Experteninterview: "Keine Therapie ist oft eine gute Alternative"

Getty ImagesWie man sich vor unnötigen ärztlichen Behandlungen schützt und wo man unabhängig Rat in medizinischen Fragen erhält, erklärt Gunnar Schwan im Interview. Er arbeitet bei der Stiftung Warentest als Projektleiter für Untersuchungen von Gesundheits-Dienstleistungen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-873521.html
  1. #1

    Aufklärung scheint unbeliebt

    Es ist nachgerade ein Hohn, daß sich hier niemand meldet. Die Tageszeitungen quellen über von sagenhaften Therapieangeboten ortsansässiger Kliniken, von denen geradezu wundersame Heilerfolge berichtet werden, seitenweise, keineswegs immer als Anzeigen kenntlich gemacht. Gar nicht zu reden von den Igelleistungen, die nachweislich helfen könnten, sofern sie helfen. Oder von der psychologischen Bearbeitung selbst schwierigster Verstimmungen und sogar organischer Nervenkrankheiten.

    Weder melden sich die Opfer zu Wort, die über die Nichtswürdigkeit der empfohlenen Therapien Aufschluß geben könnten, noch die Heerschar der Schreiber, die die unglaublichen Erfolge in den höchsten Tönen preisen, nicht selten als persönlich Betroffene.

    Der Leser scheint zu wissen, daß er nach Möglichkeit selten die Gurus aufsuchen sollte, oder er ist der felesenfesten Meinung, bei dem richtigen Schamanen in Behandlung zu sein. Oder er hat tatsächlich Vertrauen zu seinem Arzt. Das sollte man nicht unterschätzen.
  2. #2

    Betrifft eher Privatpatienten

    Kein Wunder, dass hier kaum jemand kommentiert: Dieses Problem betrifft überwiegend Privatpatienten und das sind nur rund 10% aller Versicherten. Letztere haben sich meist gerade wegen dieses umfangreichen "Zusatzangebotes" privat versichern lassen. Kein Wunder auch, dass die Prämien in der PVK trotz überdurchschnittlich gesunder Kundschaft immer weiter steigen.
  3. #3

    Privat versichert ist die Hölle

    Zitat von krumar Beitrag anzeigen
    Kein Wunder, dass hier kaum jemand kommentiert: Dieses Problem betrifft überwiegend Privatpatienten und das sind nur rund 10% aller Versicherten. Letztere haben sich meist gerade wegen dieses umfangreichen "Zusatzangebotes" privat versichern lassen. Kein Wunder auch, dass die Prämien in der PVK trotz überdurchschnittlich gesunder Kundschaft immer weiter steigen.
    Das Leben eines Privatpatienten ist wirklich nicht lustig. Da wird die ärztliche Kunst ausgeschöpft bis zum letzten Heller. In diesem Fall muß der Patient selber denken. In glücklichen Fällen ist er noch bei Bewußtsein oder hat Anverwandte, die darauf achten, daß sein Vermögen nicht sinnlos verplempert wird. Im Normalfall wird er gar nicht gefragt, weil das Füllhorn der Perfektion nur darauf wartet ausgeschüttet zu werden. Neuerdings schicken die Krankenhäuser gar keine Rechnungen mehr, sondern vermauscheln ihr Abrechnung mit der Privatkasse, die natürlich affengeil auf Umsätze ist. Neulich bekam ich für eine läppische Operation einen Zettel mit der Angabe „5.000 € pauschal“ ohne jede Diversifizierung, allerdings erst, nachdem ich dreimal abgemahnt hatte.

    Hier geht es wohl um Zusatzleistungen, die für Kassenpatienten privat zu berappen sind. Also nicht nur Igel, sondern beispielsweise eine Reihe psychologischer Therapien, die sich die Kassen nach wie vor weigern, wegen fehlender Nutzeneffizienz zu berappen. Da schützen die gesetzlichen Kassen ganz enorm, und der Patient scheint das sehr wohl zu wissen.
  4. #4

    Keine Arzt ist die beste Alternative

    Kennt irgend ein Arzt auch nur eine Ursache einer Krankheit wie Rheuma, Diabetes, Krebs, Gicht oder Demenz? Weiß ein Arzt warum sich Knorpel und Knochen auflösen? Meinen Ärzte nicht wir sollten uns reich an Calcium ernähren? Verschreiben Ärzte nicht Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol welches zwar den Magen daran hindert die Magensäure aus dem Blut in den Magen zu lassen, so dass die säure im Blut verbleibt und für schwere Folgeschäden sorgt? behandeln Ärzte nicht Krebs durch Chemo (Säure) obwohl der Krebs eine durch Säure verursachte Krankheit ist? Verfügen Ärzte über ein ganzheitliches Wissen? Werden Ärzte nicht schon auf der UNI verdummt? Meinen Ärzte nicht dass schwere Krankheiten den Organismus übersäuern obwohl es genau umgekehrt ist! Glauben Ärzte nicht dass es sich bei der Diabetes vom Typ 2 um eine Insulinresistenz handelt? Hat jemals ein Arzt davon gesprochen dass jede Krankheit eine Stoffwechselstörung ist? Kennt irgend ein Arzt den Begriff Wasserstoffvergiftung? Haben Ärzte nicht in ihrer Ausbildung lernen müssen dass unser SBG niemals ins Ungleichgewicht kommen kann? Wird in den Blutgasuntersuchungen nicht der Bicarbonatüberschuss gemessen und werden diese nicht fälschlich als Basen betrachtet? Lernen Ärzte nicht schon falsche chemische Grundlagen wenn sie OH als Basen betrachten? Ich jedenfalls wurde fast zu Tode behandelt und benötige keinen Arzt mehr! Einen schönen großen Strauß an Zivilisationskrankheiten hat mein Organismus unter Mithilfe von Alkalien selber ursächlich heilen können! Aus hartmanntheorien.de