US-Haushaltsstreit: Republikaner sind kurz vor dem Tabubruch

DPAIm Haushaltsstreit zwischen der US-Regierung und dem Kongress gibt es Bewegung. Präsident Obama hat einen Kompromissvorschlag vorgelegt - Anlass für die Republikanerführung, noch ein wenig weiter zu pokern. Vom Erfolg der Verhandlungen hängt auch das Schicksal der Weltwirtschaft ab.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-873719.html
  1. #1

    So ein Blödsinn

    Diese Art Aussagen sind es, die das Image des Spiegel immer weiter beschädigen. Von den Verhandlungen zum US Haushalt hängt keinesfalls das Schicksal der Weltwirtschaft ab. Zum einen verlieren die USA im Moment wegen des massiven Wachstums einer Reihe von (fern-) östlichen Staaten an Bedeutung, und im Endeffekt ist hier erstmal nur der Staat klamm. Zum anderen wäre eine Strategie, immer nur noch mehr Schulden zu machen, tödlich. Das Fiasko in den USA wächst mit den Schulden.

    Gruss

    Mick
  2. #2

    16 Billionen...

    ... Schulden sind zuviel, Amerika wird nicht mehr von diesem Berg runterkommen. Griechenland grüsst !
  3. #3

    Auch wenn es weh täte

    So eine Roßkur wie in der Sparbombe vorgesehen könnte auch nicht Schaden. Irgendwann platzt diese sowieso und dann ist man nicht vorbereitet mit viel schlimmeren Folgen als jetzt.
    Es gäbe ja noch die alte Kaufmannsregel die in Europa schon missachtet wurde: Der erste Verlust ist der geringste Verlust!
  4. #4

    Republikaner müssen mal wissen, was sie wollen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auch die Schwelle von 400.000 Dollar für Steuererhöhungen ist den Konservativen noch zu niedrig. Sie wollen erst Jahreseinkommen von einer Million Dollar aufwärts zusätzlich belasten.

    Obamas Angebot gehe in die richtige Richtung, reiche aber noch nicht aus, sagte Republikaner-Chef Boehner. Er will nun den Druck auf den Präsidenten mit einem Gegenvorschlag erhöhen.
    US-Haushaltsstreit: Republikaner wollen Obama ausmanövrieren - SPIEGEL ONLINE
    Milliarden für den Militärhaushalt und Krieg führen ? JA!
    Haushalt ausgleichen ? JA!
    Höhere Steuern? NEIN!
    Soziales Auffangnetz für Arbeitslose und durch Spekulationsblasen Geschädigte? NEIN!
    Gesundheitsversorgung für ALLE? NEIN!

    Fürs Töten muss Geld da sein, aber die eigenen Leute, die durch Spekulanten in die Not getrieben wurden ist kein Geld da.
  5. #5

    .....

    @mickk falsch ist die Aussage ja nicht, das eine Rezession in den USA sich negativ auf die Weltwirtschaft auswirkt. Nur weil fernöstliche Staaten eine immer größere Bedeutung in der Weltwirtschaft bekommen, heißt das nicht das die USA seine verliert. China bspw. ist Exportweltmeister, was importiert wird, wird aber streng reglementiert, sonst wäre das Wachstum auch nicht so groß. Die USA hingegen hat genau wie Griechenland ein Importüberschuss und zwar ein riesiges. Wenn die US-Amerikaner anfangen weniger zu importieren wird das auf die Weltwirtschaft drücken zwangsgedrungen. Allerdings, und das wurd hier auch schon gesagt, dieses Leben auf Pump wird nicht ewig so weiter gehen. Weder in den USA noch in Europa. Diese Schuldenberge werden irgendwann in sich zusammenbrechen. In welcher Form das wird sich zeigen: Hyperinflation, eventuell Deflation mit anschließendem Staatsbankrott und Schuldenschnitt, ein weiterer zusammensturz einer Schuldenblase oder oder. Und dann gibts nen restart. Mal sehen ob wir dann aus unseren Fehlern gelernt haben und nen stabileres System aufbauen.