US-Waffenrecht: Obama drängt auf schärfere Gesetze

AP"Worte müssen zu Taten führen": In der Debatte um Waffengebrauch macht der US-Präsident jetzt Ernst: Obama setzte eine Taskforce ein, die bereits im Januar Vorschläge für schärfere Gesetze vorlegen soll. Vor allem dem freien Verkauf von Waffen auf Messen soll ein Riegel vorgeschoben werden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-873949.html
  1. #1

    Verbot bringt nichts mehr.

    Egal, um was es geht: Wenn man ein Gerät verbietet, das jahrzehntelang legal erhältlich war, bringt ein Verbot nichts. Dieses Gerät ist millionenfach legal erworben worden, und diese Anzahl an Sturmgewehren wird man nicht mehr los. Dazu kommt: Jetzt wird noch lang und breit über ein Verbot verhandelt. Bis das Gesetz kommt, haben alle Interessenten die Gelegenheit, sich so ein Teufelsgerät anzuschaffen. Dritter Punkt: Wer ein Blutbad anrichten will, findet immer Wege, an so eine Waffe zu kommen. Das gilt sogar für Deutschland, wo wesentlich restriktivere Waffengesetze gelten.

    Die USA sollten erkennen, daß das Verbieten bestimmter Waffen nichts mehr bringt, der Zug ist dank er Waffenlobby abgefahren.. Im aktuellen Fall hat die Mutter des Täters ihren Sohn systematisch auf den Einsatz von Schußwaffen getrimmt. Das hat in 999 von 1000 Fällen keine katastrophalen Auswirkungen, aber wir sehen wir das eine Promille, wo die Katastrophe passiert ist.
  2. #2

    Der zweite Verfassungszusatz war gedacht für Waffen wie es sie 1776 gab, nicht für Waffen mit denen ein einzelner ein Massaker begehen kann.
  3. #3

    Glorifizierung von Gewalt und Schußwaffen hinterfragen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Worte müssen zu Taten führen": In der Debatte um Waffengebrauch macht der US-Präsident jetzt Ernst: Obama setzte eine Taskforce ein, die bereits im Januar Vorschläge für schärfere Gesetze vorlegen soll. Vor allem dem freien Verkauf von Waffen auf Messen soll ein Riegel vorgeschoben werden.

    Barack Obama drängt auf schärfere Waffengesetze - SPIEGEL ONLINE
    "Es geht auch um eine Kultur, die allzu oft Schußwaffen und Gewalt glorifiziert".
    Es wäre zu wünschen, daß Obama diesen seinen Satz in seiner ganzen Tragweite ernst meint und eine entsprechende Diskussion in den USA vorantreibt.
    Man braucht ja nur die üblichen US-Serien und US-Filme (und deren Nachahmer-Produkte in Europa) anzuschauen: da fliegen die die Kugeln nur so und eine Explosion folgt der anderen.
    In Video-Games bekommt der Schütze, der Realitäts-nah zwischen verschiedenen Waffen und verschiedener Munition wählen kann (Beispiel: "Call of Duty", frei übersetzt: "Die Pflicht ruft"), mehr Punkte, wenn er den Kopf trifft. Mir kann keiner erzählen, daß das nicht Spuren in der Gehirnen der Spieler hinterlässt.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Worte müssen zu Taten führen": In der Debatte um Waffengebrauch macht der US-Präsident jetzt Ernst: Obama setzte eine Taskforce ein, die bereits im Januar Vorschläge für schärfere Gesetze vorlegen soll. Vor allem dem freien Verkauf von Waffen auf Messen soll ein Riegel vorgeschoben werden.

    Barack Obama drängt auf schärfere Waffengesetze - SPIEGEL ONLINE
    Schärfere Gesetzte müssen nicht zwangsläufig in Verbote münden sondern können auch bessere Aufbewahrungsvorschriften und Erwerbskontrollen sein. Da hätte ich als Waffenbesitzer nicht mal ein Problem wenn die Amerikaner sich dazu durchringen können.

    Die Polizeiressourcen die notwendig wären um Verbote und Schmuggel zu unterbinden fehlen dann an der echten Verbrechensbekämpfung.

    Die USA haben schon mal versucht etwas zu verbieten, nämlich Alkohol.

    Die Kriminalität stieg daraufhin rapide an, Al Capone war das Ergebnis.
    Gesoffen und gebrannt wurde trotzdem.
  5. #5

    Zitat von horstma Beitrag anzeigen
    Egal, um was es geht: Wenn man ein Gerät verbietet, das jahrzehntelang legal erhältlich war, bringt ein Verbot nichts. Dieses Gerät ist millionenfach legal erworben worden, und diese Anzahl an Sturmgewehren wird man nicht mehr los. Dazu kommt: Jetzt wird noch lang und breit über ein Verbot verhandelt. Bis das Gesetz kommt, haben alle Interessenten die Gelegenheit, sich so ein Teufelsgerät anzuschaffen. Dritter Punkt: Wer ein Blutbad anrichten will, findet immer Wege, an so eine Waffe zu kommen. Das gilt sogar für Deutschland, wo wesentlich restriktivere Waffengesetze gelten.

    Die USA sollten erkennen, daß das Verbieten bestimmter Waffen nichts mehr bringt, der Zug ist dank er Waffenlobby abgefahren.. Im aktuellen Fall hat die Mutter des Täters ihren Sohn systematisch auf den Einsatz von Schußwaffen getrimmt. Das hat in 999 von 1000 Fällen keine katastrophalen Auswirkungen, aber wir sehen wir das eine Promille, wo die Katastrophe passiert ist.
    Um ihren Gedanken auszuführen plädiere ich dafür, dass in Zukunft jeder Schüler mindestens zwei Waffen offen und jeder Lehrer drei Waffen verdeckt tragen muss, um Sicherheit zu gewährleisten.