Umstrittene Freiwilligen-Seminare: Der Knackpunkt bei Ramsauers Reform

dapdDie Punktereform kennt kein Mitleid mit Sündern: Der Abbau von Punkten durch die freiwillige Teilnahme an Seminaren soll künftig nicht mehr möglich sein. Die Neuregelung birgt Zündstoff - obwohl vieles dafür spricht, die Möglichkeit zum Freikaufen endlich zu streichen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/p...-a-873442.html
  1. #100

    Zitat von ratschbumm Beitrag anzeigen
    wer keine Punkte mehr abbauen kann, landet schneller in der MPU.
    Die aber ist eine Lizenz zum Gelddrucken:

    Die meist als freelancer arbeitenden Psychologen bekommen vom TÜV für jedes Gutachten ca. 70 - 100 Euro. Der TÜV stellt aber zwischen 500 - 1500 Euro in Rechnung.
    So macht man das und Ramsauer ist der beste Lobbyist des TÜV.
    Dampfkesselprüfgesellschaft, viel Wind um nichts.
    Kenne ich ein gutes Mittel, dies zu boykottieren: Verantwortungsvolles Fahren. Verhindert Punkte und damit auch die MPU!
  2. #101

    Zitat von west120 Beitrag anzeigen
    Ramsauer gibt sich alle Mühe so viele FS in möglichst kurzer Zeit einzuziehen.
    Man muss auch bedenken, die Fristen werden länger wo die Punkte stehen bleiben. 2,5 statt 2 Jahren für die "normalen" Delikte und das geht dann bis hin zu 10 Jahren. Bisher bleiben im Normalfall max. 5 Jahre die Punkte stehen. (10 Jahre gibt es bisher auch aber nur im Extremfall, nach der Reform wird es der Normalfall.)
    Nun aber bleiben die 3Punkte-Delikte generell 10 Jahre stehen!!!!!!!!!!!!
    Und 10 jahre sind schon eine Hausnummer.
    Nur bedingt. Bisher verfielen Punkte x Jahre nach dem letzten Delikt. Jetzt verfällt jedes Delikt für sich. Klar das man dann die Zeiten hochsetzen muss, sonst interessiert es doch keinen.

    Und Tacho 53 in ner 50er Zone ist ein Gerücht. MWn gibt es noch keinen Blitzer mit unter 3kmh Karenz, dazu Tachokarenz von >3kmh macht schonmal min 59kmh gefahren (nach Tacho), wenn einem 53 berechnet werden.
  3. #102

    Zitat von Peter Werner Beitrag anzeigen
    Niemand ist Perfekt, jeder macht Fehler. Ganz ohne "Rowdytum". Da wird ein Stoppschild übersehen, eine Geschwindigkeitsbegrenzung oder ein sonstiger Hinweis.
    100% "richtiges" und "aufmerksames" Handeln gibt es nicht, kann es nicht geben. Auch bei Besten Willen nicht.
    Vielfahrer (i.d.R.: beruflich bedingt) würden durch eine Verschärfung der Punkteregelung dramatisch benachteiligt.
    Es ist einfach eine Frage der Mathematik / der Statistik, dass jeder Autofahrer Fehler begeht. Je mehr Kilometer, desto mehr Fehler. Einfach, weil es einen "perfekten" Fahrer nicht gibt.
    Würden Sie mich bei ca. 55Tkm pro Jahr als Vielfahrer bezeichnen? Und ich habe auch keine Punkte.
    Klar gibt es kein perfektes fahren, es passieren Fehler. Wenn man jedoch ein wenig umsichtig und verantwortungsvoll fährt, kommt selbst bei den Fehlern üblicherweise nur Geldstrafe raus und auch das selten. Und sollte dann in 10 Jahren doch einmal ne Punktestrafe sein... fällt nicht auf, egal ob altes oder neues System.

    Wirklich Punktesammeln kann man eigentlich nur mit streng assozialem Fahrverhalten. Ich kenne Leute, die an die Grenze und auch drüber hinausgekommen sind. Mit keinem von denen möchte ich mitfahren, weil mir mein Leben dafür zu wertvoll ist. Lieber laufe ich, ist sicherer.
  4. #103

    Absurd

    wenn wirklich "zu schnelles Fahren" der Grund für die meisten tödlichen Unfälle ist, dann kann die einzige richtige Reaktion die Einführung eines rigiden Tempolimits und flächendeckende Radarfallen sein.
    Sch... auf die Punkte, davon wird kein Unfalltoter wieder lebendig.
  5. #104

    ausserdem...

    sollte man nicht vergessen, über WEN man hier so redet. Mein Vater hat in fast 60 Jahren Autofahren nicht einen Punkt zu verzeichnen gehabt, mein Bruder und meine Schwester fahren jeweils seit 30 bzw. 40 Jahren Auto, ich selt 25 Jahren - keiner hat jemals einen Punkt kassiert....
  6. #105

    optional

    @marioff
    göttlich, was Sie da so zum Besten geben. Selten so gelacht.
    Leute wie Sie braucht das Land, denn Sie füllen mit ihrem Verhalten freiwillig die kommunalen Kassen und entlasten so andere Bürger vor Gebühren- und Steuererhöhungen.
    Bitte so weitermachen.
  7. #106

    Zitat von Onkel Uwe Beitrag anzeigen
    Nur bedingt. Bisher verfielen Punkte x Jahre nach dem letzten Delikt. Jetzt verfällt jedes Delikt für sich. Klar das man dann die Zeiten hochsetzen muss, sonst interessiert es doch keinen.

    Und Tacho 53 in ner 50er Zone ist ein Gerücht. MWn gibt es noch keinen Blitzer mit unter 3kmh Karenz, dazu Tachokarenz von >3kmh macht schonmal min 59kmh gefahren (nach Tacho), wenn einem 53 berechnet werden.
    Sie werfen hier nicht wirklich vor, dass jemand 59 nach Tacho fährt, obwohl sie selber einräumen, dass es tatsächlich aufgrund der Toleranz nur 56 sind, oder?
    Eine Geschwindigkeitsbegrenzung bezieht sich ja auf die tatsächliche Geschwindigkeit und nicht auf das, was der Tacho anzeigt.
  8. #107

    Regeln

    sind dazu da um eingehalten zu werden.
    und wer sich daran hält, der wird niemals auch nur einen punkt in flensburg kassieren.
    so einfach ist das, wer hier meckert scheint ein problem mit der einhaltung von regeln zu haben ;-)
  9. #108

    Zitat von Epaminaidos Beitrag anzeigen
    Sie werfen hier nicht wirklich vor, dass jemand 59 nach Tacho fährt, obwohl sie selber einräumen, dass es tatsächlich aufgrund der Toleranz nur 56 sind, oder?
    Eine Geschwindigkeitsbegrenzung bezieht sich ja auf die tatsächliche Geschwindigkeit und nicht auf das, was der Tacho anzeigt.
    Ich werfe es nicht vor, ich stelle nur fest, dass es eine Geschwindigkeitsübertretung ist. Und es wird ja nach tatsächlicher Übertretung geahndet, nicht nach Tacho.

    Bei 59 wird auch niemand in ner 50er Zone nen Punkt erhalten, sofern er nicht andere direkt dabei gefährdet, sind wir uns so weit einig? Ist also innerhalb dieser Thematik irrelevant, oder?
  10. #109

    Zitat von Zeugma Beitrag anzeigen
    1. Nein, ich bin nicht aggressiv. Netter Trollversuch.

    2. Wer sich mal ein Pünktchen "einfängt", dem wird doch nicht gleich der Schein entzogen! Aber wer viele sammelt, der gehört nicht ans Steuer. Punkt. Das gilt erst recht für Vielfahrer, denn diese gefährden andere durch ihre hohen KM ja noch mehr. Für diese Ausnahmen oder besondere Nachsicht zu fordern, ist sowas von schräg.
    Nachdenken hätte auch geholfen. Warum gefährden Vielfahrer mehr? Absolut vielleicht - ja aber relativ keines Falls - Vielfahrer werden pro 100.000 km weniger Unfälle aufweisen als ein ungeübter Fahrer, der ab und an mal die Autobahn benutzt.