Haushaltsstreit: Boehner setzt auf Zusammenarbeit mit Demokraten

AFPSeine eigenen Leute verweigerten ihm die Gefolgschaft, jetzt steht US-Republikaner John Boehner als großer Verlierer im Haushaltsstreit da. Seine Position sei nicht geschwächt, betonte der Sprecher des Repräsentantenhauses jetzt - und rief zur überparteilichen Zusammenarbeit in dem Konflikt auf.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-874418.html
  1. #1

    Boehner setzt sich also über die Interessen der Wähler. Wer GOP gewählt hat (51% im repräsentantenhaus, 47% im Senat, 48% bei der Präsidentschaftswahl hat) hat das nicht gemacht weil er gerne Steuersenkungen hätte. Es ist sicher durchaus unsozial aus unserer Sicht aber Demokratie funktioniert nicht indem einzelne sich über den Willen der Wähler stellen. Außer vielleicht in Europa
  2. #2

    Verspekuliert

    Wenn das mal nicht in die Hose geht. Bei einer Rezession verlieren nicht nur die sozial schwachen und der Mittelstand. Die größten Verlierer werden die sein, die jetzt um jeden Cent erbittert kämpfen.
  3. #3

    @nogreen. Ist das wirklich ihr ernst? Wir reden hier über Gehälter jenseits von 400000?. Wer soviel Geld erhält(nicht verdient), der hat der Gesellschaft gegenüber eine besondere Verantwortung!!
  4. #4

    Zitat von gesellschaftswandel Beitrag anzeigen
    @nogreen. Ist das wirklich ihr ernst? Wir reden hier über Gehälter jenseits von 400000?. Wer soviel Geld erhält(nicht verdient), der hat der Gesellschaft gegenüber eine besondere Verantwortung!!
    das mag durchaus sein aber es entspricht nicht dem wahlversprechen
    und die GOP wurde ja auch von vielen "Armen" gewählt denn nicht 49% der Amerikaner sind reich maximal 25%
  5. #5

    Zur Klarstellung - es geht gar nicht um GEHÄLTER > 250.000, oder mehr - die fallen unter die payroll tax. Es geht um EINKÜNFTE, also z.B. aus Kapitalerträgen (Zinsen, dividenden, etc)
  6. #6

    USA Haushalt! Selten so gelacht!

    Um diesen Schwindel wird seit 1963 sinnlos debattiert und nie was Zustande gebracht. Mit Obama, als Messiah am Ruder, gibt es seit vier Jahren ueberhaupt keinen Haushalt. Nur 16 Billiarden Schulden. Der marode Zirkus ist ein Witz! Der ganze debattierende Kluengel gehoert ins IRRENHAUS!
  7. #7

    zur Präzisierung - Wer in den USA für Geld arbeitet, selbst für ein dickes Gehalt, sagen wir > $ 100.000 zahlt im Rahmen der Progression der payroll tax auch dort mehr als Jemand, der nur sein Geld arbeiten lässt und dafür income tax zahlt. Und zwar erheblich mehr.

    Es geht auch nicht um die Top 20%, oder 25%, wie oben angedeutet, die 'reich' sind oder seien sollen - sondern um die Top 1 - 2%.

    übrigens liegt die angestrebte Erhöhung der Steuer auf diese Einkommen immer noch deutlich unter 40%...
  8. #8

    Mal im ernst. Timoschenko haben sie wegen "schlechter Geschäfte für den Staat" für 7 Jahren in den Knast gesteckt. Was einzelne Abgeordnete der GOP da veranstalten grenzt m.E. schon an Hochverrat.

    @ nogreen

    Du liegst grottenfalsch. Der allergrösste Teil der GOP Wähler sind durchaus für eine angemessene Besteuerung hoher und höchster Einkommen. Allerdings erwarten Sie auch deutlich mehr Augenmass bei Obama Care und anderen Sozialprogrammen. Dass ein paar Radikalinskis die Partei gekapert haben, bedeutet noch lange nicht, dass der grossteil ihrer Wähler so denkt, wie die parteiinternen Extremisten.

    Da die Partei offensichtlich nicht in der Lage ist, die Extremspinner unter Kontrolle zu bringen, bleibt mittelfrisitg sowieso nur Parteiausschluss und Spaltung oder totaler Untergang.

    Der fiscal cliff würde das Stimmpotential der Republikaner ad hoc halbieren.
  9. #9

    Merry Christmas ..

    ... sagte Obama, als er heute in seine Heimatstadt Honolulu abreiste, und die zerstrittenen Republikaner sollten sich über die Feiertage gefälligst eine Lösung ausdenken. Falls nicht, so tritt die höhere Steuer für alle am 1.Januar automatisch in Effekt. Im Januar lassen sich dann immer noch die Steuern für die Mittelklasse wieder senken. Steuern senken ist bekanntlich leichter als Steuern erhöhen.