Wirtschaftsbericht: Uno warnt vor weltweiter Rezession

APDie Krise ist nicht überwunden - so lautet die Botschaft des neuen Weltwirtschaftsberichts der Uno. Sowohl in Europa als auch den USA und China drohen demnach neue Risiken. Deutschland könnte nach Ansicht der Experten mehr gegen den drohenden Abschwung tun.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-873739.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Krise ist nicht überwunden - so lautet die Botschaft des neuen Weltwirtschaftsberichts der Uno. Sowohl in Europa als auch den USA und China drohen demnach neue Risiken. Deutschland könnte nach Ansicht der Experten mehr gegen den drohenden Abschwung tun.

    Uno warnt vor Rückfall in globale Rezession - SPIEGEL ONLINE
    "…Dabei habe in Deutschland der Staat noch Reserven, um die Binnennachfrage anzukurbeln…"

    Vor allem die Wirtschaft hätte noch Reserven für saftige Gehaltserhöhungen und vielleicht auch noch, als Bonus für die Sozialkassen, Zeitarbeitsstellen in feste Stellen umwandeln. Da bin ich aber mal gespannt…
  2. #2

    Uno?

    Uno? ist das ein Kartenspiel? Seit wann schreibt man die Institution UNO klein???!!!
  3. #3

    naja

    Das System ist weltweit in der Krise. Warum immer diese Verwunderung?
  4. #4

    Hauptsache ist doch: Pessimismus verbreiten!

    Auch noch so ein kleines Fünkchen Hoffnung schnell im Keim ersticken und den Leuten Angst m
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Krise ist nicht überwunden - so lautet die Botschaft des neuen Weltwirtschaftsberichts der Uno. Sowohl in Europa als auch den USA und China drohen demnach neue Risiken. Deutschland könnte nach Ansicht der Experten mehr gegen den drohenden Abschwung tun.

    Uno warnt vor Rückfall in globale Rezession - SPIEGEL ONLINE
    Ein Abschwung wird ohnehin irgendwann kommen. Die Frage ist nur wann. Es gibt keinen Grund zu der Annahme, in einem begrenzten System mit begrenzten Ressourcen sei unbegrenztes Wachstum möglich.
    Leider braucht unsere Wirtschaftsform genau das. Immer Wachstum und nochmals Wachstum.

    Ich denke eher, dass die Zeit zwischen den Krisen immer kürzer wird. Vielleicht ist die aktuelle Krise ja nur der Auftakt.
  6. #6

    Und ich warne

    davor, dass der Mensch, insbesondere die Politik und Wirtschaft nicht ehrlich sind, dass a) ewiges Wachstum nicht funktioniert, eine Rezession also kommen MUSS und b) der Zins das hauptsächlich zu verantworten hat, da dieser Wachstum bedingt. - Wenn wir also das "Ich warne vor..." Spiel spielen, gewinne ich zumindest in der Kategorie "Die Wahrheit sagen"
  7. #7

    auf die Erlösung warten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Krise ist nicht überwunden - so lautet die Botschaft des neuen Weltwirtschaftsberichts der Uno. Sowohl in Europa als auch den USA und China drohen demnach neue Risiken. Deutschland könnte nach Ansicht der Experten mehr gegen den drohenden Abschwung tun.

    Uno warnt vor Rückfall in globale Rezession - SPIEGEL ONLINE
    Stärkung der deutschen Binnennachfrage über einen allgemeinen ML ist sicher sinnvoll.

    Kommt entweder noch vor der BT-Wahl oder spätestens danach, ohne FDP.

    Halten wir das Pulver trocken. Die allgem. weltweite Budgetkrise ist noch nicht einmal im Ansatz behoben.
  8. #8

    Sowas...

    ...höre ich gern. Wenn selbsternannte oder sogenannte Experten eine Rezession vorhersagen kann man mit Sicherheit davon ausgehen das wir vor einem Wirtschaftichen Aufschwung stehen....sehr gute Nachrichten.
  9. #9

    Handelsbilanzdefizit größer Ölimporte

    Seit 2008 wird die Weltwirtschaft durch Angebot und Nachfrage am Ölmarkt reguliert. Jeder kleinste Wirtschaftsaufschwung führt zu höheren Ölpreisen, der Wirtschaftsaufschwung wird von diesen abgewürgt.

    Gemeinsames Merkmal aller Krisenstaaten:

    Handelsbilanzdefizit größer Ölimporte

    Es gibt nur 2 ölimportierende Staaten mit einer positiven Handelsbilanz. Deutschland und China.

    Der Schlachtruf der Wirtschaftswissenschaftler "Wir müssen mehr exportieren, koste es was es wolle".

    Doch was passiert wenn der Volkswirtschaftliche Aufwand für 1000.-EUR mehr Exporterlöse dachurch wesentlich höher als der Ertrag ist?
    Vielleicht schon 3000.-EUR bis 5000.-EUR

    Dasselbe wie eine Firma die ein Produkt um 1.-EUR verkauft, dessen Gestehungskosten 3 EUR sind. Die Pleite ist unvermeidlich.

    Der Exportwettlauf ist nicht zu gewinnen, weil alle ölimportierenden Staaten genau dasselbe Problem haben, "Wir müssen mehr exportieren, koste es was es wolle".

    Dieser tödlich falsche Gedanken muß ersetzt werden mit

    "Wo ist der Aufwand ölimporte zu verringern geringer als der Aufwand die Exporterlöse zu steigern"

    Der Ausbruch aus der Krise:

    Ein internationales Abkommen für den Ölausstieg.
    Jeder Verringerung des Ölpreis darf nicht an den Verbraucher weiter gegeben werden, sondern muß zu einer automatischen Erhöhung der Mineralölsteuer führen.

    Die Mehreinnahmen aus der Mineralölsteuer sind zweckgebunden:
    1) Förderprogramme Ölausstieg (Kaufprämie Elektroroller, Elektroauto, Infrastruktur zum aufladen)
    2) Verringerung der Lohnnebenkosten
    3) Verringerung Budgetdefizit
    4) Ausgleichszahlungen für Länder die schneller beim Ölausstieg als der Durchschnitt sind.

    Erstes Ziel des internationalen Abkommens für den Ölausstieg:

    Ölpreis US$ 30 durch Verringerung der Nachfrage.

    Durch das automatische Nachziehen der Mineralölsteuer würde das in Deutschland 60 Milliarden EUR für obrige 4 zweckgebundene Ziele einbringen.