Regionalstudie: Berlin und Ruhrpott werden zu Armutshochburgen

dapdIn Deutschlands Regionen steigt die Armut zum Teil dramatisch - das zeigt eine neue Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Längst sind nicht mehr nur die ostdeutschen Bundesländer betroffen. Das Ruhrgebiet gehört zusammen mit Berlin zu den "Problemregionen Nummer eins".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-874099.html
  1. #1

    optional

    Aber laut FDP etc gibt es doch keine Armut?
    zumindest keine relevant für die entsprechenden Parteien.
  2. #2

    60 Prozent

    Ob 60% des durchschnittlichen Einkommens eine sinnvolle Grenze sind? Wie hoch ist denn dieser Wert?
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Deutschlands Regionen steigt die Armut zum Teil dramatisch - das zeigt eine neue Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Längst sind nicht mehr nur die ostdeutschen Bundesländer betroffen. Das Ruhrgebiet gehört zusammen mit Berlin zu den "Problemregionen Nummer eins".

    Armutsgefährdung in Berlin und dem Ruhrgebiet steigt dramatisch - SPIEGEL ONLINE
    Ich begreife nicht dieses ewige Rumgejammere. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und kann mit der richtigen Einstellung auch der Armut entrinnen. Arbeiten und nicht Weinen.....*Zynismus aus*
  4. #4

    Selber Schuld, Deutschland

    In anderen Bananenrepubliken gehen die Menschen auf die Strasse, um gegen unfähige Regierungen zu kämpfen.
  5. #5

    Wowereit ist Nummer eins!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Deutschlands Regionen steigt die Armut zum Teil dramatisch - das zeigt eine neue Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Längst sind nicht mehr nur die ostdeutschen Bundesländer betroffen. Das Ruhrgebiet gehört zusammen mit Berlin zu den "Problemregionen Nummer eins".
    Verdammt sexy, Klaus. Kannst stolz auf dich sein!
  6. #6

    das ....

    "Wir haben das Geld", sagte Schneider, und verwies auf rund 4,8 Billionen Euro, die auf den Konten deutscher Privathaushalte".

    Ein nicht unerheblicher Teil der Besitzer dieser Privatkonten hat sich das durch harte Arbeit erworben, zum Teil auch unter widrigsten Bedingungen. Man sollte hier doch ganz klar unterscheiden zwischen Erben mit entsprechenden Beträgen auf den Konten, sowie Leute reicher Eltern, bevor man auf eben diese Konten verweist.
  7. #7

    Was läuft im Ruhrpott falsch?

    All die Subventionsmilliarden für Kohle, für Stahl. Trotzdem ist dort nichts Neues entstanden.
    Warum haben andere Regionen wie Bayern es geschafft von einem Agrarstaat zu einem Industriestaat zu werden?
    Warum wird aus dem Ruhport eine INdustriebrache?
    Eigentlich hätte der Ruhrpot die Nase vorn haben müssen. Man hatte ja ewig viel Geld - wo ist es geblieben?
  8. #8

    Die Armut sei politisch gewollt,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Deutschlands Regionen steigt die Armut zum Teil dramatisch - das zeigt eine neue Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Längst sind nicht mehr nur die ostdeutschen Bundesländer betroffen. Das Ruhrgebiet gehört zusammen mit Berlin zu den "Problemregionen Nummer eins".

    Armutsgefährdung in Berlin und dem Ruhrgebiet steigt dramatisch - SPIEGEL ONLINE
    meinte die Vize-Chefin der deutschen Armutskonferenz.
    Ich kann ihr, ob dieser treffenden Aussage nur beipflichten!
    Wenn die neoliberalen Blockparteien es anders wollten, würde es auch anders sein!
    Wo bittere Armut herrscht, gibt es andererseits auch unermeßlichen Reichtum.
    Und mit diesem haben sich die Blockparteien zu Lasten des Restes der Bevölkerung verbündet.
  9. #9

    Die ewige Frage: was ist Armut?

    Was ist Armut? Als Student musste ich mit 400 DM im Monat auskommen (die Preise waren auch deutlich niedriger!) und fühlte mich nicht arm. Ich war jung, ungebunden, die Zukunft las vor mir. Auch Michael Ballack (bitte nach "Ballack und Tagessätze googeln") gilt zwar als Erwerbsloser als bettelarm, aber das ist er doch eigentlich nicht. Dass diese 60%-Definition vorsichtig gesagt diskussionsbedürftig ist, dürfdte hinreichend bekannt sein. Also muss die Frage erst mal kommen: stimmt das alles, was in den Zahlen steht? Und diese Frage überdeckt Weiteres, z.B. ob jemand der von Sozialhilfe lebt nur deshalb nicht "arm" ist nur weil die Sozialhilfe erhöht wird. Oder ob man 18-jährig gleich an Sozialhilfe verweisen soll.