Piraten in der Krise: Die Paralysierten

dapdIn Umfragen abgestürzt, vom Streit gezeichnet - und jetzt sagt Vorzeigefrau Marina Weisband auch noch ihre Kandidatur für den Bundestag ab. Bei den Piraten herrscht Tristesse. Auch Parteichef Schlömer räumt ein: "Wir haben die Trendwende nicht geschafft."

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-873911.html
  1. #1

    Diese Bauchtanzstruppe....

    ...braucht auch nun wirklich niemand.

    Der Vorteil von diesen ganzen virtuellen Internethypes ist, dass sie genau so schnell verschwinden wie sie aufgekommen sind.....
  2. #2

    Wählen - wen nur...

    Da die Piraten sich nicht vorab wenigstens für eine Tollerierung von RotGrün entscheiden werden, dürfen Leute, die Mutti Merkel nichtmehr haben wollen, eigentlch nicht Piraten wählen. Klar wird das wohl kaum jemandem, aber "gegen Merkel & für Piraten" heißt automatisch "für Merkel". Lustig nur, dass das auch für die Linke gilt und deren Wähler das wahrscheinlich noch weniger begreifen...
  3. #3

    Ach Anke...

    Beeindruckend, diese Irrealpolitiker, die meinen, bei den Piraten die Republik rocken zu können. Doch was bringt´s Frau Domscheit-Bergaußer der Erwähnung in der Presse - realpolitisch nichts...
  4. #4

    nach Beobachtung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Umfragen abgestürzt, vom Streit gezeichnet - und jetzt sagt Vorzeigefrau Marina Weisband auch noch ihre Kandidatur für den Bundestag ab. Bei den Piraten herrscht Tristesse. Auch Parteichef Schlömer räumt ein: "Wir haben die Trendwende nicht geschafft."

    Piraten verharren in Umfragen bei drei Prozent: Die gelähmte Partei - SPIEGEL ONLINE
    der tweets und den smartphonierende Partei Mitglieder,kann man diese Personen schwerlich ernst nehmen ,ausser das man sich gedanken über den Sinn von Hartz 4 machen muß,bzw, wer zum Erhalt berechtigt sein sollte.........
    Dieser Hype war offensichtlich hauptsächlich medial.
  5. #5

    LInks ist das Boot eben voll

    "Weitgehend frauenfreie Landeslisten und Vorstände und eine immer wieder scheiternde Abgrenzung gegen Rechts ist für die Außenwirkung auch wenig förderlich."

    Das Problem ist doch vielmehr, daß die Piraten immer mehr nachs links driften und da ist Boot eben übervoll. Rechts wäre dagegen genügend Platz. Aber wer braucht noch eine weitere linke Partei ?
  6. #6

    Stark....

    ...angefangen und ebenso stark nachgelassen. Den Piraten fehlt augenscheinlich ein strukturell glaubwürdiges Konzept sowohl in der Innen- als auch in der Aussendarstellung. Es ist sehr bedauerlich vor allem, weil sehr viele Politikverdrossene in diesem Land darauf Hoffnungen gesetzt haben. Also zurück in die gemütliche Biedermeierzeit...
  7. #7

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Umfragen abgestürzt, vom Streit gezeichnet - und jetzt sagt Vorzeigefrau Marina Weisband auch noch ihre Kandidatur für den Bundestag ab. Bei den Piraten herrscht Tristesse. Auch Parteichef Schlömer räumt ein: "Wir haben die Trendwende nicht geschafft."

    Piraten verharren in Umfragen bei drei Prozent: Die gelähmte Partei - SPIEGEL ONLINE
    "Vorzeigefrau"?! Wohl eher absolutes Negativbeispiel.
    Jemanden, der durch der Partei eher nicht förderlichen Schlagzeilen berühmt, bzw. berüchtigt geworden ist, zurück in die Reihen holen zu wollen wäre in diesem Fall wohl eher ein Schuss nach hinten.
  8. #8

    Kernthemen

    Ich glaube in der Piratenpartei hat inzwischen keine Kernthemen mehr. Ganz zu Beginn waren die paar
  9. #9

    Strategie

    Ich denke, dass viele, die den Piraten ihre Stimmen geben würden, dies bei der Bundestagswahl nicht tun werden, um eine Wiederwahl Merkels in einer grossen Koalition zu vermeiden. Die Piraten sind noch nicht auf Bundesebene regierungs- und koaltionsfähig. Dazu müssen sie jetzt auf Landesebene erst Politik lernen. Das ging anderen Parteien auch so. Vor allem die programmatische Dürre der Piratenpartei muss in den nächsten Jahren behoben werden, ansonsten können schwerlich Wähler ausserhalb der Städte gewonnen werden, und ohne die ist die 5%-Hürde kaum zu nehmen. Mein Tipp wäre, sich als proeuropäische, liberale Partei zu positionieren, dieses Feld wird die FDP nach verlorener Bundestagswahl endgültig wohl verlassen.