Verdacht auf Steuerhinterziehung: Porno-König Thylmann droht lange Haft

DPAMehr als zehn Millionen Euro Steuern könnte der Porno-Unternehmer Fabian Thylmann nach SPIEGEL-Informationen hinterzogen haben - dafür wollen die deutschen Behörden Hinweise gefunden haben. Die Ermittler sicherten einen Datenbestand von mehreren Terabytes.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-874174.html
  1. #1

    Quatsch, wenn ich in den USA irgendwas online kaufe, zahlen die doch auch keine deutsche Umsatzsteuer.
  2. #2

    i see what you did there...

    "Die Ermittler sicherten einen Datenbestand von mehreren Terabytes." I see what you did there...
  3. #3

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Quatsch, wenn ich in den USA irgendwas online kaufe, zahlen die doch auch keine deutsche Umsatzsteuer.
    Das werden Sie dann merken, wenn der Zoll sich meldet.
    Zoll online - Umsatzsteuer
  4. #4

    Zitat von SPON
    Die Geschäfte des Internetmillionärs sind für die Ermittler nun nachzuvollziehen - sie haben einen Datenbestand von mehreren Terabytes gesichert...
    Quasi zur Eigenversorgung wenn Youporn dann bald down ist?
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    da bei jedem Klick, mit dem ein deutscher Kunde Thylmanns kostenpflichtige Seiten nutzt, 19 Prozent Mehrwertsteuer fällig werden.
    Ich bin keine Jurist, aber diese Aussage bezweifle ich doch erheblich.
  6. #6

    Der Vorgang läuft ins Lehre, fragen sie die Nichtkunden!

    In allen Kollegengesprächen war ich bisher der einzige Nutzer von YouPorn, Pornhub usw. Aus diesem Grund gehe ich auch davon aus, dass ich 90% des Traffics im deutschen Internet verursache (90% Porno, 10% Rest). Oder treibt sich außer mir noch ein Deutscher auf diesen Schmudelseiten rum?

    Die Staatsanwaltschaft soll erst mal einen bezahlenden, deutschen Kunden finden! Als geborener Schwabe habe ich (der wo 90% des Traffics verursacht) aber nie die kostenpflichtigen Angebot genutzt. Für meine Zwecke benötige ich weder HD Auflösung noch die ganzen Filme.

    An dieser Stelle möchte ich mich aber bei allen SPON Nutzern für das langsame Internet entschuldigen.


    Gott zum Gruß
  7. #7

    Einfuhrumsatzsteuer

    fällt in jedem Fall an
  8. #8

    Die Kleinen hängt man...

    Es ist schon unglaublich: seit Jahren wird über Unternehmensstandorte in LU das Recht in D massiv ausgehebelt. So ist z.B. PayPal keine Bank, weil man beim Überweisen seine Euros in EGeld umwandelt. Daher ist keine Regel, die das Unternehmen in D eigentlich einhalten müsste, gültig (Überweisungsdauer, Verfügbarkeit, Verfügungsgewalt, etc.). Die BaFin ist natürlich auch nicht zuständig. Andere Firmen waschen ihre Gelder - völlig legal - in Lu, um dann in IRE zu Niedrigstsätzen versteuern.

    Das interessiert in der EU und in der deutschen Politik niemand - schliesslich geht es nur um die Rechte des Verbrauchers.

    Wenn allerdings ein Deutscher mit Titten ein Vermögen macht und genau die gleichen Strukturen verwendet, dann landet der Kerl im Knast.

    Seltsam, seltsam.....
  9. #9

    Umsatzsteuererhebung bei E-Commerce bietet genug Fallen um einen Unternehmer anzugreifen wenn das im Interesse des Finanzamt oder der Konkurrenz ist. Würde mich nicht wundern wenn der Typ sich auf ein Steuersparmodell irgendeiner Wirtschaftskanzlei verlassen hat und nun im Regen steht.