Stasi-Streit auf Hiddensee: Bürgermeister contra Schülerzeitung

Jakob SkottEigentlich wollte Elisa Skott, 16, nur wissen, ob die Gerüchte stimmen: Hat der Bürgermeister von Hiddensee für die Stasi gearbeitet? Also interviewte sie ihn für die Schülerzeitung. Nun eskaliert auf der Insel ein Streit, der schon lange schwelt, und die Schülerin fragt sich: Was habe ich falsch gemacht?

http://www.spiegel.de/schulspiegel/h...-a-873767.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eigentlich wollte Elisa Skott, 16, nur wissen, ob die Gerüchte stimmen: Hat der Bürgermeister von Hiddensee für die Stasi gearbeitet? Also interviewte sie ihn für die Schülerzeitung. Nun eskaliert auf der Insel ein Streit, der schon lange schwelt, und die Schülerin fragt sich: Was habe ich falsch gemacht?

    Hiddensee: Bürgermeister Thomas Gens streitet mit Schülerzeitung - SPIEGEL ONLINE
    Ich drücke der jungen Dame die Daumen.

    Und als 16-Jährige hat sie alle richtig gemacht. Irgendwie ist der Dreck unter dem Teppich halt zu hoch und kommt zum Vorschein...
  2. #2

    hihi

    Demokratieverständnis in MeckPom
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ..., und die Schülerin fragt sich: Was habe ich falsch gemacht?
    ... die Reaktion des Bürgermeisters beweist doch, wer hier was falsch gemacht hat. Eins ist sicher, die Schülerin wars nicht!

    Viel Glück Elisa!
  4. #4

    und so sei es

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eigentlich wollte Elisa Skott, 16, nur wissen, ob die Gerüchte stimmen: Hat der Bürgermeister von Hiddensee für die Stasi gearbeitet? Also interviewte sie ihn für die Schülerzeitung. Nun eskaliert auf der Insel ein Streit, der schon lange schwelt, und die Schülerin fragt sich: Was habe ich falsch gemacht?

    Hiddensee: Bürgermeister Thomas Gens streitet mit Schülerzeitung - SPIEGEL ONLINE

    Irgendwann behauptet auch mal jemand, dass Kindergartenkinder mit der Stasi zusammengearbeitet haben, weil sie in einem staatlichen Hort waren.
  5. #5

    Erst Stasi dann DVU

    Nationalsozialisten, Sozialisten und Kommunisten wollen Systeme, die sich eigentlich sehr gleichen.
    Daher ist es nur stimming, wenn er erst für die Stasi gearbeitet hat und dann in der DVU aktiv war.
    Und die Art der Reaktion zeigt auch sein Wesen und Denkweise.
  6. #6

    Stasi?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eigentlich wollte Elisa Skott, 16, nur wissen, ob die Gerüchte stimmen: Hat der Bürgermeister von Hiddensee für die Stasi gearbeitet? Also interviewte sie ihn für die Schülerzeitung. Nun eskaliert auf der Insel ein Streit, der schon lange schwelt, und die Schülerin fragt sich: Was habe ich falsch gemacht?

    Hiddensee: Bürgermeister Thomas Gens streitet mit Schülerzeitung - SPIEGEL ONLINE
    Die Stasiratten sind immer noch überall, selbst im letzten Loch.
  7. #7

    Ich glaub eher nem Kind als nem Politiker.
  8. #8

    Die STASI-Leute reagieren immer so !

    Das wird auf Hiddensee nicht anders sein. Nur dürften zu dem Ex-Verein auf Hiddensee auch noch andere gehören. Das wird sich erst ändern, wenn diese Generation ausgestorben ist.
  9. #9

    Mindeststandards

    Ich habe mir das Schreiben von Thomas Gans gerade durchgelesen und kann nichts kritikwürdiges daran finden. Ob Herr Gans eine Stasivergangenheit hat oder nicht, sei dahingestellt. Aber dass eine Impressumspflicht sowie das Urheberrecht auch für Schul- oder Schülerzeitungen gilt, ist selbstverständlich. Auch, dass ein Interview auf Wunsch noch einmal zur Autorisierung vorgelegt werden muss und es dazu eine dokumentierte Freigabe geben soll. Wenn diese Mindeststandards, wie hier geschehen, derart eklatant verletzt werden, ist die Reaktion des Bürgermeisters nicht unverständlich. Sonst könnte jedes selbsternannte Presseorgan unter dem Vorwand des investigativen Journalismus auch erfundene Interviews in die Welt setzen, diese mit urheberrechtlich geschützten Bildern schmücken und dies anschließend ohne "V.i.S.d.P." veröffentlichen, also nicht zur Verantwortung gezogen werden können. Insofern: Alles falsch gemacht was geht, Vorwürfe hin oder her.