Rezepte von Jamie Oliver und Co.: Ungesünder als Fertigmahlzeiten

AP100 Kochrezepte von Starköchen vs. 100 Fertiggerichte - eigentlich sollte ein derartiger Vergleich eindeutig ausgehen. Doch das Ergebnis einer Untersuchung von britischen Forschern überrascht: Feinschmecker-Rezepte der Küchenmeister sind ungesünder als Mahlzeiten aus dem Supermarktregal.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-873759.html
  1. #1

    Das zentrale Kriterium

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    100 Kochrezepte von Starköchen vs. 100 Fertiggerichte - eigentlich sollte ein derartiger Vergleich eindeutig ausgehen. Doch das Ergebnis einer Untersuchung von britischen Forschern überrascht: Feinschmecker-Rezepte der Küchenmeister sind ungesünder als Mahlzeiten aus dem Supermarktregal.

    Rezepte von Jamie Oliver und Co.: Ungesünder als Fertigmahlzeiten - SPIEGEL ONLINE
    ist für mich aber wie es schmeckt.
    Und weil fertigmahlzeiten eben sio schmecken wie sie schmecken, kaufe ich sie nicht. Di ganzen tollen inhalstangaben sind mir hingegen herzlich egal.
  2. #2

    abgerechnet wird immer zum Schluß

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Allerdings gehe es bei den Starköchen vor allem um den Genuss, sagt Antje Gahl, Pressesprecherin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). "Die Gerichte sollen nicht nur gut schmecken. Sie sollen famos schmecken, die sollen abheben."
    Das ist der alles entscheidende Satz.
    Fertigfutter kann geschmacklich nicht mit den Starköchen mithalten. Ich persönlich esse aber auch mit Genuss.

    Außerdem kocht wohl niemand täglich irgendetwas aus diesen Kochbüchern der Starköche, aber man isst fast täglich irgendwelches Fertigfutter, sei es selbst aufgewärmt oder in einer Kantine/Imbiss etc.

    So gesehen ist das "ungesünder" der guten Küche nur relativ; wer nur mal am Wochenende gut kocht, sonst aber Kantinenessen zu sich nimmt, liegt im Schnitt gesundheitlich immer noch gut da - abgerechnet wird immer zum Schluß
  3. #3

    Wenn ich was Tolles kochen will, ist Gesundheit doch letzte Priorität !

    Es soll schmecken und - natürlich sich abheben vom täglichen Einerlei. Die Kocherei von etwas Besonderem dauert Stunden und was besser schmeckt, ist i.d.R. fetter, süßer - ungesünder ;o) Wenn ich in ein gutes Restaurant gehe, dann sind mir die Kalorien auch egal - die sind ebenso hoch, wie der Preis. Einzig die Menge der Portion nimmt exorbitant zum Preisanstieg ab. Also je teurer man ißt, je weniger ißt man - hat auch was Gutes !
  4. #4

    Quark

    Mal wieder eine fragwürdige Studie. Die Zubereitung von frischem Essen kostet so viele Kalorien, dass ein vermeintlicher Vorteil von Fertiggerichten locker platt gemacht wird.
  5. #5

    Mal wieder missverständlich formuliert...

    Nur beim Salz hatten die Fertigmahlzeiten die Nase vorn. Sie kamen auf bis zu 800 Milligramm pro Packung, die Rezepte auf 658, obwohl sich die Lebensmittelindustrie damit rühmt, den Salzgehalt ihrer Produkte zu reduzieren
    Mit "die Nase vorn haben" ist doch wohl umgangsprachlich "einen Vorteil haben" gemeint – der Autor bezieht sich jedoch auf den eher ungesunden Salzgehaltwert.

    Ja, dieser ist bei den Fertiggerichten höher, aber nein, dies ist schlechter für den Konsumenten; konsequenterweise hätte der Autor schreiben sollen, dass die Rezepte beim Salzgehalt die Nase vorn hätten.

    So könnte der fälschliche Eindruck entstehen, dass die Fertiggerichte sogar oder nur beim Salzgehalt einen Vorteil hätten.

    Hoffentlich nur ein Versehen und keine böse Absicht ;-)
  6. #6

    Bitte ein wenig mehr Aufmerksamkeit

    Zentraler Punkt, z.B. der USA-Show von Jamie Oliver war die Abwendung von "processed foods" in Schulen, Ernährungsschulung und Beschäftigung mit dem Gut "Lebensmittel" an sich. Hier ging es um Aufklärung,nicht ob im Einzelnen die Sahnesoße bei Oliver schlechter ist als bei XYZ Supermarktessen. Wie ebenfalsl erwähnt, ist die Reduzierung auf Kalorien und wenige einzelne Bestandteile ebenfalls zu kurz gedacht. 1000 selbstgekochte Kalorien lassen mich glücklich und satt zurück, ohne eine Batterie Zusatzstoffe aufgenommen zu haben, die selbe Kalorienanzahl aus Tiefkühlhamburgern kann dies mit Sicherheit nicht. Ob da jetzt zufällig der gleiche Fettanteil vorliegt oder nicht.
  7. #7

    Macht doch nicht alles zu einem Dogma

    Mein Doc hat schon immer gesagt, esst alles, die ganze Breite an Lebensmitteln - ABER nicht zuviel.
    Und wer das macht, hat keinen Mangel an Mineralien, Vitaminen und wird nicht dick.
    Einfach, nicht?
  8. #8

    unseriös weil reißerische Aufmachung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Feinschmecker-Rezepte der Küchenmeister sind ungesünder als Mahlzeiten aus dem Supermarktregal.
    Obwohl erwähnt wird, dass die Studienautoren ausdrücklich eben nicht darüber urteilen, wie gesund oder ungesund die Gerichte sind, weil sie eine ganze Reihe von Aspekten gar nicht betrachtet haben, schreiben Sie schon in der Überschrift, dann im ersten Absatz und auch im einleitenden Thread hier im Forum, die Rezepte seien ungesünder als manch ein Fertiggericht.

    Das ist unseriöser Journalismus.
  9. #9

    nur eins verrät uns das nicht

    Fertiggerichte machen oft nicht satt, oder nur kurzzeitig satt. Ausserdem schlingt man sie nur schnell herunter weil genießen kann man das Zeug sowieso nicht.
    Bei selbstgekochten kann man aber auch schon bei einer kleinen Portion ein Satt Gefühl haben. Ausserdem ist man hier mit Genuß.
    Mir kommt es fast so vor als würde Fertignahrungsindustrie hier solche Studien in Auftrag geben und anhand von reinen Zahlenspielereien ihren Mist attraktiv/gesund zu reden.