Manipulation: UBS zahlt Milliardenstrafe für Zinsskandal

dapdDie Strafe fällt deutlich höher aus als zunächst gedacht. Für ihre Verstrickung in den Libor-Skandal muss die Schweizer Großbank UBS rund 1,4 Milliarden Dollar zahlen. Pikant: US-Finanzminister Geithner wurde laut einem Bericht schon 2008 vor der Manipulation des Zinssatzes gewarnt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-873746.html
  1. #1

    Einfach nur herrlich,

    wie man sich in gewissen Kreisen freikaufen kann, und die Zeche letztendlich andere zahlen. Wenn eine derartige Strafe fällig ist, muss es sich doch mindestens um schweren Betrug handeln. Da frage ich mich, wer von den ehrenwerten Herren in den Knast wandert?
  2. #2

    Was passiert

    eigentlich in Deutschland mit dem Betrugsunternehmen "Deutsche Bank". Laufen da auch Bußgeldverfahren und staatsanwaltliche Ermittlungen. Werden die betrügerisch erworbenen Profite eingezogen? Oder werden die Vorstandsvorsitzenden demnächst wieder ihren Geburtstag im Kanzleramt feiern dürfen - nach dem Motto "Verbrechen lohnt sich doch"
  3. #3

    Entschädigungsansprüche

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Strafe fällt deutlich höher aus als zunächst gedacht. Für ihre Verstrickung in den Libor-Skandal muss die Schweizer Großbank UBS rund 1,4 Milliarden Dollar zahlen. Pikant: US-Finanzminister Geithner wurde laut einem Bericht schon 2008 vor der Manipulation des Zinssatzes gewarnt.

    UBS zahlt Milliardenstrafe für Libor-Skandal - SPIEGEL ONLINE
    Wo und gegen wen können die Millionen Bank- und Kreditkunden nun die Entschädigungsansprüche geltend machen?
  4. #4

    optional

    ROFL!

    Wegen der Strafe in Höhe von ca.1,3 Milliarden Franken wird die USB einen Verlust von 2 bis 2,5 Milliarden Franken machen.

    Keine anderen Gründe.

    Klar, wenn ich jemanden 100 Euro leihe, habe ich 200 Euro weniger. Hmh. Bankersprache. Zu Deutsch: Lüge.

    Lediglich die Höhe des Verlustes wird durch die Strafe beeinflusst. Nicht der Fakt, dass massiv Verlust geschrieben wurde. - Doch durch die Aussage der UBS, wird genau das nahegelegt. Und deshalb ist es eine Lüge.
  5. #5

    Wenn man berücksichtigt, daß die Manipulation den Banken in Billionen Dollar-Höhe "zugute" kamen, sind 1,4 Milliarden Dollar für eine einzelne Bank doch lächerlich gering.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Strafe fällt deutlich höher aus als zunächst gedacht. Für ihre Verstrickung in den Libor-Skandal muss die Schweizer Großbank UBS rund 1,4 Milliarden Dollar zahlen. Pikant: US-Finanzminister Geithner wurde laut einem Bericht schon 2008 vor der Manipulation des Zinssatzes gewarnt.

    UBS zahlt Milliardenstrafe für Libor-Skandal - SPIEGEL ONLINE
    Und in welcher Form werden die Kleinanleger entschädigt, die schließlich durch die Libor-Manipulationen betroffen sind?
  7. #7

    Strafe...

    ...anwen wird die eigentlich gezahlt?
  8. #8

    Hohe kriminelle Energie

    Jeder Ladendieb wird umgehend bestraft und wenn möglich ins Gefängnis gesteckt. Banken richten seit Jahren mit höchster krimineller Energie einen riesigen volkswirtschaftlichen Schaden an. Weder die Institute noch die verantwortlichen resp. verantwortungslosen Manager müssen für ihr Handeln einstehen. Im Gegenteil. Da sie angeblich systemrelevant sind, werden sie mit Steuergeldern gestützt. Die kriminellen Machenschaften der Herren Ackermann & Co. werden noch mit dicken Boni und Abgangsentschädigungen honoriert. Wie lange toleriert das der Normalbürger/Steuerzahler noch? Es wäre langsam an der Zeit, Systemveränderungen vorzunehmen. Interessante Ansatzpunkte von kompetenter Seite gäbe es genug (s. u.a. Romeo Rey, "Solidarity - Entwürfe zu einer neuen Gesellschaft").
  9. #9

    und da soll....

    ... mich nochmals jmd fragen warum wir eine strengere Bankenaufsicht brauchen. Ich denke die Beweisaufnahme ist abgeschlossen.