Umstrittene Personalpolitik: Hungerlohn im Cockpit

dapdTraumberuf Pilot? Das war einmal. Auf Air Berlin-Flügen werden Cockpitbesatzungen immer häufiger zu extrem niedrigen Gehältern beschäftigt. Manchen Kopiloten bleibt wenig mehr als das Existenzminimum.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-874150.html
  1. #10

    Zitat von kanuck45 Beitrag anzeigen
    Ein weiteres Beispiel dafuer, dass Deutschland ein Hochpreis Land ist mit Niedriglohn Kultur.

    so ein Blödsinn, Deutschland ist das Land mit Bürgern die hohe Ansprüche haben und dafür nicht zahlen wollen.

    Nur durch billige Flüge kam Airberlin ins Geschäft und billig sollen sie bleiben, damit jeder Hanswurst billig durch die Welt fliegen kann.
  2. #11

    DAS dürfte inzw. wohl jedem angehenden Piloten bekannt sein.
    Es gibt gerade in D viele andere Berufe, wo Leute viel in Ausbildung investiert haben und dann nahe der Armutsgrenze entlohnt werden.

    Mir hatte mal ein Pilot geschrieben: "Money for nothing ..." - das war dann wohl eher ein LH-Pilot.

    Ansonsten empfehle ich jeden jungen, gutausgebildeten Menschen, der mehr als ein Hungerlohn will, sich im (nahen) Ausland umzusehen.

    In vielen Ländern gibts noch ordentlich Lohn für die Leistung.
    In Deutschland bekanntlich immer seltener. Die deutsche "Geiz-ist-Geil-Mentalität" trägt sicherlich auch dazu bei.
  3. #12

    Zitat von mastermind0 Beitrag anzeigen
    Bis man merkt, dass die preise für flüge unangemessen niedrig sind.
    Danke- der Beitrag kommt der Wahrheit schon sehr nahe.
  4. #13

    !

    Zitat von mailme Beitrag anzeigen
    Haben Sie den Artikel eigentlich gelesen oder nur die Überschrift?
    Wahrscheinlich kennt er die Ticketpreise nicht, oder denkt auch muss alles ganz billig sein,
  5. #14

    Cockpit Jobs

    Die meisten bekommen nach der Ausbildung gar keinen Job! Viele fliegen bei kleineren Gesellschaften zu noch geringere Bezahlung oder sogar völlig umsonst!

    Ach ja manche versuchen nach der Pilotenausbildung als Fluglehrer zu überleben und investieren dann weitere 10.000 € in die Fluglehrerausbildung. Im Anschluss gibt es dann einen Stundenlohn von unter 10 € pro Stunde als Fluglehrer
  6. #15

    "Airbusse"???

    Naja, passt zum Rest des Artikels...
  7. #16

    Zitat von mailme Beitrag anzeigen
    Was ist denn das für ein Artikel? Ich musste mein Studium auch selbst finanzieren, wie die meisten anderen Studenten. Das ist doch normal.

    33000 Einstiegsgehalt(!!!) mit vorgegebenen ständigen Gehaltserhöhungen (wer hat noch so nen Komfort heute?) und da reden Sie von Hungerlohn und Existenzminimum.

    Wo leben Sie denn? Absolut lächerlich.

    Der Artikel ist fast so schlecht, wie der Weltuntergangs-Schrott.
    33.000 Einstieg für einen Piloten?
    Zu wenig meiner Meinung nach.
    Oder wollen Sie einen unglücklichen Piloten auf dem Flug nach Malle?
    Ich nicht.
  8. #17

    Das ist jetzt aber dumm ...

    ... dumm für Lokführer - waren sie es doch, die immer gerne den Vergleich mit Piloten suchten, wenn diese Spartengewerkschaft GdL zum Streik aufgerufen hatte.

    Es ist schön, dass diese "Knöpfendrücker der Schiene" endlich lernen, dass auch Piloten nur Funktionen sind und in Sachen Gehalt und Image viel zu hoch gehandelt werden.
  9. #18

    Zitat von z_beeblebrox Beitrag anzeigen
    In vielen Ländern gibts noch ordentlich Lohn für die Leistung.
    In Deutschland bekanntlich immer seltener. Die deutsche "Geiz-ist-Geil-Mentalität" trägt sicherlich auch dazu bei.

    Mal abgesehen davon, dass ich es schon erschreckend finde dass
    Piloten mit einem solchen Gehalt abgespeist werden. Da verdienst du ja als Hilfsarbeiter beim Daimler mehr!

    Aber eine deutsche "Geiz ist Geil-"Mentalität?
    Die kenn ich irgendwie nicht beziehungsweise habe sie noch nicht ausgeprägter als in andere Ländern gesehen.

    Da hat Saturn ja mal was tolles erfunden ...
  10. #19

    Määäähhhhdorn...

    ...soll bei der Bahn mal erwogen haben, ICE-Züge von Strassenbahnfahrern lenken zu lassen. Bald kommt er auf die Idee, Modellbau-Piloten anzuheuern.