Atomkonflikt: Nordkorea nimmt amerikanischen Touristen fest

Ein US-Urlauber ist offenbar in Nordkorea festgenommen worden. Dem Mann wird angeblich die Planung eines Verbrechens gegen den Staat vorgeworfen. Darauf stehen bis zu zehn Jahre Haft in dem isolierten Land. Die schwedische Botschaft in Pjöngjang hat sich eingeschaltet.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-874336.html
  1. #1

    die nächste posse

    wenn es nicht so tragisch wäre und es hier um ein menschenleben geht, könnte man nur noch herzlich lachen. klar, der mann wollte wahrscheinlich einen selbstmordanschlag verüben. nun also versuchen sie mal wieder die USA zu erpressen, indem sie einen US-bürger festnehmen. das haben vor ihnen auch schon andere staaten gemacht. wahrscheinlich brauchen sie mal wieder dringend nahrungsmittel für ihre hungernde bevölkerung. im gegenzug für die freilassung des häftlings. wie erbärmlich...
  2. #2

    "Schweden vertritt die USA in Nordkorea, weil es offiziell keine diplomatischen Beziehungen zwischen Washington und Pjöngjang gibt."

    Da scheint Julian Asange wohl nicht zu Unrecht gewisse Vorbehalte wegen der Beziehungen Schwedens zu den USA zu haben.
  3. #3

    Zitat von feverpitch Beitrag anzeigen
    "Schweden vertritt die USA in Nordkorea, weil es offiziell keine diplomatischen Beziehungen zwischen Washington und Pjöngjang gibt."

    Da scheint Julian Asange wohl nicht zu Unrecht gewisse Vorbehalte wegen der Beziehungen Schwedens zu den USA zu haben.
    Manchen Usern ist aber auch nichts zu sehr an den Haaren herbeigezogen, wenn es darum geht, gegen die USA Stimmung zu machen.
  4. #4

    Man mus nichts an den Haaren herbei ziehen,das machen sie schon selber

    Man muss nichts an den Haaren herbei ziehen,um gegen die USA Stimmung zu machen,das machen sie schon selber.
  5. #5

    Hxk

    Es ist nicht notwendig gegen die USA Stimmung zu machen, das besorgen die USA weltweit schon selber.
  6. #6

    yoooh

    Man macht schon so Sachen wie es normalerweise bei den Piraten auf See üblich ist, Gelderpressung.
  7. #7

    Schweden und die USA

    Zitat von feverpitch Beitrag anzeigen
    "Schweden vertritt die USA in Nordkorea, weil es offiziell keine diplomatischen Beziehungen zwischen Washington und Pjöngjang gibt."

    Da scheint Julian Asange wohl nicht zu Unrecht gewisse Vorbehalte wegen der Beziehungen Schwedens zu den USA zu haben.
    Über Schweden muß man wissen, daß dort zwei - auch international - sehr beliebte, sehr linke sozialdemokratische Spitzenpolitiker

    Olof Palme 1986
    Olof Palme
    und
    Anna Lindh 2003
    Anna Lindh

    ermordet wurden

    und seit 2006 ein konservativer Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt
    Fredrik Reinfeldt

    regiert, der sich und seine Partei und Regierung von Karl Rove
    Karl Rove

    (US-Republilaner, Parteistratege, Berater von G.W.Bush-Regierung, maßgeblicher Wahlkampfstratege, unter Bush stellvertretender Stabschef des Weißen Hauses)
    beraten läßt.

    – Peter Baker und Debbi Wilgoren, Washington Post, 13. August 2007:
    „Während seiner Laufbahn wurde Rove zum prominentesten politischen Strategen seiner Generation, ein Gräuel für Liberale und selbst für eine Reihe konservativer Kritiker.“

    – Daniel Jahn, Die Welt, 13. August 2007:
    „Seine Gegner fürchteten den Top-Berater mit dem Image der personifizierten Skrupellosigkeit nicht nur, sie bewunderten ihn auch.“

    – Christoph Prantner, Der Standard, 14. August 2007:
    „Der Präsident selbst rief ihn mitunter "Turd Blossom" (etwa: Mistblüte), weil Rove, die Koryphäe aller Spin-Doktoren, es wie kein anderer verstand, aus jedem noch so ordinären Dreck schönste Blüten zu treiben.“

    Auch so beweist sich die Nähe der Schwedischen Regierung zu den USA