Schwierige Geschenkesuche: Lass dich überraschen!

CorbisDas richtige Geschenk für den Partner oder die Partnerin finden? Eine gewaltige Aufgabe. Viele Paare verzichten zu Weihnachten völlig auf Präsente - auch aus Angst vor bösen Überraschungen. Doch gerade solche Patzer können Jahre später wertvoll werden.

http://www.spiegel.de/panorama/warum...-a-874411.html
  1. #1

    Vorschlag

    Sich etwas gemeinsam schenken. Also etwas, das beide nutzen können oder das man gemeinsam erleben kann, auf das man sich vorher geeinigt hat.
  2. #2

    Ich finde es immer besser, wenn ein Geschenk einen größeren ideellen als materiellen Nutzen hat. Ein Handy ist rein materiell meiner Meinung nach, aber wie steht es mit einem musikalischen Ereignis, das man vlt ein Leben lang nicht vergisst, oder Fotodrucke großer Meister...etc etc etc
  3. #3

    Geschenke sind wichtig

    wir beschenken uns auch noch nach elf Jahren und es ist immer wieder schön! Fehlgriffe nehmen wir dabei in kauf.
  4. #4

    Versteh ich gar nicht..

    Manchmal hab ich den Eindruck, vor allem Männer haben einfach wenig Lust und Geduld sich genug Gedanken zu machen, aber persönlich kann ich mich da eigentlich nicht beschweren. Hab von meinen Freunden und auch männlichen Familienmitgliedern immer schöne Geschenke bekommen und ich glaube umgekehrt auch. :) wie dem auch sei, Frohe Weihachten!
  5. #5

    Geschenke sind toll

    Wahre Zuneigung hat mein Vater stets bewiesen. Er schenkte meiner Mutter gar zu gern Dinge, auf die sie ihr Leben lang gewartet hatte: eine wissenschaftliche Kulturgeschichte in zig Bänden etwa oder eine kritische Gesamtausgabe von Goethe oder dutzende von einzigartigen Platten klassischer Musik. Sie hat keine allzu große Begeisterung geheuchelt, ist aber im Laufe der Jahre dazu übergegangen, ihrem Gatten Bügeleisen und Staubsauger feinster Qualität zu schenken. Die Schenkerei unter Erwachsenen ist schlicht albern. Ich bedrohe Menschen seit Jahren mit sofortigem Beziehungsabbruch, wenn man das geschenkte Zeug nicht essen oder trinken kann. Bei Büchern werde ich wahnsinnig, so gern ich lese. Wenn man sie auch noch vom Autor persönlich bekommt, wird es ungemein schwierig, Knigge und persönliche Animositäten erträglich übereinanderzubringen. Und dummerweise spricht mein Gesicht schon lange vor meinem Tobsuchtsausbruch. Das hat immerhin den Vorteil, daß der Schenker sich darauf einstellen oder die Flucht ergreifen kann. Und dann darf ich mir das ganze Jahr anhören, ich hätte keine Empathie oder wie das heißt.
  6. #6

    Da bin ich ein Stiefkind des Gluecks!

    Da ich im Januar Geburtstag habe, hiess es frueher immer, entweder Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk.
    Noch schlimmer war, es als ich in die Schweiz verschickt wurde, die Schweize sind richtig geizig.
    Zu Weihnachten bekam ich einen Anzug und ein paar Stiefel.Dann kam mein Geburtstag, frohen Mutes stuermte
    ich in die gute Stube. NICHTS! Auf meine Frage bekam ich zur Antwort, hier feiern wir keinen Geburtstag, nur einen Namenstag. Peng, meiner war nicht im Kalender!!
    Ausserdem ist vor Weihnachten alles teurer. Und warum schenkt man sich denn was? Waere doch viel besser, wenn man seinen Partner irgendwann mit Geschenken ueberrascht, so nach Weihnachten, wenn der Ausverkauf
    beginnt. Die Freude des Beschenkten ist v i e l groesser!!
    Mach ich schon seit Jahren so.
  7. #7

    Auch der Griff

    ins Klo kann auf die Jahre zum schmunzeln bringen, so schaut es aus :)
    Ohne Geschenke geht nichts. Frohes Fest allen hier!
  8. #8

    Keinen Stress mehr...

    Ich bin nach einigen Enttäuschungen (ewig recherchiert und Gedanken gemacht, und dann wurde das Geschenk nur weggelegt und nicht mehr angesehen) dazu übergegangen, mir keine großen Gedanken mehr zu machen. Entweder es drängt sich eine Geschenkidee einfach auf, oder ich kaufe etwas Praktisches, das ich selber gerne hätte. Dann wird es wenigstens genutzt.
  9. #9

    Die ganze Schenkerei...

    ...ist nur deshalb kompliziert und schwierig, weil Frauen daran beteiligt sind. Geschenke unter Männern sind immer eins von beidem: Praktisch oder lecker. In der weiblichen Psyche besitzt das Beschenktwerden allerdings einen völlig anderen Stellenwert: Für sie ist die Qualität des Präsents ("romantisch" oder nicht) ein Gradmesser für die Beziehung mit dem Schenkenden. Das funktioniert so: Jede Frau hält sich für etwas ganz Besonderes und eigentlich ist kein Mann jemals gut genug für sie. In ihren Augen tut sie ihrem Partner einen Gefallen damit, dass sie überhaupt bei ihm ist. Natürlich hat er dafür dankbar zu sein, denn sonst käme sie sich billig vor und jetzt kommt das Geschenk ins Spiel. Drückt die Mühe der Auswahl und der Wert desselben seine pflichtschuldige Dankbarkeit hinreichend aus oder nicht? Eine durchschnittliche Ehefrau erduldet gerne die Hausarbeit, die Versorgung der Kinder, den Zuverdienst und die Marotten des Ehemannes. Aber wehe, er behandelt sie zu diesem besonderen Anlass nicht wie eine Königin, dann hat er keinen gnädigen Gott mehr!
    Um zu erfahren, warum Frauen so denken und empfinden, empfehle ich mein Buch "Die Steinzeitfrau - Damals und Heute" Danach sind keine Fragen mehr offen.