Lobby in Newtown: Mit den Waffen des Gesetzes

SPIEGEL ONLINESie leben in unmittelbarer Nähe der Sandy Hook Grundschule, doch für die Mitglieder der Waffenlobby von Newtown steht fest: Aus dem Amoklauf lässt sich nur eine Lehre ziehen. Die Menschen brauchen mehr Pistolen und Gewehre - nicht weniger.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-873627.html
  1. #1

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie leben in unmittelbarer Nähe der Sandy Hook Grundschule, doch für die Mitglieder der Waffenlobby von Newtown steht fest: Aus dem Amoklauf lässt sich nur eine Lehre ziehen. Die Menschen brauchen mehr Pistolen und Gewehre - nicht weniger.

    Waffenlobby in Newtown: Die NRA wehrt sich gegen Verbotspläne - SPIEGEL ONLINE
    Die Lehre welche ich daraus ziehe ist die, hätte die Muttes Täters keine (!) Waffen im Hause gehabt und hätte sie ihm nicht das benutzen der Waffen beigebracht, währe das Massaker wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit vermeidbar gewesen!
    Nicht mehr Waffen sind notwendig sondern weniger in privater Hand.
    Ohne Waffen kann man nicht schiessen, das ist eigentlich simpel geht aber in die fundamentalen Köpfe nicht hinein!
  2. #2

    ist doch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie leben in unmittelbarer Nähe der Sandy Hook Grundschule, doch für die Mitglieder der Waffenlobby von Newtown steht fest: Aus dem Amoklauf lässt sich nur eine Lehre ziehen. Die Menschen brauchen mehr Pistolen und Gewehre - nicht weniger.

    Waffenlobby in Newtown: Die NRA wehrt sich gegen Verbotspläne - SPIEGEL ONLINE
    ganz einfach, diese logik, und sie hat auch ne menge für sich:
    jeder hat mindestens ein paar handfeuerwaffen, dazu einige sturmgewehre, oder, wie im artikel erwähnt, panzerfäuste.
    wenn jetzt jemand anfängt zu schießen, können alle zurückschießen, und zwar aufeinander und so lange, bis keiner dieser primaten mehr lebt.
    herrliche vorstellung.
  3. #3

    Die Logik der Selbstverteidigung

    Hierzulande, wo der unerschütterliche Glaube herrscht, das man dem Staat in jeder Situation seine eigene Sicherheit zu überantworten habe, ist es kaum vorstellbar das in den USA nicht selten Polizisten durch legale Waffenbesitzer gerettet werden:

    http://www.kc3.com/self_defense/officers_peril.htm

    Auch Amokläufe wurden schon durch BÜRGER beendet, wie hier in Utah, im August.

    Nach der Lokig einiger SPON-Foristen, hätte das alles wohl im Massaker enden müssen - hat es aber nicht

    http://www.naturalnews.com/036685_knife_massacre_concealed_gun_armed_citizens .html
  4. #4

    Märchenstunde bei SPON?

    Zitat Raniah Salloum: "Jeder, der vorher nicht der Polizei oder einem Psychologen aufgefallen ist, darf sich demnach mit Sturmgewehren und Panzerfäusten aufrüsten."
    Ich kann verstehen, das die "böse Waffenlobby", die "Waffennarren im Waffenwahn" nicht mit Journalisten sprechen wollen, da sie genau wissen, dass hinterher solche Märchen wie im oben zitierten Satz erzählt werden.
    "Sturmgewehre", daher Selbstladebüchsen mit der Möglichkeit "Dauerfeuer" bzw. "Full Auto" sind in den USA in den meisten Bundesstaaten ebenso verboten bzw. deren Eerwerb für Privatpersonen extrem stark reglementiert wie in Deutschland. "Panzerfäuste" als Kriegswaffen sowieso.
    Bleibt die Frage, auf welches Waffengesetz welches US-Bundesstaates sich dieses reisserische "Panzerfaust-Märchen" stützt! Herr Salloum, klären Sie mich, als doofen deutschen Legalwaffenbesitzer, presseneudeutsch auch "Waffennarr" genannt, doch bitte auf. Ich bin Lernbereit!
  5. #5

    Eigendlich hätte man sich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie leben in unmittelbarer Nähe der Sandy Hook Grundschule, doch für die Mitglieder der Waffenlobby von Newtown steht fest: Aus dem Amoklauf lässt sich nur eine Lehre ziehen. Die Menschen brauchen mehr Pistolen und Gewehre - nicht weniger.

    Waffenlobby in Newtown: Die NRA wehrt sich gegen Verbotspläne - SPIEGEL ONLINE
    diesen Artikel sparen können. Denn eines ist Sicher, gegen Dummheit
    gibt es keine Heilung. Schade ist nur, daß immer der Profit über das Leben eines Menschen gestellt wird, selbst wenn es kleine Kinder trifft stört das wohl kaum jemand. Hauptsache diese Todschläger können ihre Knarren behalten. Wenn man bedenkt wieviel Menschen in den USA Jährlich durch Schusswaffen um leben kommen, annähernd 30000 Tode, daß ist einfach Ungeheurlich. Die Menschen in den USA sind wohl im Wilden Westen stehengeblieben.Was für ein armseeliger Staat die USA doch ist.
    schönen Tag noch,
  6. #6

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    Die Lehre welche ich daraus ziehe ist die, hätte die Muttes Täters keine (!) Waffen im Hause gehabt und hätte sie ihm nicht das benutzen der Waffen beigebracht, währe das Massaker wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit vermeidbar gewesen!
    Das ist sicherlich zutreffend, aber die Amerikaner haben das Problem, dass die Waffen jetzt im Umlauf sind und sie diesen "Geist" auch nicht per Gesetz wieder in die Flasche zurück bekommen werden.
    Ich denke, dass das größere Problem ohnehin die Mentalität ist, die den Besitz und die Verwendung von Waffen als Normalität betrachtet. Auch das kriegt man per Gesetz nicht geregelt.
    Die Frage ist also tatsächlich, was man praktisch gegen den Waffenwahnsinn tun kann, wenn selbst solche Vorfälle wie aktuell in Newtown nicht reichen, einen gesellschaftlichen Konsens für ein Verbot von Waffen zu finden.
  7. #7

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    Die Lehre welche ich daraus ziehe ist die, hätte die Muttes Täters keine (!) Waffen im Hause gehabt und hätte sie ihm nicht das benutzen der Waffen beigebracht, währe das Massaker wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit vermeidbar gewesen!
    Nicht mehr Waffen sind notwendig sondern weniger in privater Hand.
    Ohne Waffen kann man nicht schiessen, das ist eigentlich simpel geht aber in die fundamentalen Köpfe nicht hinein!
    Jede Medalie hat 2 Seiten, hätte die Schule nicht als Gun-Free-Zone gegolten, oder hätte die Direktorin eine Waffe gehalt oder hätte es eine Schulpolizei gegeben (gibt es in vielen Bundesstaaten) ware das Masaker auch nicht passiert.

    Dieses Argument zeigt einfach, dass die Diskussion in Deutschland nie auf die USA projeziert warden kann. Die Amerikaner ticken einfach anders.
    Man sieht ja die jetzige Reaktion, die Waffenverkäufe erzielen Rekordzahlen und das nicht nur wegen Weihnachten.

    Es wird sich leider niemals vermeiden lassen, dass solch eine Tragödie passiert, man kann sich nur bestmöglich dagegen vorbereiten und das wird auch getan. Alles weiter ist nur heiße Luft, die zu nichts führt.
  8. #8

    Nichts

    Neues aus den USA und das wird sich kaum ändern. Wenn auch wesentlich weniger, aber es gibt diese Leute auch bei uns. Ein falschen Mythos wie den vom freien Recht auf eine Waffe oder diese verkeherte Cowboyromantik sollten endlich als über Bord geworfen werden. Das ist absoluter Schwachsinn.
  9. #9

    Zitat von petsy157 Beitrag anzeigen
    Jede Medalie hat 2 Seiten, hätte die Schule nicht als Gun-Free-Zone gegolten, oder hätte die Direktorin eine Waffe gehalt oder hätte es eine Schulpolizei gegeben (gibt es in vielen Bundesstaaten) ware das Masaker auch nicht passiert.
    Der Täter kommt in ein Klassenzimmer, schießt um sich und tötet innerhalb von 10 Sekunden Lehrerin und 10 Kinder.

    Wie hätte das jetzt verhindert werden sollen, wäre es keine Gun-Free-Zone? Selbst wenn die Lehrerin eine Waffe bei sich trägt, sie hat die Hand doch nicht immer an der Waffe, und bis Sie auf den Gedanken kommt, dass es sich um einen Amoklauf handelt, ist sie tot.

    Ich verstehe diese seltsame Argumentation nicht...