und keine Addition.
  5. #5

    Ich warte!

    Ich bitte dringend darum, dass jemand dort draußen seinen beschränkten Horizont kundtut durch den üblichen Beitrag a la "Wozu braucht man das?". Wenn der Beitrag nicht bald kommt schreibe ich ihn selber!


    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor 125 Jahren wurde der indische Zahlenvirtuose Sriniwasa Ramanujan geboren. Der Autodidakt verblüffte Mathematiker mit Formeln, die er zwar selten beweisen konnte - aber sie stimmten fast immer. Bis heute entdecken Forscher in Ramanujans Schriften neue Ideen.

    Genie aus Indien: Mathematiker ehren Sriniwasa Ramanujan - SPIEGEL ONLINE
  6. #6

    Bildung macht keine Genies!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor 125 Jahren wurde der indische Zahlenvirtuose Sriniwasa Ramanujan geboren. Der Autodidakt verblüffte Mathematiker mit Formeln, die er zwar selten beweisen konnte - aber sie stimmten fast immer. Bis heute entdecken Forscher in Ramanujans Schriften neue Ideen.

    Genie aus Indien: Mathematiker ehren Sriniwasa Ramanujan - SPIEGEL ONLINE
    Da ist es dann ja geradezu von Vorteil, dass unser Bildungssystem ärmeren Menschen den Zugang zu universitärer Bildung immer schwieriger macht. Auf diese Weise werden also wieder Original-Genies erzeugt, die nicht durch Schule, Ausbildung, Wissenschaft verbildet sind. Clever, muss man nur wissen.
  7. #7

    Nachdenken statt lernen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor 125 Jahren wurde der indische Zahlenvirtuose Sriniwasa Ramanujan geboren. Der Autodidakt verblüffte Mathematiker mit Formeln, die er zwar selten beweisen konnte - aber sie stimmten fast immer. Bis heute entdecken Forscher in Ramanujans Schriften neue Ideen.

    Genie aus Indien: Mathematiker ehren Sriniwasa Ramanujan - SPIEGEL ONLINE
    Ich kann mir vorstellen, dass die fehlende mathematische Ausbildung durchaus von Vorteil war. Mein Prof hat uns von einem Kollegen erzählt, der seinen Studenten die Nutzung von mathematischer Fachliteratur explizit verboten hat. Er wollte sie dazu bringen, unvoreingenommen neue Wege zu gehen. Nachdenken statt lernen oder gar nachsehen ist gerade in der Mathematik oft der effektivere Weg. Aber auch ein verdammt schwerer und nicht jeder dürfte dazu geeignet sein.
  8. #8

    Ratlos am Rechner

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...Der Autodidakt verblüffte Mathematiker mit Formeln, die er zwar selten beweisen konnte - aber sie stimmten fast immer. .

    Genie aus Indien: Mathematiker ehren Sriniwasa Ramanujan - SPIEGEL ONLINE
    Ich vermute, dass es nicht wenige Laien gibt, die, gerade weil ihr Gehirn nicht bereits mit Vorwissen "belastet" ist, ohne Hemmungen so lange herumprobieren, bis ihnen tatsächlich etwas völlig Neues einfällt oder bis sie dies zumindest glauben.

    Ich nutze diesen Beitrag daher, um eine von mir (als Nicht-Mathematiker) gemachte Entdeckung zur Primzahlenverteilung an dieser Stelle erneut zur Diskussion zu stellen. Ich weiß immer noch nicht (und sitze ratlos am Rechner): Ist es nur ein "alter Hut" oder wirklich etwas Neues? Ich kann es nicht beurteilen:

    Jede Primzahl ist Mitglied der Reihe:

    (n*30 + 15) + 2 hoch i
    und
    (n*30 + 15) - 2 hoch i

    Für n = alle positiven, ganzen Zahlen von 0 bis unendlich
    und für i = alle positiven, ganzen Zahlen von 1 bis 4

    Für i kann man ebenfalls alle positiven, ganzen Zahlen einsetzen, aber die Ergebnisse überschneiden sich mit den bereits gefundenen Werten.

    Nicht alle Zahlen dieser Reihe sind Primzahlen: Unter 100 gibt es z.B. die drei Ausnahmen 49, 77 und 91,

    Die Ausnahmen entstehen dadurch. indem man all die nach obiger Formel ermittelten Werte berechnet, ihre Produkte bildet und die gefundenen Werte aus der Liste ausstreicht.

    Die Verteilung von Primzahlen wird daher allein durch eine regelmäßige Reihe bestimmt, von der man die Produkte der Elemente dieser Reihe wegstreicht (ähnlich wie beim Sied des Eratosthenes). Die im Artikel erwähnten Primzahlzwillinge entstehen durch die (symmterischen) Abstände 2 hoch 1 und 2 hoch 2 von der Mitte (n*30 +15). Dort, wo sie nicht auftauchen, werden sie von einem Produkt aus zwei anderen Primzahlen "abgeschossen".

    Das klingt zwar so, als wäre es auf Grund dieser Erkenntnis einfach, eine Formel zur direkten Berechnung der Primzahlen zu finden, aber auch der Zusammenhang zwischen den Potenzwerten und den weggestrichenen "Kandidaten" ist so zufällig verteilt, dass man nur ein Rauschen auf dem Bildschirm sieht oder im Lautsprecher hört, wenn man die Zusammenhänge per PC grafisch oder akustisch darstellt.

    Anmerkung:
    1) "hoch" bedeutet hier "Potenzierungsschreibweise" und wird in der Programmiersprache auch wie folgt geschrieben: ^.
    2) Die relevanten Zahlen unter 7 gelten für die obige Formel nicht, was mich jedoch nicht weiter stört, da die Formel für alle Zahlen ab 7 bis unendlich vermutlich gültig ist.
    3) Die gefundenen Werte sind asysmmetrisch zum 30er-Intervall im Bezug auf (z.B.) 29 (59, 89) und 31 (61,91). Das heißt zum Beispiel: Die 29 wird durch eine Subtraktion von 16 vom Wert 45 gefunden, während die 61 durch eine Additin von 45 und 16 ermittelt wird. So wird auch bei n = 0 der Wert "15-16" gebildet. Dieser fällt jedoch ebenfalls unter den Wert 7 und bleibt damit unbeachtet.
  9. #9

    Mich würde interessieren ...

    Genialiät, seine Enstehung, seine Entwicklung

    Inwieweit könnte die Art und Weise der Ernährung eine Rolle spielen?

    Carnivore / Herbivore / Omnivore

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