Nach Brand bei Finanzsenator: Berliner Abgeordnetenhaus warnt vorm Zündeln

dapdKurz vor Weihnachten sorgt der korrekte Umgang mit Feuer für Wirbel in der Berliner Landespolitik. Das Abgeordnetenhaus fürchtet nach den Flammen im Büro von Finanzsenator Ulrich Nußbaum akute Brandgefahr - die Parlamentarier dürfen Kerzen nur nach Genehmigung anzünden.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-874207.html
  1. #1

    optional

    Sind die Berliner Abgeordneten wirklich so rückständig, flammenlose Echtwachs- Kerzen nicht zu kennen? Die nicht mal Wärme, geschweige Brände erzeugen können, aber auch durch optisch flackerndem Docht, von üblichen Kerzen nicht unterscheiden.
  2. #2

    Politiker kommen auch mit ihrem angezündeten Büro klar.

    Nach bewährter Politikerart: 1. Ich war es nicht
    2. Ich wußte von nichts 3. Ich habe vergessen was da war 4. Meine Leute haben damit nichts zu tun. 5. Andere sind schuld 6. Mein Vorgehen war altenativlos... usw. usf. - dann noch eine Weisung des Justizsenators bei der Staatsanwaltschaft .... Friede Freude Eierkuchen zum frohen Fest der Steuerzahler übernimmts.
  3. #3

    er brennt halt an allen Ecken und ...

    Kanten. LOL Ich schmeiß mich weg!
    Aber jetzt in ernst.
    Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten, das totale Abbrennen des Arbeitsplatzes zu vermeiden.
    # Man kann einen Eimer Wasser neben den Schreibtisch stellen.
    Nützt nichts, wenn man bei der Kollegin nebenan herumflirtet.
    # Das gleiche gilt für Feuerlöscher und Pferdedecken.
    Achtung:
    Haarspray ist ungeeignet als Feuerlöscher!
    Rasierschaum geht schon eher.
    # Es soll neuerdings Rauchmelder geben. Falls man im Sitzen nicht bis an die Decke reicht, genügt es auch, diese unter dem Schreibtisch zu kleben. Schuhe anbehalten!
    # Falls es den betreffenden Beamte geling, nur einmal nachts Teleshopping zu sehen: man kann dort bezaubernde LED-Kerzen bestellen und jetzt kommt der Hammer: die flackern sogar!
    Man braucht überhaupt nicht zusätzlich Luftholen, um sie auszupusten! Und ... die haben eine eingebaute Zeitschaltuhr!
    Man kann so tun, als sei man noch im Büro!
    Ich finde das genial!
  4. #4

    "Heißer" Schredder?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz vor Weihnachten sorgt der korrekte Umgang mit Feuer für Wirbel in der Berliner Landespolitik. Das Abgeordnetenhaus fürchtet nach den Flammen im Büro von Finanzsenator Ulrich Nußbaum akute Brandgefahr - die Parlamentarier dürfen Kerzen nur nach Genehmigung anzünden.

    Berlin: Abgeordnetenhaus warnt vor widerrechtlichem Zündeln - SPIEGEL ONLINE
    Man möge es mir verzeihen, es ist auch nicht ganz ernst gemeint, aber mir fiel gerade ein:
    Hatte der VS vielleicht Akten zur Überstellung ans Landesarchiv bei Nußbaum zwischengelagert? Das wär ja ein blöder Zufall...
  5. #5

    Zündler in Berlin, wann brennt der Reichstag?

    Da war doch mal was in Berlin, was brannte. Man weiß bis heute nicht so genau, wer damals zündelte-außer die Justiz, die hat den Schuldigen schnell ausgemacht, abgeurteilt und gerichtet. War früher alles besser als heute? Bestimmt nicht. Nur hat man sich damals mehr Mühe gegeben die Lügen zu vertuschen. Das ist heute nicht mehr nötig.
  6. #6

    Zitat von messwert Beitrag anzeigen
    Sind die Berliner Abgeordneten wirklich so rückständig, flammenlose Echtwachs- Kerzen nicht zu kennen? Die nicht mal Wärme, geschweige Brände erzeugen können, aber auch durch optisch flackerndem Docht, von üblichen Kerzen nicht unterscheiden.
    Nubaum ist kein Abgeordneter, er wurde von ausseno geholt.
  7. #7

    Egal - erstmal rausschmeißen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz vor Weihnachten sorgt der korrekte Umgang mit Feuer für Wirbel in der Berliner Landespolitik. Das Abgeordnetenhaus fürchtet nach den Flammen im Büro von Finanzsenator Ulrich Nußbaum akute Brandgefahr - die Parlamentarier dürfen Kerzen nur nach Genehmigung anzünden.

    Berlin: Abgeordnetenhaus warnt vor widerrechtlichem Zündeln - SPIEGEL ONLINE
    Es handelt sich zumindest um einen grob fahrlässigen (wenn nicht sogar vorsätzlichen) Verstoß gegen einschlägige Brandschutzvorschriften der Berufsgenossenschaft - und das seitens einer Führungskraft, die schon kraft ihrer Aufgabe verpflichtet ist auf ihre Einhaltung zu achten.

    Dadurch wurde auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefährdet.

    Jeder Arbeitnehmer würde wegen so etwas gefeuert - spätestens, wenn die Fachkraft für Arbeitssicherheit das bemerkt und das Problem beim Chef vorträgt.

    Herr Nußbaum muss seinen Hut nehmen - noch vor Weihnachten.

    Solange auch Arbeitnehmer im gleichen Haus arbeiten, werden sich sogar Parlamentarier an die geltenden Vorschriften halten müssen. Ohne Zustimmung der Feuerwehr gibt es nunmal keine Ausnahmen von Brandschutzvorschriften - und die besagen klipp und klar, dass offenes Feuer durchgehend zu beuafsichtigen ist.

    Anzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung und voller Regress wegen des entstandenen Schadens gegen Herrn Nußbaum - Null Toleranz gegen Brandstifter im Dienst.

    Wo bleibt die Videoüberwachung der Büroräume von Amtsträgern, die derartige Gefahrenpotenziale darstellen?
  8. #8

    Quatsch.

    "Bei "Schäden, die durch widerrechtliche Inbrandsetzung von zu Dekorationszwecken vorgehaltenen Kerzen entstehen", heißt es weiter, liege die Haftung "in vollem Umfang bei der Nutzerin / dem Nutzer des Raumes, in dem sich die Kerze befindet"" - Das ist natürich Blödsinn: Die Haftung liegt beim Verursacher; das kann der jeweilige Raumnutzer sein, aber auch jemand anderes, der die Kerze entzündet hat. Auch die Verwaltung des Berliner Abgeordnetenhauses kann die Haftung nicht nach Gutdünken verteilen.
  9. #9

    Was soll das ganze?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz vor Weihnachten sorgt der korrekte Umgang mit Feuer für Wirbel in der Berliner Landespolitik. Das Abgeordnetenhaus fürchtet nach den Flammen im Büro von Finanzsenator Ulrich Nußbaum akute Brandgefahr - die Parlamentarier dürfen Kerzen nur nach Genehmigung anzünden.

    Berlin: Abgeordnetenhaus warnt vor widerrechtlichem Zündeln - SPIEGEL ONLINE
    Es gibt eine feste Vorgabe, offenes Feuer ist in den öffentlichen Gebäuden verboten. Der Büroinhaber ist haftbar zu machen. Basta.