Jahresbilanz von Reporter ohne Grenzen: Mehr als 130 Journalisten starben im Einsatz

Sie kämpften für freie Meinung und Aufklärung - und bezahlten mit ihrem Leben. Mehr als 130 Journalisten sind 2012 laut der Organisation Reporter ohne Grenzen bei der Arbeit getötet worden, mehr als je zuvor.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-873740.html
  1. #1

    Demokratie?

    Die meisten inhaftierten Journalisten und Blogger zählte Reporter ohne Grenzen 2012 in der Türkei, wo sich die Zahl der Festnahmen seit der Verschärfung des Kurdenkonflikts verdoppelt habe - sowie in China ...

    Wenn in der Türkei mehr im Gefängnis sitzen als wie in China, frage ich mich was wir da eigentlich mit den Patriots verteidigen. Dieses System unterstützt die Rebellen die die "Freiheit" in Syrien bringen. Wir, ähh Guido unterstützt das? Na das ist ja ein echter Erfolg der Demokratie
  2. #2

    selber Schuld,

    als ob die Berichte von der Front so besonders wären...
  3. #3

    Es geht natrlich nicht um freie Meinung und Aufklärung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie kämpften für freie Meinung und Aufklärung - und bezahlten mit ihrem Leben. Mehr als 130 Journalisten sind 2012 laut der Organisation Reporter ohne Grenzen bei der Arbeit getötet worden, mehr als je zuvor.

    Reporter ohne Grenzen: 130 Journalisten starben 2012 im Einsatz - SPIEGEL ONLINE
    Es geht um die sogenannte Attraktivität der schnell vorgelegten Nachricht in Bildern - am besten direkt vom Mündungsfeuer. Und das ist mit Verlaub: Kindlich anmutender Unsinn.

    Natürlich hängt alles mit dem Wandel der Natur der Nachricht, der veränderten, besser allmählich anerzogenen Erwartunghaltung des Konsumenten und der Auswahl durch den jeweiligen Sender zusammen: Das sind die treibenden Momente - mit der Nachricht selbst, ihrer Substanz, hat das nichts zu tun.

    Mithin: 130 Menschen für billige Motive gestorben; es gibt keinerlei Grund für etwaigen Stolz nach dem Motto, hier hätten etwa 130 Menschen für die Aufrechterhaltung freier Meinung etc. ihr Leben gelassen, hohe Ehren, hohe Auszeichnungen, um das jeweilige Blatt zu zeigen, alles Blödsinn.

    Das Wesen der Nachricht hat sich für den Kommerz verändert: schnell, ungenau, flach, reißerisch - eine gute Nachricht benötigt das alles nicht, ein ernsthaft interessierter Leser erst recht nicht.
  4. #4

    Ganz Ehrlich ?

    Könnte das auch damit zu tun haben dass ein immer höheres Risiko eingegangen wird um immer noch etwas näher dran zu sein nur um NOCH spektakulärere Aufnahmen zu machen ? - Nur bei uns sitzen sie immer in der ersten Reihe ! - Nur hier kann man das Elend auch im Panorama sehen...Brauchen wir diese Art Jornalismus ? Wenn ja, muss man die Verluste wohl als "Berufsrisiko" verstehen.
  5. #5

    Ablenkung

    Und was mit den Hunderten Journalisten, die seit Jahren wegen ihrer freiheitlich-demokratischen-westlichen-abendländischen Gesinnung in Putins finsteren KGB-Kerkern schmachten? Hat man sie hier versehentlich vergessen? Schließlich geht in gewissen Abständen immerhin ein unübersehbares Heer von machtvoll-telegen Protestierenden (mindestens etwa 0,1 % der Moskauer Bevölkerung inkl. Berichterstatter) auf die Moskauer Straßen, um deren Freilassung zu fordern. „Reporter ohne Grenzen“ scheint im Solde des Kremls zu stehen, anders läßt es sich nicht erklären, daß unsere Aufmerksamkeit von Putin-Rußland weg auf die paar renitenten Journalisten im NATO-Land Türkei abgelenkt wird...
  6. #6

    Die Einen sind mutig und begeben sich zu den Orten des Geschehens und sind sich sicher des Risikos bewusst,das sie eingehen.Zur gleichen Zeit werden in Europa wichtige Nachrichten,die die Laender Europas betreffen,nicht veroeffentlicht.Es ist offenbar mutiger ueber Geschehen von Ausserhalb zu berichten,anstatt mutig vor der eigenen Haustuere zu kehren.
  7. #7

    Welche Geschehen?

    Zitat von agua Beitrag anzeigen
    Die Einen sind mutig und begeben sich zu den Orten des Geschehens und sind sich sicher des Risikos bewusst,das sie eingehen.Zur gleichen Zeit werden in Europa wichtige Nachrichten,die die Laender Europas betreffen,nicht veroeffentlicht.Es ist offenbar mutiger ueber Geschehen von Ausserhalb zu berichten,anstatt mutig vor der eigenen Haustuere zu kehren.
    Es sagt sich immer so leicht "mutig vor der eigenen Haustüre zu kehren". Welche Geschehen sollen denn noch aufgeklärt werden? Beispiele wären nicht schlecht. Pauschale Vorwürfe bringen nichts.