Rücktritt von Telekom-Chef Obermann: Gehen, wenn man am schönsten aussieht

dapdRené Obermann verlässt die Spitze der Telekom, bevor er seine vielen Versprechen eingelöst hat. Diese Kärrnerarbeit überlässt er lieber seinem Nachfolger. Ein ziemlich cleverer Schritt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-874169.html
  1. #30

    ich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    René Obermann verlässt die Spitze der Telekom, bevor er seine vielen Versprechen eingelöst hat. Diese Kärrnerarbeit überlässt er lieber seinem Nachfolger. Ein ziemlich cleverer Schritt.

    Rücktritt von Telekom-Chef Obermann: Gehen, wenn man gut aussieht - SPIEGEL ONLINE
    frage mich, was der letzte schwachsinnige Abschnitt dieses Beitrags soll. Ist doch klar, wenn Positionen von Maennern besetzt sind und diese gehen< das es logischerweise Maenner sind. Wenn es Frauen waeren waers auch nicht anders> Journalistischer Schwachgeist
  2. #31

    Maybrit

    René ist einer der ganz wenigen, die ganz oben waren und das reicht dann ja auch. Ein Mann mit 50, ganz oben, hat eine süße Alternative. Er ist kein Sesselkleber, hält sich nicht für unersetzbar, glaubt nicht, dass die company ohne ihn unter geht, will kein Denkmal werden und leidet nicht an Größenwahn. In der Summe macht das eine echte Rarität, im sonstigen Horrorkabinett der Macher. Doch, stop, einen Kollegen hat er noch, mister Ex-Puma, mister Zeitz. Der hat auch alles erreicht, war auch ganz oben und hat dann doch lieber ein Buch geschrieben, zusammen mit Anselm Grün. Also, liebe KapitalismusTerroristen, es geht doch. Der eine eine Maybrit, der andere einen Benediktiner. Beides echte Alternativen zum ErfolgszwangsHorror. Respekt und alles Gute!
  3. #32

    nehmen wir mal an…

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    René Obermann verlässt die Spitze der Telekom, bevor er seine vielen Versprechen eingelöst hat. Diese Kärrnerarbeit überlässt er lieber seinem Nachfolger. Ein ziemlich cleverer Schritt.

    Rücktritt von Telekom-Chef Obermann: Gehen, wenn man gut aussieht - SPIEGEL ONLINE
    …das stimmt alles so, wie es in dem artikel steht.

    ja, dann hat sich Herr Obermann von den beiden möglichkeiten, mann oder maus, offenbar für den nager entschieden…
  4. #33

    rechtzeitig

    verabschieden sich die Manager die wissen das sie das Versprochene nicht halten können und überlassen ihren Nachfolgern den Zusammenbruch! Dann waren sie es nicht denn unter ihrer Regie ist das ja nicht passiert.
    Da gibt es sehr viele Beispiele!
  5. #34

    Identifikation

    Herr Obermann hat sicherlich weniger gestalterische Freiheiten als Vorstände ohne staatliche Einflussnahme.
    Was er sich aber vorwerfen muss ist die m.E. Fehlende Identifikation der Mitarbeiter mit diesem Unternehmen. Hier trägt keiner stolz das Firmenlogo auf der Brust. Hat jemand den Telekom Vorstand schon einmal werbewirksam die Marke Telekom präsentieren sehen? Das überlässt man für viel Geld den Profisportlern.
  6. #35

    Der Abzockladen Telekom hat auch unter Obermann

    nichts erreicht was kundenfreundlicher geworden wäre.
    Stattdessen wird das Monopol der Telekom benutzt um den Verbraucher tief in die Tasche zu greifen. Wieso Illner nie eine Sendung über die Machenschaften der Telekom machte, dürfte klar sein.
    Hier nur ein Beispiel von vielen: http://www.focus.de/digital/tarife/tid-24596/telekom-aktivitaeten-am-rande-der-legalitaet-serviceflop-kommentar_4044572.html
  7. #36

    Telekom-Chef Obermann

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    René Obermann verlässt die Spitze der Telekom, bevor er seine vielen Versprechen eingelöst hat. Diese Kärrnerarbeit überlässt er lieber seinem Nachfolger. Ein ziemlich cleverer Schritt.

    Rücktritt von Telekom-Chef Obermann: Gehen, wenn man gut aussieht - SPIEGEL ONLINE
    Wenn Obermann geht, wenn man am schönsten aussieht, dann wird ja auch bald Maybrit Illner das ZDF verlassen.
    Die Beiden wollen sich bestimmt in ihr eigenes Paradies zurück ziehen. Ziemlich klug, finde ich.
  8. #37

    schon immer von den Medien

    Als (damals) mehr und heute (weniger) staatlich kontrolliertes Unternehmen wurde die Telekom schon immer von den Medien "heruntergeschrieben", nicht nur von den privaten Fernsehsendern, von denen einer eine "Satireserie" dazu betrieb. Die Realität sah für mich als Telekom Kunde (Telefon, Internet) anders aus, besser. Inzwischen ist nach der 2008-er Krise auch der fasst religiöse Glaube "Privatwirtschaft-gut, Staatsunternehmen-immer-schlecht" aufgeweicht. Der Aufbau des US Geschäftes war auch so ein Irrtum (USA=wenig-Staat=alles-gut=da-müssen-wir-hin), viel Glück Telekom das los zu werden. (Übrigens: mit dem weinerlichen Hn. von Beust lässt sich H. Obermann doch wirklich nicht vergleichen).
  9. #38

    Richtig,

    dass er geht oder vielleicht auch gegangen wird.
    Die Telekomaktie ist während seiner Zeit massiv gefallen und dümpelt an ihrem Tiefstand rum. Darüber hinaus wurde auch noch die Dividende gekürzt. Doppelte Abzocke.
    Der Ruf Telekom hat sich ebenfalls unter seiner Regie nicht verbessert.
    Da oft von Kostenfallen bei den Telefonanbietern berichtet wird, hätte die Telekom die Chance gehabt, sich beispielsweise dadurch günstig positionieren können, als dass sie den Gebührendschungel transparent gemacht und mit "Fairness" geworben hätte. Nieschen gibts genug. Keine Ahnung, mit was Obermann beschäftigt war. Mir ist hinsichtlich der Telekom nichts bekannt geworden.
    Während also die Anleger um Etliches ärmer geworden sind, dürfte er seine Kohle gescheffelt haben.
  10. #39

    Kompliment...

    ...an Herrn Obermann, sich so lange in diesem schwierigen Umfeld gehalten zu haben. Dennoch hätte die Telekom niemals privatisiert werden dürfen. Die Technologie hinkt im Vergleich zu anderen Ländern 5 Jahre hinterher, die Geschäftsprozesse sind nach wie vor ein Thema und tausende von Arbeitsplätzen wurden verbrannt. Das alles zu Gunsten der Aktionäre, die kein Interesse an Innovationen, sondern nur am Geld haben.