Waffenrecht: Obama unterstützt Verbot von Sturmgewehren

AFPIn den USA zeichnet sich nach dem Amoklauf von Newtown eine Verschärfung des Waffenrechts ab. Präsident Obama erklärte erstmals seine Unterstützung für ein Gesetz zum Verbot von Sturmgewehren.

Waffenrecht: Obama für Verbot von Sturmgewehren - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    optional

    Ein klassischer Fall von Vollidioten oder Geisteskranken die es fuer alle verderben.Anstatt Waffen zu verbieten sollte ein Register eingefuehrt werden und die Anforderungen an Waffenbesitzer verschaerft werden. Etwa dass Waffen sicher verwahrt werden muessen, Verlust der Waffen umgehend gemeldet werden muss um Eigentuemer Haftung auszuschliessen und die Lizenz zu behalten. Es kann doch nicht sein dass der sich einfach mal ein Sturmgewehr bei Verwandten abgreift und so etwas anrichtet!
  2. #2

    Frieden schaffen ohne Kriegswaffen

    Ich denke, daß ist eine kluge Entscheidung. Im Zivilleben haben Waffen, die für den Kriegseinsatz gedacht sind, nichts verloren. Die Möglichkeit, sich Pistolen und Revolver zuzulegen, bleibt weiterhin bestehen, und damit ist dem Selbstverteidigungsbedürfnis der Menschen auch hinreichend Genüge getan.
  3. #3

    Genau richtig!

    Ein absolut richtiger Schritt! Zumal sich Obama nun nicht mehr um eine Wiederwahl kümmern muss. Die lächerlichen Waffengesetze gehören drastisch verschärft, wenn man bedenkt, wie einfach man auch an große Sturmgewehre herankommt.

    Die Debatte sollte die Menschen in den USA aber auch dazu anregen, über ihren Umgang mit Waffen nachzudenken. Ich möchte nicht wissen, wie viele Schusswaffen dieses Jahr wieder unter den amerikanischen Weihnachtsbäumen liegen ...

    Die Zeiten, in denen man eine Waffe zur Selbstverteidigung und zur Jagd brauchte, sind schon seit mehr als ein paar Jahren beendet.
  4. #4

    toll

    Um es vorwegzunehmen, ich bedauere jedes Opfer und deren Hinterbliebenen.
    Was ich nicht verstehe ist die Hysterie, mit der man nun neue Waffengesetze fordert.
    Der Mensch, mag er noch so durchgeknallt sein, greift sich immer die am einfachsten zu beschaffenen Waffen. Da hilft auch keine "Einschränkung" auf 10schlüssige Magazine.
    Wären die Waffen ordentlich verschlossen gewesen - wie es bei uns GESETZ ist - wäre dem Land viel Leid erspart geblieben.
  5. #5

    Hinterfrage nie die Propaganda

    "30.000 Tote durch Schußwaffen" - da mag es sich bei dem allergrößten Teil der Getöten um VÖLLIG ZU RECHT von Polizisten oder sich zur Wehr setzenden, ehrbaren Bürgern erschossenen VERBRECHERN handeln, um die es nicht schade ist.

    Aber das verschweigt die Anti-Waffen-Lobby gern, stattdessen wird pauschalisiert und mit Schwarz-Weiß-Schablonen üble Propaganda betrieben.

    Daß zeitgleich ein ungleich größerer Teil z. B. durch ärztliche Behandlungsfehler ins Jenseits befördert wird, und zwar "Gute" wie "Böse", völlig unterschiedslos, interessiert die Massen-Propaganda genau NULL.
  6. #6

    Heuchelei

    Herr Bloomberg ist nicht nur ein Waffengegner, sondern auch ein Heuchler. Er wird fast immer bei seinen schwer bewaffneten Leibwächtern begleitet. Anders gesagt, obwohl ER braucht Waffen für Selbstverteidigung,würde er anderen Leuten dieses Recht verweigern. In Bezug auf ein Sturmgewehrverbot, vor ungefähr zwanzig Jahren gab es ein solches Verbot. Ein Teil von diesem Gesetz forderte eine Beurteilung von seinem Einfluss auf der Mordrate. Das Ergebnis: keinen Einfluss.
  7. #7

    Ich frage mich

    Ich frage mich, was sich durch ein Verbot von Sturmgewehren und schärferer Prüfung beim Waffenverkauf ändert? Schließlich befinden sich abertausende solcher Gewehre bereits in privater Hand und diese haben bekanntlich kein Halbbarkeitsdatum und sind Amokläufer zumeist nicht vorher nicht bzw. kaum polizeilich in Erscheinung getreten? Ich höre im Nachgang immer die Beschreibungen: war nett, vielleicht etwas ruhig, nie auffällig...hätte nie gedacht, dass der sowas schreckliches macht. Also welche Prüfkriterien sollen da greifen? Grundsätzlich denke ich, gehören Waffen in einer zivilisierten Gesellschaft überhaupt nicht in privaten Besitz, eine berufliche Notwendigkeit mal ausgenommen. Für was braucht man dies? Das Argument der Selbstverteidigung ist totaler Unsinn, da in einer solchen Situation das Ziehen der eigenen Waffe nur die Wahrscheinlichkeit erhöht, die Situation weiter zu eskalieren und zu provozieren, dass der bewaffnete Täter tatsächlich schießt. Also, wofür?
  8. #8

    Ein paar Dinge, über die man nachdenken sollte.

    1. passieren ja nicht jeden Tag Amokläufe. Zufällig wurde aber sogar ein zweiter Amoklauf verhindert. Wäre interessant die mathematische Wahrscheinlichkeit für diesen "Zufall" zu wissen.
    2. Der zweite Verfassungszusatz wurde eingeführt, damit sich die Bürger zur Wehr setzen können, wenn ihre Regierung wider dem Volkeswillen agiert. Er wurde eingeführt um Diktaturen zu verhindern. Eine Verschärfung der Waffengesetze dient daher nicht dem Schutz der Bürger, sondern dem Schutz der Regierenden.
    3. Ein direkter Zusammenhang zwischen Amokläufen und Waffenrecht besteht nicht. Wer einen Amoklauf plant, der wird auch an eine Waffe rankommen. Der Amoklauf wird zweifelsohne instrumentalisiert um politische Interessen durchzusetzen.
    4. Bei dem jetzigen Amoklauf wurde berichtet, dass der Täter mit Skimaske durch die Schule ging. Der angebliche Amokläufer "erschoss sich" und kann dementsprechend nicht mehr befragt werden ob er es denn auch wirklich war. Gesehen hat man nur jemanden mit einer Skimaske.
    5. Cui bono? Wem nützt diese Aktion, vor allem wenn man die extrem umfangreiche, gefühlsverklärte Berichterstattung nach dem "Amoklauf" betrachtet? Am besten Beeinflusst man die Meinung eines Volkes durch emotionale Berührung. Dann ist es auch verpönt schwierige Fragen zu stellen.

    einfach mal zum drüber nachdenken.
  9. #9

    das muss man sich..

    mal auf der Zunge zergehen lassen. Da wird entschieden das "Sturmgewehre" verboten werden (KRIEGSWAFFEN DIE VON SOLDATEN BENUTZT WERDEN)....unglaublich....