Gewaltdebatte in den USA: Die Waffenlobby lädt nach

AFPChuzpe statt Pietät: Eine Woche nach dem Massaker von Newtown setzt Amerikas Top-Waffenlobby National Rifle Association zum Gegenangriff gegen ihre Kritiker an. Nicht weniger Waffen brauche man jetzt, sondern mehr. Selbst Konservative sind entsetzt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-874445.html
  1. #1
  2. #2

    Wer hat das nochmal gesagt?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nicht laxe Kontrollen, unregulierte Waffenmessen oder die Besessenheit vieler,militärische Sturmgewehre zu horten.
    'Man muss eine Lüge nur oft genug wiederholen, dann wird sie geglaubt.'

    Militärische Sturmgewehre sind durch Gesetze aus den Jahren 1934, 1968 und 1986 praktisch nicht mehr erhältlich. Was man kaufen kann, sind stinknormale halbautomatische Gewehre.
  3. #3

    Bewaffnet die Kinder!

    Vor der Einschulung Schiesstraining und jeder Erstkässler mit Colt im Halfter auf der Schulbank! Dann können sie sich selber verteidigen.

    Ist doch linkes Gewäsch von der NRA, dass die Schule für Sicherheit sorgen muss, ein echter Amerikaner kann sich selbst verteidigen und braucht sowas nicht. Dann könnte man ja gleich kommunistische Ideen wie eine gesetzliche Krankenversicherung einführen!

    Als nächstes bunte Schiesseisen für bessere Akzeptanz in Kindergärten!
  4. #4

    Amerikkka

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Chuzpe statt Pietät: Eine Woche nach dem Massaker von Newtown setzt Amerikas Top-Waffenlobby National Rifle Association zum Gegenangriff gegen ihre Kritiker an. Nicht weniger Waffen brauche man jetzt, sondern mehr. Selbst Konservative sind entsetzt.

    National Rifle Association geht in US-Waffendebatte zum Gegenangriff über - SPIEGEL ONLINE
    Mit Hardlinern wie LaPierre von der NRA kann man nicht diskutieren. Da keine Chance besteht, ihren geistigen Gesundheitszustand überprüfen zu lassen, bleibt den Demokraten nur der steinige Weg die NRA politisch zu isolieren.

    Dafür stehen die Chancen doch im Moment gar nicht so schlecht, ähnlich wie die Tea-Party-Fanatiker im Steuerstreit in ihrer eigenen Partei voll an die Wand gefahren sind.

    Starrsinn kann halt in der Konsequenz doch in den Wahnsinn führen. Irgendwie tröstlich, finde ich.
  5. #5

    " ", oder wie schreibt man Sprachlosigkeit?
  6. #6

    Hey Sorry...

    aber dieser Artikel hat mit sachlichen Journalismus überhaupt nichts zu tun. Das ist hier einfach nur Meinungsmache hoch drei. An keiner Stelle wird sich mal mit den Argumenten der verschiedenen Seiten sachlich auseinander gesetzt. "Krass", "krude", "prahlte".... Und da soll man den Spiegel noch ernst nehmen.
  7. #7

    Immer das Gleiche

    Die Waffenlobby hatte jeweils nach Columbine und Virginia Tech genau den gleichen Irrsinn kundgetan, fast im gleichen Wortlaut. Es handelt sich um einen Verein von Alters-Starrsinnigen, die wie Charlton Heston und Clint Eastwood einen Sprung in der Platte haben. Natürlich ist die Aussicht, noch mehr Umsatz mit der Waffenausrüstung für Schulen zu machen, sehr verlockend. Aber da ja schon erste Investoren der US-Waffenindustrie den Rücken kehren, ist anscheinend auch in der Wirtschaft die Erkenntnis angekommen, das es sich hier um ein sehr "letales", endliches Business handelt.
  8. #8

    Tja, um ehrlich zu sein ...

    ... finde ich die Freigabe von Waffenverkäufen jeglicher Art in D angesichts der aktuelle Entwicklungen auch nicht grad unlogisch.

    Man könnte ja dazu

    a) eine neue Steuerquelle anzapfen und

    b) den Willen der eigentlichen Mehrheit wieder herstellen.

    LG
    Blackstone
  9. #9

    Ich fürchte, die Amerikaner besitzen nicht die spirituelle Kompetenz, diese Wahnsinn als solchen zu erkennen.
    Wenn wir Glück haben, werden die sich irgendwann gegenseitig ausgerottet haben.