Schuldenkrise: Rating-Agentur stuft Zypern herab

APZypern braucht Hilfskredite in Milliardenhöhe, sonst droht dem Land die Pleite. Die Verhandlungen mit den Euro-Rettern laufen aber nur schleppend. Nun versetzt die Rating-Agentur dem Inselstaat den nächsten Schlag - und senkte die Kreditwürdigkeit um zwei Stufen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-874229.html
  1. #1

    Zypern auf Ramschniveau

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zypern braucht Hilfskredite in Milliardenhöhe, sonst droht dem Land die Pleite.
    Wir müssen russisches Schwarzgeld reten, das ist "altarnativlos"! Und wenn der IWF außen vor bleibt, so what? Wir sind es Zypern schuldig zu zahlen! Und wir zahlen gerne! Sonst sind wir wieder die "bösen NAZIS" Und das zieht immer.

    [quote]Der Fall Zypern zeigt ein grundlegendes Problem der Euro-Retter: Von dem Geld profitieren häufig die Falschen. Bei Zypern würde es zumindest teilweise an dubiose russischen Oligarchen gehen.

    Zypern ist doch "systemrelevant"! Wenn Zypern fällt, kommt es zu einem "Domonoeffekt"!
    UND: "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa!" ALSO müssen wir die "Steueroase Zypern" retten!
  2. #2

    schockierte Schülerstimme:

    Schon das nächste Land verfällt einem System welches langwierige negative Konsequenzen für alle Beteiligten hat und somit jeglichen Wachstum hemmt.
    Wie kann das sein?
    Überall höre ich die stimmen der Unzufriedenheit und dennoch wird dieses System in endeffekt dadurch unterstützt, dass kaum einer sich zu wehr setzt.

    Mich als Schüler, welcher langsam begreift das er in einer Welt aufwachächst welche von System relevanten Unternehmen regiert wird, schockiert dies sehr.
  3. #3

    Das hat irgendwie das Gefühl eines Anticlimax...

    ....lässt aber mit Argwohn an die Qualität der Lösung euroländer Probleme denken. Was ist ein System Wert, das ein so kleines Problem aufkochen lässt?
  4. #4

    Es muss heissen

    immer, nicht haeufig, die Falschen!!
    Es ist doch ueberall so!!
    Zuallererst werden die "Schulden" in GR vielleicht beglichen, denn die haben es bitter noetig. Und die untere Schicht der
    Bevoelkerung sieht davon nichts.

    Das stelle ich mir so vor!
    Zypern hat kein Geld mehr, also kann es NICHTS mehr
    importieren! Die Exportlaender u.a. Deutschland bleiben auf
    ihren Waren sitzen, es kommt zum Rueckstau!!
    Da gibt es dann z.B. eine Autoschlange von Emden bis nach Wolfsburg, ja die Baender muessen gestoppt werden.
    UND DANN?? Hinten raus, wie bei ALDI und Co geht nicht!

    Oder die letzten Schiffe werden nicht mehr geloescht im Bestimmungshafen, weil da kein Platz mehr ist.
    Die Schifffahrt kommt zum Erliegen, die Leercontainer kommen nicht wieder zurueck usw usw.

    Vor Jahren erschien einmal ein Buch, DIE GEKAUFTE
    REPUBLIK! Wie wahr, wie wahr.
    Heute ist es schon DIE VERKAUFTE REPUBLIK!!
  5. #5

    Schuldenschnitt ist doch so einfach

    Einfach einen 80%igen Schuldenschnitt und dann trifft es auf jeden Fall die Richtigen! Spekulation muss weh tun! Wenn durch diesen Schuldenschnitt wieder welche in Schieflage geraten, dann gibt es auch bei diesen einen Schuldenschnitt. Man muss einfach mal so lange Beschneiden, bis die Geldmenge wieder der realen Wirtschaft entspricht. Weg mit diesen Luftblasen. Und zu Zypern muss man noch sagen, wer sich als Steuerparadies (Heuschrecke) aufspielt, muss ich nicht wundern wenn man zertreten wird.
  6. #6

    Wischi-Waschi Euro

    Ja, da hat Herr Junker Recht, dass es schwierig sein dürfte, den Bankrott und Verbleib Zyperns zugleich zu erklären! Ich denke, dass Tod und Auferstehung eines Landes nicht notwendig fremdfinanziert sein muss. Das ähnelt doch zu sehr der Intensivstation, - oder einem Zombie.
  7. #7

    Das ist neu,

    sicherlich desshalb, weil es nicht in die eigenen Fleischtöpfe wandert. (aber warten wir ab, vieleicht hat sich ja die eine oder andere Eu-Bank mit Papieren aus Zypern verspekuliert. Dann - natürlich ......alternativlos)
  8. #8

    Das sehe ich auch so, Herr Juncker!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Juncker gab zu, dass es schwierig sei, dem Steuerzahler zu erklären, dass ein weiteres Land gerettet werden müsse. Dies sei bei keinem Programm einfach gewesen, bei Zypern sei es aber noch schwieriger. Zur Lage insgesamt sagte Juncker, dass er noch kein Ende der Krise sehe. Aber der Gipfel sei überschritten, so der Luxemburger Regierungschef.
    Der "Gipfel ist überschritten" heißt im Juncker-Sprech, es gibt kein zurück mehr, nur ein "immer weiter so".
    Und, dass er das Ende noch nicht sehen kann bedeutet, dass es bei den 700 Mrd. Euro im ESM nicht bleibt - vergessen wir's, 2013 kommt die Banken-Union, das Perpetuum Mobile des Geldes.
  9. #9

    Was für Probleme ...

    Geld an dubiose russische Oligarchen? Nein, das geht gar nicht ... dann doch lieber seriöse westliche Plutokraten ;-) Der Euro ist eine gewollte monetäre Umschichtung – aus der Mitte nach oben. Hinzu kommt: Die europäischen Völker haben sich in ein autoritäres undemokratisches Staatsgebilde einzufügen. Die Währung Euro ist dazu der Hebel und mit ihrer »Berichterstattung« sind die Medien Teil dieses Prozesses. Allen voran der Spiegel! Tip: Printausgabe grundsätzlich nie kaufen und diesen Verlag ausbluten lassen – hat bei anderen schon funktioniert.