Rücktritt von Telekom-Chef Obermann: Gehen, wenn man am schönsten aussieht

dapdRené Obermann verlässt die Spitze der Telekom, bevor er seine vielen Versprechen eingelöst hat. Diese Kärrnerarbeit überlässt er lieber seinem Nachfolger. Ein ziemlich cleverer Schritt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-874169.html
  1. #10

    Die Sache mit den Hoffnungsträgern II

    Das ist die Neue Soziale Marktwirtschaft, die im Neuen Deutschland der Bundesrepublik der Fr. Dr. Angela Merkel mit dem Instrumentarium der Finanzspekulations- und Anlagenbetrugswirtschaft zu Gunsten der Neuen Elit(arier) die recht naive, gut- und wundergläubige Bevölkerung schließlich wohl auch noch um die letzten Ersparnisse bringen wird. Abschließend wird - wie 1945 - die bedingungslose Kapitulation erklärt, dem "Volk" eröffnet, dass die Stunde Null wieder für jeden in Deutschland lebenden Deppen und jede Deppin die Möglichkeit eröffnet, für eine Neue Zukunft im dann wieder Neuen Deutschland zu eröffnen.

    So funktionieren Finanzspekulations- und -anlagenbetrugswirtschaft.

    Aber das werden wir als Bevölkerung, als Volk und als Normalbürger wohl erst wieder raffen, wenn die Falle zugeschnappt ist.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    René Obermann verlässt die Spitze der Telekom, bevor er seine vielen Versprechen eingelöst hat. Diese Kärrnerarbeit überlässt er lieber seinem Nachfolger. Ein ziemlich cleverer Schritt.

    Rücktritt von Telekom-Chef Obermann: Gehen, wenn man gut aussieht - SPIEGEL ONLINE
  2. #11

    Ein Vorstand verlässt ein Unternehmen und hinterlässt ausnahmsweise keinen Scherbenhaufen (es darf an z.B. an ThysseKrupp erinnert werden). Vielmehr hat er einen Dinosaurier wieder zum laufen gebracht. Er möchte sich nun konkret fassbaren unternehmerischen Herausforderungen stellen. Der Deutsche Pseudowutbürger und die Journaille müssen etwas finden, was daran auszusetzen ist. Grauenhaft.
  3. #12

    Unsinnn

    Zitat von Privatier Beitrag anzeigen
    ...darf sicher sein, entfernt zu werden.
    Daß unserer teuersten Bundeskanzlerin aller Zeiten nicht der Weg offen steht, sich ein noch zahlungswilliger als die Deutschen Michel und Michelinchen die eigenen Europaphantasien unterstützendes Volk wählen zu können, ist bereits hart genug.MfG
    Was für ein Unsinn. Als ob man als Gegangener noch ein Jahr im Amt bliebe.

    René Obermann geht freiwillig und nicht wegen einer Dividendenkürzung, die durchaus Sinn macht, denn ohne die Breitbandinvestitionen rauscht der Kurs erst recht in den Keller. Außerdem hat Angela Merkel selbst versprochen, den Netzausbau auch in den schwächeren Regionen zu forcieren. Das Geld dafür hat die Bundesregierung der Telekom dank der Regulierungsbehörde selbst aus der Tasche gezogen. Solange die ganzen Billigheimer-Wettbewerber die Telekom investieren lassen, um dann selbst billig zu partizipieren, ist das Regulierung mit einem Makel. Das dürfte auch Frau Merkel erkannt haben.

    Unabhängig davon ist es merkwürdig, dass Medien sich entweder beschweren, jemand klebe zu lange an seinem Stuhl. Macht man das Gegenteil, ist es auch wieder verkehrt, siehe Ole van Beust oder jetzt René Obermann. Der Job zehrt einen doch auf und Herr Obermann hat´s finanziell gar nicht nötig gehabt, auch vorher nicht. Warum akzeptiert man nicht einfach, dass er die Freiheit hat, sich selbst für etwas anderes zu entscheiden. Man muss doch nicht mit preußischer Disziplin eines Tages im Dienste der Arbeit am Schreibtisch dahin scheiden.

    Vielleicht ist auch Frau Merkel selbst so schlau, nach ihrer Wiederwahl im kommenden Jahr während der kommenden Amtsperiode zurückzutreten ? Sie hat ja bei Birne mitgekriegt, wie man den richtigen Zeitpunkt verpassen kann. Und ganz ehrlich: 10 Jahre in dem Amt sind auch genug. Der amerikanische Präsident darf ja auch nur zweimal ran, aus gutem Grund.

    An den Autor des Artikels auch noch eine Frage: erwarten die SPON-Redakteure eigentlich von ihrem Chef, dass der bis zu seinem Ruhestand oder Tod dem Spiegel ewige Treue schwört ? Und erst geht, wenn alle Probleme gelöst sind (also nie) ?
  4. #13

    Clever

    Diese Strahlemannoffensive mit der Deponierung von Altlasten empfiehlt den Herrn eindeutig für höhere Aufgaben in der Politik. Dies ginge sich auch zeitlich sehr gut mit den im nächsten Jahr anstehenden Terminen sehr gut aus. Schon mal gut trainiert, dann eine Legislaturperiode angehängt und schon ist das perfekte Futtertrogpackage für ein sorgloses Restleben fertig. Noch nennt man das "clever", aber die Zeit reift heran, um den Massen die berechtigten Adrenalinschübe in die geballten Fäuste zu schicken.
  5. #14

    Von wegen

    Die T-Mobile-Katastrophe in USA geht hundertprozentig auf Obermann zurück. Man darf also davon ausgehen, dass ihm der Rücktritt nahe gelegt wurde. Es liegt nirgends an den Arbeitern, doch das deutsche Management erweist sich immer wieder als miserabel. Siehe gerade erst kürzlich wieder Deutsche Bank und Thyssen-Krupp.
  6. #15

    Die Telkom ist ein Dienstleister.....

    ....mit Beamtenhabitus. Wie diese Firma mit
    ihren Kunden umspringt ist wohl unter aller Sau.
    Das bisherige Überleben dieser Gesellschaft im Kommunikationsbereich gründet sich aus ihrer
    historischen Herkunft.....hoffentlich nicht mehr
    lange.....
  7. #16

    Andere Optionen

    Obermann hat es nicht nötig zu arbeiten und hatte es auch vor seinem Einstieg in den Vorstand nicht.

    Trotzdem hat er sich diese Mammutaufgabe mit guten Erfolgen hingegeben. Dass man dann irgendwann einfach verschlissen wird, ist eher normal - zumal, wenn man als relativ junger Mensch sich darin befindet.

    Es ist mir kaum vorstellbar, dass er länger von der Bühne der Wirtschaft verschwunden bleibt. Viel eher gehe ich davon aus, dass er tatsächlich bei einem Start-up einsteigt ode nochmal ins Ausland geht. Durch seinen Aufsichtsratsposten bei Eon und seiner Nähe zum Staat sind auch lukrative und reizvolle Jobs bei E-On, EnBW oder RWE denkbar.

    Denn eine Energieumstellung muss dort ja auch erstmal bewerkstelligt werden...
  8. #17

    Exklusiv

    Zitat von captain2309 Beitrag anzeigen
    Diese Strahlemannoffensive mit der Deponierung von Altlasten empfiehlt den Herrn eindeutig für höhere Aufgaben in der Politik. Dies ginge sich auch zeitlich sehr gut mit den im nächsten Jahr anstehenden Terminen sehr gut aus. Schon mal gut trainiert, dann eine Legislaturperiode angehängt und schon ist das perfekte Futtertrogpackage für ein sorgloses Restleben fertig. Noch nennt man das "clever", aber die Zeit reift heran, um den Massen die berechtigten Adrenalinschübe in die geballten Fäuste zu schicken.
    Die Meinung, dass René Obermann in die Politik wechselt, haben Sie exklusiv für sich. Sie wissen scheinbar nichts über ihn, sind sich aber für vorschnelle Urteile nicht zu schade.

    Das sorglose Restleben hatte er schon, bevor er bei Telekom einstieg. Wenn man denn die von Ihnen unterstellte schmierige Cleverness hätte, macht man es wie die ThyssenKrupp-Vorstände: Mist ohne Ende verzapfen und dann abkassieren. Wie erklären Sie denn, dass er aus dem laufenden Vertrag der Telekom vorzeitig ausscheiden möchte, wofür es dann keine Abfindungen gibt ?

    Herrn Obermann´s Telekom-Gehalt ist um ein Vielfaches höher als ein Politikersalär inkl. Pension. Ihre Spekulationen basieren folglich auf mangelhaften Rechenkünsten. Selten einen so unqualifizierten Beitrag gelesen.
  9. #18

    Die Rache des kleinen Mannes

    Es ist erstaunlich, was besagte Wutbürger nicht alles in den Rücktritt eines Vorstandsvorsitzenden hineininterpretieren können... Wenn ein unzufriedener Endverbraucher hier hanebüchene Verschwörungstheorien zum Besten gibt, weil er in einer Servicehotline länger als 5 Minuten warten musste, dann empfehle ich den Wechsel zu konkurrierenden Anbietern, denn die machen bestimmt alles besser. Ich für meinen Teil wünsche Herrn Obermann eine erfüllte Zukunft mit mehr Selbstbestimmung, in der er glücklich wird. Denn in der heutigen Management-Landschaft war und ist er sicherlich einer der Besseren. Uuuuuund es rollen garantiert noch Köpfe bei den Herren in Magenta, man möge wachen Auges sein ;-)
  10. #19

    Gurkentruppengeneral

    Unter der Obermann'schen Führungsriege ist die Unternehmenskultur der Telekom völlig vor die Hunde gegangen - allenthalben nur noch Kriecher und Karrieristen. Erfolg haben nur noch Intriganten, Blender und Blenderinnen, die genauso smart und wendig sind wie ihr oberster Chef. Das Ganze auf Kosten von zehntausenden mehr oder weniger klammheimlich entsorgter Mitarbeiter - nein, ich meine nicht die "Minderleister" und Blockierer, die kleben immer noch auf ihren Jobs - und auf Kosten der Kunden, die so etwas wie Service nach wie vor nicht erhalten. Der vielgelobte Herr Obermann hat schon bei T-Mobile gerne lau gebadet und hat dieses zugegeben intelligente System der Selbstvermarktung bei der Muttergesellschaft perfektioniert. Kompliment. Hoffentlich geht dieser Laden, der genauso wie der ganze Rest der TK-Branche permanent am Rande der Legalität agiert und seine Kunden gerne mit Kleingedrucktem über den Tisch zieht bald vor die Hunde - aber es ist ja immer noch genug Luft im System.