Automatisiertes Fahren: Kein Mensch am Steuer? Ungeheuer!

DaimlerWeniger Staus, weniger Emissionen, weniger Unfälle. Wenn Computer unsere Autos steuern würden, wären viele Probleme gelöst. Das könnte schon bald der Fall sein, die dafür nötige Hardware wird bereits in viele Autos eingebaut. Dann hieße es endlich: Einsteigen, losfahren - Zeitung lesen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/a...-a-873582.html
  1. #90

    Zitat von Trendgenerator Beitrag anzeigen
    Wegfall der deutschen Autoindustrie bedeutet: ca. 25% höchstqualifizierte Arbeitsplätze weniger.

    Hallelujah.
    Es gibt so viele Felder in denen deutsche Ingenieure sich noch profilieren könnten. Warum auf Automobile beschränken? Die hochqualifizierten Leute könnten auch an sinnigeren Dingen wie Autos forschen. Unser dauerhaftes Problem der sauberen Energie zum Beispiel.
  2. #91

    ups

    Zitat von fisschfreund Beitrag anzeigen
    Einsteigen, Zeitung lesen? Sowas gibts schon - es heisst Zug. Oder Bus. Oder Strassenbahn.
    Ich möchte mir jedenfalls nicht von einem Computer das Fahren abnehmen lassen.
    dann setz Dich mal lieber nicht in ein öffentliches Verkehrsmittel. Bei uns fährt die U-bahn bereits Führerlos und es werden mehr werden schliesslich ist Technik nie Krank macht nie Urlaub und so weiter. Träumer ...
    Mittelerde gibts nur im Film.
  3. #92

    Zitat von danido Beitrag anzeigen
    Nicht alles was neu ist ist auch innovativ. Den Autofahrer der nicht selbst steuern will den zeigen Sie mir mal bitte.
    Also ich könnte in mindestens 80% aller Fälle drauf verzichten.
  4. #93

    Zitat von j.vantast Beitrag anzeigen
    Jeder der viel mit Computern zu tun hat weiss, das Computer eines ganz sicher nicht sind, nämlich zuverlässig.
    Jeder der viel mit Computern und Menschen zu tun hat weiß, dass Computer eines ganz sicher sind, nämlich zuverlässiger als Menschen.
  5. #94

    Zitat von ObackoBarama Beitrag anzeigen
    Ein Auto das von einem Menschen gesteuert wird, kann, zum Beispiel, noch in der letzten Sekunde vor einem unvorsichtigen Fußgänger bremsen oder ihn ausweichen. Ein computergesteuertes Auto wird es wohl kaum können.
    Sie irren. Volvo ist beinahe schon so weit Fussgängererkennung jetzt für vier weitere Volvo Modelle
    Nur der Lenkeingriff findet nicht statt.
  6. #95

    ... wenn Blinde von Farben reden ...

    1.) Bei computergesteuerten Fahrzeugen muss die Steuerungssoftware nicht zwangsläufig im Internet hängen bzw. komplett von aussen zugreifbar sein. Das ist totaler Quatsch und hat mit der Realität nichts zu tun. Wenn überhaupt werden von aussen Parameter erwartet und ggf. von det Steuerung berücksichtigt. Am Ende muss sich solch ein System ausschließlich auf seine eigenen Sensoren verlassen können. Das ist auch der Grund warum man solche Systeme "AUTONOM" nennt.

    2.) Zum Thema Carsharing: Es wird niemals möglich sein immer ein sauberes intaktes Fahrzeug zu bekommen. "Ist ja nicht meins" - Leider gehen die meisten entsprechend damit um...
  7. #96

    Zitat von niewo Beitrag anzeigen
    1.) Bei computergesteuerten Fahrzeugen muss die Steuerungssoftware nicht zwangsläufig im Internet hängen bzw. komplett von aussen zugreifbar sein. ...
    So ein System muss zumindest updatebar sein. Und das besser ohne Werkstattaufenthalt.
    Zitat von niewo Beitrag anzeigen
    2.) Zum Thema Carsharing: Es wird niemals möglich sein immer ein sauberes intaktes Fahrzeug zu bekommen. "Ist ja nicht meins" - Leider gehen die meisten entsprechend damit um...
    Das ist wie immer eine Frage des Preises. Gebe ich im Skiurlaub mehr für meine Leihski aus, bekomme ich auch Topski. Reinigung wäre ein zu bezahlender Service.
  8. #97

    Zitat von danido Beitrag anzeigen
    ... 3. Es gibt keinen von Menschen verursachten Klimawandel also sind Emissionswerte vollkommen Schnurzpiepegal :)
    Da behaupten Sie ja ziemlich nassforsch daher! Das können Sie hoffentlich im Detail belegen.
  9. #98

    Grins.

    "Wenn beispielsweise die Fahrbahnmarkierung fehlt oder aber eine Baustelle auftaucht, gerät das System aktuell noch an seine Grenzen".

    Das zeigt schon, wie amateurhaft diese Leute an solch ein Problem herangehen. Oder in welch "infantilen" Entwicklungszustand es sich befindet. D.h. nämlich, daß erprobte Techniken aus verwandten Bereichen (AGVs: Automatic Guided Vehicles; Roboterfahrzeuge ohne Fahrer) gar nicht in Betracht gezogen werden, z.B. "Teaching". Da ich selber schon vor 30 Jahren Software für AGVs entwickelt habe, auch für Systeme mit bis zu 250 Fahrzeugen, kenne ich mich in der Materie zufällig aus. Optische Erkennung (hier: Fahrbahnmarkierung) zu nehmen, erwies sich für den industriellen Einsatz von AGVs als zu ungenau. Und das, obwohl man regelmäßigen Wartungsaufwand (sprich: Erneuerung der Markierungen) vorsehen konnte. Wenn man also so etwas für die autom. Autosteuerung versucht, ist es auch von Vorhherein zum Scheitern verurteilt. Das größte Problem ist zudem die Unzuverlässigkeit der Steuerungssoftware und der Hardware: Unsere ersten AGVs benutzten noch einen im Boden verlegten Leitdraht, auf welchem sie sich "entlangschnüffelten". War der Leitdraht nicht mehr "zu riechen", dann blieben sie einfach stehen. Die Hardwareentwickler schwörten zumindest Stein und Bein darauf. Bis ich ein Foto vom ersten Fahrzeug machte, welches in einer Kurve geradeaus gefahren war, und krampfhaft versuchte, eine Wand hinauf zu fahren :-)
    Dies passierte natürlich nicht beim ersten AGV-System mit diesen Fahrzeugen, auch nicht beim 10., aber es war vielleicht das 50. System. Also nicht mehr als "Kinderkrankheit" zu bezeichnen.
  10. #99

    Unmöglich

    Wenn diese Autos erstmal auf der Straße sind, sind alle Verkehrsteilnehmer davon betroffen, auch die, die dieser Technik misstrauen. Wie wohl fühlen Sie sich als selbstlenkender Autofahre noch, wenn vor, hinter und neben Ihnen Automaten mit 130 km/h rasen?
    Werde ich mit meinem Kind überhaupt noch zum Spielplatz gehen, wenn ich jederzeit damit rechne, dass so ein Automat neben uns auf der Fahrbahn aussetzt?