Überprüfung von Autos: EU-Verkehrsminister stoppen jährliche Hauptuntersuchung

DPADeutschlands Autofahrern bleiben häufigere Hauptuntersuchungen erspart. Eine Mehrheit der Verkehrsminister der EU-Mitgliedstaaten sprach sich gegen den Vorschlag der Kommission aus, jährliche Prüfungen für ältere Autos einzuführen. Das teilte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer mit.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/u...-a-874173.html
  1. #1

    Wieder ein Beispiel

    Wieder ein Beispiel für die sinnlose Regelungswut der EU-Bürokratie. Was macht eigentlich der Mr. Stoiber? Nur Spesen?? Die nächste Europawahl ist für mich ein No-go! Aber das stört die Sesselfurzer in Brüssel und Strassburg ja nicht. Das ist der eigentliche Skandal!
  2. #2

    Fristen in der ganzen EU?

    Laut diesem Gesetz sollen nun diese Fristen fuer ganz Europa gelten. Bisher muss ein Fahrzeug in Portugal ab der Erstzulassung nach acht Jahren jaehrlich zur Inspektion. Wird sich dies nun in eine zwei Jahresfrist fuer Portugal auch aendern? Oder kocht jedes Land der EU in dieser Frage weiterhin sein eigenes Sueppchen?
  3. #3

    Bürokratie Union

    Zitat von adam68161 Beitrag anzeigen
    Wieder ein Beispiel für die sinnlose Regelungswut der EU-Bürokratie. Was macht eigentlich der Mr. Stoiber? Nur Spesen?? Die nächste Europawahl ist für mich ein No-go! Aber das stört die Sesselfurzer in Brüssel und Strassburg ja nicht. Das ist der eigentliche Skandal!
    Wenn es stimmt, dass Ramsauer auch nur einen winzigen Betrag dazu geleistet hat, diesen sinnfreien EU-Schwachsinn zu verhindern dann passiert das was ich kaum noch für denkbar gehalten habe: Ein Lob von meiner Seite an Ramsauer !!

    Was EU Wahl betrifft schliesse ich mich Ihrem No-Go an.
  4. #4

    Wieder ein Beispiel

    Zitat von adam68161 Beitrag anzeigen
    Wieder ein Beispiel für die sinnlose Regelungswut der EU-Bürokratie. Was macht eigentlich der Mr. Stoiber? Nur Spesen?? Die nächste Europawahl ist für mich ein No-go! Aber das stört die Sesselfurzer in Brüssel und Strassburg ja nicht. Das ist der eigentliche Skandal!
  5. #5

    EU-Bürokratie

    Zitat von adam68161 Beitrag anzeigen
    Wieder ein Beispiel für die sinnlose Regelungswut der EU-Bürokratie. Was macht eigentlich der Mr. Stoiber? Nur Spesen?? Die nächste Europawahl ist für mich ein No-go! Aber das stört die Sesselfurzer in Brüssel und Strassburg ja nicht. Das ist der eigentliche Skandal!
    Ich würde es nicht so grass beurteilen, denn es bleibt ja Gott sei Dank bei der jetzigen Regelung, und auch nicht alles, was in Brüssel beschlossen wird, ist bedenklich. Portugal und andere Länder, die wesentlich längere TÜV-Interwalle haben, freuen sich über diese Regelung. Es gibt aber auch Sparten, die nicht so erfrerut sind: nähmlich
    die Atowerkstätten, die TÜF-Prüfungen durchführen.
  6. #6

    Zitat von adam68161 Beitrag anzeigen
    Die nächste Europawahl ist für mich ein No-go!
    Und genau das ist das Hauptproblem in Europa, weil mit dieser Haltung das Europäische Parlament geschwächt und die Europäische Kommission gestärkt wird, die von den Regierungen bestimmt und nicht direkt von den Bürgern gewählt wird. Und die Regelungswut, die Sie in Brüssel ausmachen, kommt vor allem von der Europäischen Kommission.

    Es wäre besser, Sie würden zur Europawahl gehen und mit einer hohen Wahlbeteiligung dafür sorgen, dass die Kommission besser kontrolliert wird als jetzt.
  7. #7

    optional

    Ich sach mal: schlimm genug, daß uns der TÜV auf der Nase rumtanzt. Da hätte das Generve aus Brüssel noch gefehlt.
  8. #8

    TÜV alle 6 Monate...

    gibt es z.B. in Neuseeland für alle Fahrzeuge älter als 6 Jahre, und jährlichen "TÜV" für alle Fahrzeuge jüngeren Datums.

    Der Untersuchungsumfang umfasst dabei Reifen, Bremsen, Beleuchtung, Scheiben (inkl. Scheibenwaschanlage und Scheibenwischer), Türen, Sicherheitsgurte und Schnallen, Airbags, Tachometer, Lenkung und Fahrwerk, Auspuff und das Kraftstoffsystem.
    Das Ganze kostet umgerechnet ca. 20 Euro - falls alles i.O. ist.

    Somit liegt man bei einem älteren Auto evtl. etwas über den deutschen TÜV-Kosten, hat aber alle 2 Jahre 4 mal sein Fahrzeug checken lassen und nicht nur einmal.

    Dass es in Neuseeland trotzdem relativ gesehen mehr Verkehrstote gibt als in Deutschland, hat vermutlich weniger mit dem Zustand der Fahrzeuge als vielmehr mit der quasi nicht vorhandenen Fahrausbildung zu tun...oder den vielen deutschen Touristen auf der falschen Strassenseite :)

    Interessant fände ich, ob es Untersuchungen dazu gibt, wieviele der ca. 4000 Verkehrstoten in Deutschland eindeutig auf technische Mängel an den beteiligten Fahrzeugen zurückgeführt werden können. Hat jemand im Forum Zahlen dazu?
  9. #9

    Klar, lieber Tote als Inspektionen

    Wär wäre da schon dagegen. Bestimmt nur ein EU-Kommissar...