NSU-Versteck Chemnitz: "Wir brauchen viel Geld und einen Videorekorder"

dapd / BKAEin Terror-Trio auf der Flucht: Als die Mitglieder des "Nationalsozialistischen Untergrunds" abtauchten, war keine Stadt von so großer Bedeutung wie Chemnitz. Hier fanden sie Unterschlupf und fühlten sich sicher - auch wegen der Unterstützung durch die lokale Neonazi-Szene. Eine Rekonstruktion.

http://www.spiegel.de/panorama/nsu-i...-a-873908.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Terror-Trio auf der Flucht: Als die Mitglieder des "Nationalsozialistischen Untergrunds" abtauchten, war keine Stadt von so großer Bedeutung wie Chemnitz. Hier fanden sie Unterschlupf und fühlten sich sicher - auch wegen der Unterstützung durch die lokale Neonazi-Szene. Eine Rekonstruktion.

    NSU in Chemnitz: Radikalisierung in Sachsen - SPIEGEL ONLINE
    Ganze zwei Mitglieder ...
  2. #2

    Vielen Dank,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Terror-Trio auf der Flucht: Als die Mitglieder des "Nationalsozialistischen Untergrunds" abtauchten, war keine Stadt von so großer Bedeutung wie Chemnitz. Hier fanden sie Unterschlupf und fühlten sich sicher - auch wegen der Unterstützung durch die lokale Neonazi-Szene. Eine Rekonstruktion.

    NSU in Chemnitz: Radikalisierung in Sachsen - SPIEGEL ONLINE
    dass Chemnitz wieder einmal zu einem Hort der Neonazis gemacht wurde. Bitte auch erwähnen, dass die Neonazis schon seit Jahren keine Rolle mehr in Chemnitz spielen. Nur insgesamt vier rechte Hanseln sitzen im Chemnitzer Stadtrat.

    Ich sehe schon wieder die Kommentare förmlich vor mir, von der braunen Gefahr aus dem Osten und dass dort jeder ein Nazi oder zumindest ein Mitläufer ist.

    Übrigens: Klaffenbach mag vielleicht ein Kaff sein, aber trotzdem ist es immer noch Klaffenbach und nicht Kaffenbach!
  3. #3

    Klaffenbach, nicht Kaffenbach. Und das Heckertgebiet als rechte Hochburg hinzustellen ist völliger Unsinn. Rechte sind in den 90ern dort eine Minderheit gewesen, gerade im Heckert wohnten viele Hip-Hopper, Punks etc. Und die waren links.
    Stinkt mir wirklich, daß der Spiegel hier allen Ernstes versucht, meine Heimatstadt als Nazihochburg hinzustellen. Was ist denn dann die ach so tolle SPIEGEL-Stadt Hamburg? Der Oberneonazi Rieger hat dort sein ganzes Leben lang verbracht, nicht nur 2 Jahre! Und zwar ganz offiziell!!!
  4. #4

    Terroristen eben

    Das konnte alles nur passieren, da der Staat bis zu den unglaublichen ''Enthüllungen'' auf den rechten Auge blind gewesen war bzw. eigene Interessen vor die des Schutzes der demokratisch freiheitlichen Grundordnung gestellt wurden (Vernichtung der Akten usw.).
  5. #5

    Namen sind Schall und Rauch ...

    Zitat von conr0y Beitrag anzeigen
    Klaffenbach, nicht Kaffenbach. Und das Heckertgebiet als rechte Hochburg hinzustellen ist völliger Unsinn. Rechte sind in den 90ern dort eine Minderheit gewesen, gerade im Heckert wohnten viele Hip-Hopper, Punks etc. Und die waren links.
    Stinkt mir wirklich, daß der Spiegel hier allen Ernstes versucht, meine Heimatstadt als Nazihochburg hinzustellen. Was ist denn dann die ach so tolle SPIEGEL-Stadt Hamburg? Der Oberneonazi Rieger hat dort sein ganzes Leben lang verbracht, nicht nur 2 Jahre! Und zwar ganz offiziell!!!
    ... da hat die Autorin garantiert an ein Kaff gedacht. Klaffenbach ist aber keines, es gibt dort ein wunderschönes und weithin bekanntes Wasserschloss. Wahrscheinlich erledigte Frau Jüttner ihre Recherchen vom Schreibtisch aus? Das Fritz-Heckert-Gebiet (so der offizielle Name) ist schon deutlich größer als die Gegend um die Friedrich-Viertel-Straße. Und Hochburg der Neonazi-Szene war damals eher die sächsische Schweiz. By the way: Wo haben einige der Attentäter vom 11. September gelebt? Ach so, in Hamburg. Erstaunlich - keine Behörde hat reagiert.
  6. #6

    Richtig

    Schon beeindruckend, wie schlau gewisse Politiker jetzt sind und auf was sie jetzt plötzlich alles kommen, und was man hätte ahnen müssen. Für mich stellt sich im Zusammenhang mit dem Behörden-Versagen hinsichtlich des NSU vor allem auch die Frage nach dem Versagen der Politik. Schließlich sind Politiker letztendlich diejenigen, die die Sicherheitsbehörden beaufsichtigen, sei es über die PKK oder als Innenminister. Fraglich auch die Rolle der örtlichen Antifa in Zwickau und Chemnitz, die ja immer so gut Bescheid wissen wollen.
  7. #7

    Zitat von conr0y Beitrag anzeigen
    Klaffenbach, nicht Kaffenbach. Und das Heckertgebiet als rechte Hochburg hinzustellen ist völliger Unsinn. Rechte sind in den 90ern dort eine Minderheit gewesen, gerade im Heckert wohnten viele Hip-Hopper, Punks etc. Und die waren links.
    Stinkt mir wirklich, daß der Spiegel hier allen Ernstes versucht, meine Heimatstadt als Nazihochburg hinzustellen. Was ist denn dann die ach so tolle SPIEGEL-Stadt Hamburg? Der Oberneonazi Rieger hat dort sein ganzes Leben lang verbracht, nicht nur 2 Jahre! Und zwar ganz offiziell!!!
    Vollkommen richtig! Das Heckert-Gebiet ist mittlerweile ein Altenheim, zumindest die Teile, die Mitte bis Ende der 70er gebaut wurden.
  8. #8

    „…sie seien auf der Flucht, auf der Suche nach einem

    Ah, wie dramatisch! Von wem den? Von dem Verfassungsschutz, der sie kreiert, erzogen, benutzt… und nun zum Entschluss gekommen, dass die Suren möglichst schnell vernichtet werden sollen? Nun zwei hat VS liquidiert, die dritte, als am wenigsten wissende, wurde für Prozess in der Hoffnung geschont, dass sie gegen Deal alles in der Öffentlichkeit sagen wird, was ihr befohlen wird? Was für eine Heuchelei, genauso wie die erfundene auf der Bonner Hauptbahnhof Geschichte mit versuchtem Terroranschlag. Wir können noch alle daran erinnern, dass die Tasche zündfähiges Material enthält! Was für ein? Toilettenpapier?....
  9. #9

    6 Bilder NSU-Unterschlupf: Leben und radikalisieren in Chemnitz
    Mal nebenbei gefragt : Warum verwendet man für die Fotos zum Artikel alte Bilder, die schon x-mal in anderen Artikeln zum NSU verwendung fanden, und die allesamt absolut nichts mit Chemnitz zu tun haben ? Ich verstehe ja, das "neue" Bilder zum NSU kaum zu bekommen sein werden, aber man hätte ja Beispielsweise wenigsten mal ein bis zwei Bilder von den entsprechenden Stadtvierteln von Chemnitz machen können oder ähnliches.