Überprüfung von Autos: EU-Verkehrsminister stoppen jährliche Hauptuntersuchung

DPADeutschlands Autofahrern bleiben häufigere Hauptuntersuchungen erspart. Eine Mehrheit der Verkehrsminister der EU-Mitgliedstaaten sprach sich gegen den Vorschlag der Kommission aus, jährliche Prüfungen für ältere Autos einzuführen. Das teilte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer mit.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/u...-a-874173.html
  1. #20

    Zitat von brux Beitrag anzeigen
    Dummes Zeug. Es gibt sehr gute Gründe hier etwas zu tun.
    Jawohl, es gibt sehr gute Gründe hier etwas zu tun.
    Für die fürstlich entlohnte Tätigkeit der untersuchenden Ingenieure muß man sie auch haftbar machen können.
    Wie es bei jedem Handwerksbetrieb Usus ist.
    Solange dies gerichtlich unterbunden wird, sind kürzere Untersuchungsintervalle nur Eines: Schwachsinn.
  2. #21

    Zitat von Wilder Eber Beitrag anzeigen
    Habe nichts über Deutschland, aber für Europa gefunden:

    Bericht: Technische Mängel für 2.000 Verkehrstote verantwortlich

    2000 Verkehrstote in ganz Europa. Hat jemand Zahlen über nachgewiesene ärztliche Kunstfehler in Europa ?
    Die Studie sagt nicht viel aus, so lange sie ganz Europa über einen Kamm schert. Dass es in Ländern wie Rumänien oder Bulgarien öfter zu technisch bedingten Unfällen kommt ist schon klar, da fahren auch verrostete Klapperkisten herum, die froh sind, wenn die Bremsen an wenigstens zwei Rädern noch funktionieren.
  3. #22

    Zitat von spon-1190226205324 Beitrag anzeigen
    Es gibt aber auch Sparten, die nicht so erfrerut sind: nähmlich
    die Atowerkstätten, die TÜF-Prüfungen durchführen.
    Und vor allem die Autohersteller. Der TÜV bzw. das durchfallen bei der Hauptuntersuchung ist doch für viele Leute der Hauptgrund, sich ein neues Auto zuzulegen. Mit der geplanten Kürzung des Untersuchungsintervalles auf ein Jahr wären wohl deutlich mehr Autos auf dem Schrott gelandet und dementsprechend auch deutlich mehr Wagen verkauft worden. Die Trauer bei den Autoherstellern dürfte recht groß sein.
  4. #23

    Zitat von chilip Beitrag anzeigen
    Somit liegt man bei einem älteren Auto evtl. etwas über den deutschen TÜV-Kosten, hat aber alle 2 Jahre 4 mal sein Fahrzeug checken lassen und nicht nur einmal.
    Wer unbedingt sein Fahrzeug checken lassen möchte, kann ja auch gerne jede Woche zum TÜV fahren oder eine günstigere Variante bei einer Werkstatt wählen. Geschätzte 99% aller Fahrer fahren ja nicht zum TÜV, weil sie ihre Karre überprüft haben wollen, sondern weil die Gesetze sie dazu zwingen.

    Zitat von chilip Beitrag anzeigen
    Dass es in Neuseeland trotzdem relativ gesehen mehr Verkehrstote gibt als in Deutschland, hat vermutlich weniger mit dem Zustand der Fahrzeuge als vielmehr mit der quasi nicht vorhandenen Fahrausbildung zu tun...oder den vielen deutschen Touristen auf der falschen Strassenseite :)
    Das ist aber schon sehr schizophren : Die Autos alle sechs Monate zur Untersuchung zu zwingen, aber auf Führerscheine für die Fahrer verzichten.
  5. #24

    Guter Kompromiss

    Das Zwei-Jahres-Prüf-Intervall ist ein guter Kompromiss zwischen der Nutzung des Kfz als Viel- und als Wenigfahrer. An dieser Differenzierung mangelt es dem EU-Vorschlag und auch der Vorstellung mancher Foristen hier. Übrigens ist das auch ein Mangel beim Besteuerungsansatz von Diesel-Fahrzeugen.
  6. #25

    Zitat von Stefan_G Beitrag anzeigen
    Die Zahl ist solange sinnlos bis nicht zwischen kurzfristig entstandenen technischen Mängeln (spontanem Versagen eines Bauteils) und langfristig (bei einer TÜV-Untersuchung) erkennbaren Schäden unterschieden wird.
    Vollig richtig.

    Der TÜV SELBST schreibt ja sinngemäß in den Prüfbericht, dass die Beurteilung nur für den Tag der Prüfung gilt, und schon morgen ein Grund vorliegen mag, warum ein Fahrzeug evtl. wieder verkehrsunsicher sei.

    Nichtmal 5% der Unfälle gehen auf technisches Versagen zurück. Von denen, die auf technischem Versagen basieren, wird ein nicht geringer Teil auf Verschleiß seit der letzten Hauptuntersuchung oder auf ein spontanes Bauteilversagen zurückzuführen sein. Also auf eine Ursache, die der TÜV auch nicht hätte erkennen können.

    (Und ein Brüsseler TüV-Lobbyist könnte aus genau diesem Argument den Sinn herzuleiten versuchen, dass Autos täglich tüv-geprüft gehörten, um dieses auch noch abzusichern, auszuschließen.. ..)

    TüV, eine Mafia.

    Dieser EU-Kommissar gehörte in die Wüste geschossen. Typisches Beispiel für das dreiste, lobbyhörige Kleptokraten-Regime. Das stets unter dem Vorwande, etwas zum Bürger- und Verbraucherschutz zu tun, das Gegenteil veranstaltet, nämlich den Bürgern in die Taschen langt. Um etwas zu organisieren, das den Interessen der Konzerne entgegenkommt.

    Die EU-Kommissare gehörten vom EU-Parlament gewählt. Dem EU-Parlament (und nicht den Kommissariaten) stünde das Initiativrecht zur Gesetzgebung zu.

    Schluss mit dem Hinterzimmer-Gekungele der Regierungs-Chefs, wer nächster EU-Kommissar werden solle.

    Die heutige EU ist mit schweren Defiziten der demokratischen Legitimation geschlagen.

    Bei Fortbestand der Hinterzimmer-Deals habe ich auch keine Neigung, bei einer Europawahl mitzumachen. Bin denen schon von Anfang an ferngeblieben. Ich habe auch - angesichts der Machtversessenheit von Merkel und anderen - wenig Hoffnung, dass es durchschlagskräftige Initiativen in Luxemburg und Brüssel gäbe, dies zu ändern. Merkel, andere Regierungs-Chefs und die versammelte Bonzokratie der Kommissariate werden weiter das Spiel der Banken und Großindustrie spielen, zum Vorteil der Reichen. Die arbeitenden Menschen systematisch zu benachteiligen und auszuplündern.

    Insbesondere die Arbeitnehmer sind ja willfähige Opfer zum Ausgenommenwerden: sie benötigen oft ein Auto, um zur Arbeit zu kommen ("..Flexibilität.."), da in vielen Gegenden Europas der Öffentliche Verkehr nicht ausreichend funktioniert. Und können gegen ultra hohe Spritpreise, hohe Steuern etc. pp. momentan gar nichts machen. Welches Interesse sollte auch die Bonzokratie für die Reichen haben, an diesem kommoden Zustand etwas ändern zu wollen..

    "Würden Wahlen etwas ändern können, wären sie schon längst verboten."

    Bevor nicht die (hiezulande mit Fußball, TV und Talkshows ruhiggestellten) Bürger zu Hunderttausenden oder Millionen auf die Straßen gehen, wird sich an all dem NICHTS ändern.

    Da kann sich der Bürger auch eine Beteiligung an EU-Wahlen ersparen: nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.
  7. #26

    optional

    Nur 2% der unfälle geht auf Technisches Versagen zurück und diese Esel in der EU vergammeln ihre Zeit mit so einem Abzocke Schwachsinn.
    Weg mit der EU die braucht keiner...
  8. #27

    Tuv mal anders

    Wohne in einem 3.Welt Land (Karibik), "Inspection" ist jaehrlich, aber nicht vergleichbar. Solange das Gefaehert noch rollt bekommt es das ok. Bremspruefstand gibt es nicht/durchgerostete Karosserie = Nebensache/Kratzer in der Windschutzscheibe =Nebensache/kaputte Scheinwerfer=Nebensache.Reifenprofil =Nebensache. Alles in allem mehr eine Zusastzeinnahme fuer die Werkstatt.
    Vielleicht sollte der Deutsche TUV sich "hier" schulen lassen damit die Autofahrer die Frust und von unnoetigen Kosten verschont blieben.