Newtown-Massaker: US-Waffenlobby gerät unter Druck

Das Massaker von Newtown hat die USA in eine Sinnkrise gestürzt. Das Waffenrecht steht massiv in der Kritik, selten wurde die Debatte so emotional geführt. Hunderttausende Amerikaner haben Online-Petitionen für strengere Gesetze unterzeichnet - doch die Waffenlobby rüstet schon zum Gegenangriff.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-873748.html
  1. #1

    im Kern nicht verstanden

    Auch Obama´s Regierung wird die freiheitsliebenden Amerikaner nicht umerziehen.

    Anders als uns Bundesbürgern, die wir mittlerweile obrigkeitshöriger sind als zu Kaisers´ Zeiten, sind den Amerikanern Eigenverantwortung, Selbständigkeit, Freiheit und Sicherheit zu wichtig, um sie einem staatlichen Behördenapparat zu überlassen.
  2. #2

    Einfache Überlegung

    Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: 120 Jahre gab es das Recht Waffen zu tragen für Jedermann. Es wäre an der Zeit, eine andere Richtung einzuschlagen, wenigstens vorübergehend. Dann wird man sehen, ob die Zahl der Toten durch Schusswaffen wirklich signifikant zurückgeht. Das funktioniert aber nur, wenn man konsequent alle Waffen verbietet, nicht nur Schnellfeuergewehre. Ausnahmeregelungen für gefährdete Personen oder Menschen, die einsam wohnen, sollten möglich sein.
    Sollte es nichts bringen, was ich nicht glaube, kehrt man wieder zurück zur alten Regelung.
  3. #3

    optional

    Ich habe immer noch nicht verstanden, auf welche Art und Weise eine Waffe eine Waffe Schutz bieten soll, wenn einer erschossen wird...? Ebensogut könnte man mit einem Löffel Gurken schälen..
  4. #4

    Nur Kosmetik

    Waffen gehören nun mal zur USA wie Bier zu Bayern. Manch einer lehnt es ab, andere stimmen zu. Einige wenige Gesetzesänderungungen werden bei ca. 300 Mio. Waffen die im Umlauf sind, gar nichts bewirken. Es fängt bei der Erziehung der Kleinsten an. Damit dauert es Generationen bis ein Umdenken einsetzt. Man kann froh sein das in Deutschland nicht jeder Hans und Franz beim Händler an der Ecke eine M16, G36 o.ä. kaufen kann, weil ich mir dann AUCH eine Waffe zulegen würde. Traurig aber wahr, die Amis stecken in einem Teufelskreis.
  5. #5

    Interessant ist, dass in Kanada mit einem ähnlich laxem Waffenrecht weit weniger geschossen wird, während Mexiko mit noch schärferen Gesetzen als Deutschland nahezu mithalten kann bei den Schusswaffenopfern.
    Was also ist in den USA anders?
    Was macht ausgerechnet dort die Schusswaffe zu einem derartigen Fetisch und Konfliktlöser?
    Hängt es mit der Geschichte zusammen, mit der gewaltsamen Eroberung des Landes und dem Gefühl, sein Land, seine Familie fernab aller Zivilisation nur selber verteidigen zu können, einem Grundgefühl, das sich über die Generationen bis heute hält? Mit der Ästhetik, dass der Gute, der Held in der Erzählkunst, in Legenden, in Literatur und Film, die Bösen mut der Schusswaffe und eben nicht mit Fäusten bezwingt?
  6. #6

    Zu früh gesendet

    Oder ist es die Kombination aus beidem, die sich immer wieder gegenseitig verstärkt?
    Ich weiß es nicht. Ich glaube aber inzwischen auch, dass das Waffenrecht nicht der Schlüssel ist, so bitter diese Erkenntnis für mich ist. Es wäre so schön einfach : Die bösen Amis müssen endlich einsehen, dass sie nur ihre Gesetze ändern müssen und alles wird gut. Aber so einfach ist es leider nicht. Siehe Mexiko und Kanada.
    P.S. die Gesetze sollten trotzdem geändert werden, nur wird das alleine nicht reichen.
  7. #7

    neues Unterrichtsfach

    Liebe Waffenlobby! Wie wäre es mit einem neuen Fach ;"Waffenkunde"; für alle Schüler? Das immer nur einer schießt wird doch auf Dauer langweilig! Ist doch für alle Seiten viel lustiger wenn in der Hofpause alle aufeinander losgehen!!
    Ganz ehrlich? Jegliche Diskussion gegen ein Waffenverbot ist ein schlechter Witz und ein Schlag in die Gesichter aller Opfer und deren Angehörigen!!!
  8. #8

    Keine Headlines - Resultate !

    Welche Beiträge auch immer, wie groß auch immer die Headline mit Wunschvorstellung - die ich nur unterstützen kann, will doch nicht nur ich, sondern so viele Andere auch nichts anderes - ich will Resultate sehen.

    Verbote.
    Drastische Strafen bei Verstoß.

    Gesetze, die einschränken, die umgesetzt werden, am Besten so, daß der Waffenlobby nun das Nikiton injiziet wird, daß deren Schwestern und Brüder der alten Tabakindustrie nicht mehr so lukrativ verkaufen können.
  9. #9

    Es wir sich nichts ändern, da....

    ...man zu aller erst die Psychologie eines Waffenbesitzers verstehen muß. Hier geht es um Macht, es geht darum jemanden anderen zu kontrollieren. Ein Urinstinkt der insbesonders uns Männern innehaftet!

    In USA sind schon viel zu viel Waffen in Privatbesitz. Dort geht jeder davon aus, dass sein Gegenüber eine Waffe hat - daher auch das Bestreben selbst bewaffnet zu sein. Die logische Konsequenz sehen wir heute.

    In Deutschland hat man nach WK2 alle Waffen, sogar die von Jägern eingezogen. Danach ist man leider dazu übergegangen Sportschützen großkalibrige Waffen zu erlauben. Aus der heutigen Erkenntnis, ein völliger Schwachsinn. Luftgewehre oder max KK sollten das Maximum an erlaubten Waffen darstellen.

    Um das USA-Problem zu lösen müsste man die WK2 - Maßnahme in den USA durchführen... was absolut unmöglich ist. Eher geht das berühme Kamel.... oder ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen... oder schwule Muezin´s in Saudi-Arabien... oder ... oder ... oder.

    Jede Gesellschaft hat seine heileigen Kühe, seinen Bereich kollektiver Unvernunft. Die USA müssen lernen besser damit umzugehen, dass Menschen mit Maschinen effektiv töten können. In Deutschland hat man sehr wirksam der Deutschen liebste Waffe, das Auto, reglementiert und auch wir haben gelernt uns über die vielen Verkehrstoten nicht mehr zu empören.

    Also liebe Amerikaner, lebt damit weil Ändern könnt ihre euere Leute so schnell nicht.