Gemeinsames Buch: Genschers Ritterschlag für Lindner

DPADer Alte und der Junge: Hans-Dietrich Genscher und Christian Lindner arbeiten an einem gemeinsamen Buch. Es erscheint vor dem nächsten Bundesparteitag, auf dem eine neue Spitze gewählt wird. Seit längerem macht der FDP-Ehrenvorsitzende klar, dass er den Jungpolitiker dabei ganz weit vorne sieht.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-873858.html
  1. #1

    Nachgemacht

    Helmut Schmidt und Peer Steinbrück halt nachgemacht. Sollte ein Schachbrett auf der Titelseite erscheinen, bitte darauf achten, dass es richtig herum steht!
  2. #2

    Na ja !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Alte und der Junge: Hans-Dietrich Genscher und Christian Lindner arbeiten an einem gemeinsamen Buch. Es erscheint vor dem nächsten Bundesparteitag, auf dem eine neue Spitze gewählt wird. Seit längerem macht der FDP-Ehrenvorsitzende klar, dass er den Jungpolitiker dabei ganz weit vorne sieht.

    Genscher und Lindner arbeiten an einem gemeinsamen Buch - SPIEGEL ONLINE
    So lange die FDP noch im Gespräch ist, kann es ja nicht schaden wieder mal ein Buch zu schreiben. Wen interessiert das schon. Genscher kanns ja nicht schaden und Lindner wird es kaum was nützen. Eine Revolution ist ja von der Seite nicht zu erwarten.
  3. #3

    wofür steht Lindner?

    Ich kann mit Lindner politisch nichts verbinden. Er ist jung und kann frei reden, aber sonst?
  4. #4

    Strippenzieher am Werk !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Alte und der Junge: Hans-Dietrich Genscher und Christian Lindner arbeiten an einem gemeinsamen Buch. Es erscheint vor dem nächsten Bundesparteitag, auf dem eine neue Spitze gewählt wird. Seit längerem macht der FDP-Ehrenvorsitzende klar, dass er den Jungpolitiker dabei ganz weit vorne sieht.

    Genscher und Lindner arbeiten an einem gemeinsamen Buch - SPIEGEL ONLINE
    Damit dürfte das Ende von Philip Rösler beschlossene Sache sein !.
  5. #5

    Altlast...

    ...wie lange muß man diesen Wendehals noch ertragen ? Seine Zeit ist doch schon lange überholt. Bewälltigung von aktuellen Themen ist angesagt. Schade um die Bäume die gefällt werden müssen für das Buchpapier und das benötigte Druckergift. Soll doch dieser Mensch mit 85 Jahren (Altersstarrsinn und Demenz noch nicht unterstellt )seinen Ruhestand genießen, aber nicht mehr zu politischen Gegebenheiten tätig werden. Auch nicht mehr die alten Seilschaften bemühen.Es sei denn, er schmeißt weiterhin Nebelkerzen.
  6. #6

    Die Steuerpolitik von Rot/Grün hilft der FDP

    Sicher werden sich jetzt auch die ersten gutverdienenden SPD Wähler gefragt haben, wie tief ihnen Rot-Grün in die Tasche greifen wird um dann vermeintlich alle gesellschaftlichen Probleme mit der Wohltats-Gießkanne zu lösen. Unter guter Führung könnte die FDP erneut ein Signal gegen die staatliche Verprassung von Steuergeldern und für den Leistungswillen der Arbeitnehmer setzen.
  7. #7

    Rösler und die FDP

    Der Ritter von der traurigen Gestalt und Rosinante. Und damit ist keinesfalls das Niedersachsen-Ross gemeint. Grüetzi. F.
  8. #8

    Genscher und moralische Autoritaet

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Alte und der Junge: Hans-Dietrich Genscher und Christian Lindner arbeiten an einem gemeinsamen Buch. Es erscheint vor dem nächsten Bundesparteitag, auf dem eine neue Spitze gewählt wird. Seit längerem macht der FDP-Ehrenvorsitzende klar, dass er den Jungpolitiker dabei ganz weit vorne sieht.

    Genscher und Lindner arbeiten an einem gemeinsamen Buch - SPIEGEL ONLINE
    so was zu lesen tut schon weh. Genscher der ueble Taktiker, dem wir Kohl zu verdanken haben, der im ehemaligen Ex-Jugoslawien Konflikt grobe Fehler machte, die mit viel Blut bezahlt wurden. Nein dieser Mann mag alles besitzen, aber moralisch Autoritaet besitzt er nicht. Er war es der uns wie kein Zweiter, den unertraeglichen Westerwelle als Heilsbringer andiente, der keine Peinlichkeit bis zur spaetroemischen Dekadenz ausliess und als Aussenminister ein Witz ist.

    Herr Genscher und mit ihm sein Laden sollten endlich zur Kenntniss nehmen das sie sich zu Tode taktiert haben und damit zum Kluebchen einiger asozialer Zocker verkommen sind. Herr Lindner sollte es besser nochmal, aber diesmal ohne oeffentliche Gelder, in der freien Wirtschaft versuchen. Nein Herr Genscher, Sie verkaufen uns nicht schon wieder einen Blender!
  9. #9

    liberales Denken in der Politik wird gebraucht

    Die zwei Probleme der FDP sind, dass sie sich zum Einen zu sehr auf die Güllners dieser Welt verlässt. Irgendwelche obskuren Telefonumfragen, die werktags zwischen 10:00 und 12:00 wenig Entscheidungsträger antreffen und von Herrn Güllner erst interpretiert werden müssen, sind kein guter Kompass.

    Zum Anderen waren die Wähler 2009 das konzeptlose Rumwurschteln und die Kumpanei der großen Koalition herzlich leid. Das hohe zweistellige Wahlergebnis der FDP – bisweilen nahe 20% - bedingt durch viele Frustrierte der großen Volksparteien - ließ viele von einer kleinen Volkspartei träumen. Das ist die FDP sicher nicht.

    Aber sie war bisher ein gutes Korrektiv, das in den meisten Fällen – Ausnahmen bestätigen die Regel – ein gerüttelt Maß an liberaler Vernunft und gesundem Menschenverstand in die Koalitionen gebracht hat. Auch auf Landesebene.

    Der liberale Konsens war zwar immer mit „Köpfen“ verbunden – aber mit den Freiburger Thesen hatten sie auch ein brauchbares Programm. Ich hoffe sie finden den Kompass und bauen die Köpfe dazu auf. Denn dass ein liberales Korrektiv gebraucht wird, daran besteht kein Zweifel.

    Wenn es der alten Garde um Genscher gelingt, den Prozess in Gang zu setzen, gut. Aber auch Helmut Schmidt musste feststellen, dass die Welt sich dramatisch geändert hat.